 | 07.02.2012 | | Cinemania 76: Berlinale, die erste Der erste Rutsch Berlinale-Kritiken: L'âge atomique (Panorama), Gegen Morgen (Perspektive deutsches Kino), Magi i luften (Generation 14plus), Vito (Panorama) und Young Adult (Berlinale Special) sowie als Bonus The Book Job (Simpsons-Episode). [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 01.02.2012 | | Zettl (Helmut Dietl) Nachwuchs-Journalist Zettl (Michael Herbig) soll die Netz-Nullnummer einer Berliner Version des »New Yorker« kreieren: Der New Berliner. Altmünchner Helmut Dietl macht aus dieser Geschichte eine filmische Nullnummer. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 01.02.2012 | | Dame, König, As, Spion (Tomas Alfredson) Ironie des Schicksals: Der vormals als »Kinowelt« bekannte deutsche Verleih heißt nun »Studio Canal«. In den ersten potentiellen Blockbuster, der unter der neuen Marke anläuft, hat man als Co-Produzent (erstmals) einiges Geld gesteckt - weshalb im Nachspann Kinowelt auch genannt wird. Selten kam eine Umbenennung zu einem ungünstigeren Zeitpunkt. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 25.01.2012 | | Film des Monats:
Drive (Nicolas Winding Refn) Driver (Ryan Gosling) schiebt seinen Einkaufswagen durch den Supermarkt, umkurvt hier und dort eine Ecke. Plötzlich bleibt er stehen wie vor einer Polizeiabsperrung am anderen Ende der Straße: Seine junge Nachbarin (Carey Mulligan) kauft mit ihrem Sohn ein. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 25.01.2012 | | The Descendants (Alexander Payne) Schwarze Leinwand. Dann seltsame Geräusche, die langsam anschwellen. Motoren? Richtig geraten, man sieht eine Frau voller Verzückung auf einem Powerboat übers Wasser brettern. Nach der zweiten Schnittkante des Films liegt sie schon komatös in einem Krankenhausbett. Now that's what I call filmmaking … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 25.01.2012 | | Cinemania 75: Overkill Januar 2012 Ein stilles Jubiläum mit Rezensionen zu aktuellen Kinostarts: Alpha und Omega (DVD-Start), Arirang - Bekenntnisse eines Filmemachers, Faust, Jack & Jill, Ein riskanter Plan, Tage, die bleiben. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.01.2012 | | Felix' PREVIEWS-Order Januar 2012 Ich bestelle nach wie vor Unmengen Comics aus PREVIEWS, häufig sogar recht gute Sachen. Immer wieder nehme ich mir vor, darüber zu schreiben, aber wie das so ist mit Sachen, die man sich vornimmt. Alternativ schien es mir immer schon eine gute Idee, meine Bestellliste zu teilen; ergänzt um kurze Kommentare, warum ich einen Titel interessant finde … [Felix Giesa] » mehr |
 | 18.01.2012 | | Die Muppets (James Bobin) Everything is great, everything is grand / I've got the whole wide world in the palm of my hand / Everything is perfect, it's falling into place / I can't seem to wipe that smile off my face / Life's a happy song / with someone by your side to sing along. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 17.01.2012 | | Christophe Chabouté: Ganz allein Ein Verstoßener lebt ganz allein in einem Leuchtturm. Zur Außenwelt hat er nur Kontakt durch ein zerlesenes Nachschlagewerk, lebenswichtige Dinge werden ihm von einem Fischer geliefert, der jedoch nie mit ihm in Kontakt tritt. Bei so wenig Zwischenmenschlichkeit finden sich naturgemäß kaum Worte auf der Comicseite und so erzählt Chabouté seine Geschichte beinahe textlos … [Andreas Keutgen – neuer Mitarbeiter]» mehr |
 | 14.01.2012 | | Comicempfehlungen erstes Halbjahr 2012 Weil die Jahresbestenlisten so viel Spaß gemacht haben und weil man immer auch gespannt in die Zukunft schaut, was einen wohl an tollen Comics erwarten wird, hier nun also erstmals die satt.org Comicempfehlungen für das erste Halbjahr 2012. Mit Listen von Nana Wallraff (Les(e)bar Uni Köln, Lutz Göllner (Tagesspiegel und zitty), Sven Jachmann (satt.org und freier Publizist), Gerd Ruprecht (Comicfreunde Aachen) und Felix Giesa (satt.org). » mehr |
 | 12.01.2012 | | Verblendung (David Fincher) Als David Fincher seinen Alien-Film ablieferte, war er jung und brauchte das Geld (oder das Renommé). Doch was ist seine Ausrede für diese Bestsellerverfilmung, deren letzte Verfilmung keine drei Jahre zurückliegt? Verfilmt er als nächstes Simon Beckett? [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 12.01.2012 | | William S. Burroughs - A Man within (Yony Leyser) Er schoss auf Spraydosen und verkaufte es als Kunst, fürchtete am Nuklearkrieg nur, wer sich dann um seine Katzen kümmern würde, und war einer der ersten die die frühe CIA-Version von LSD testeten. William S. Burroughs ist ein hochinteressantes Filmthema - wenn nur diese Dokumentation etwas daraus machen würde … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 11.01.2012 | | Craig Thompson: Habibi Regelrecht monolithisch kommt der rund 700 Seiten fassende Ziegelstein daher, in dem Thompson nicht weniger versucht, als gleich mehrere Kulturgeschichten zu vereinen: die der Religionen, der patriarchalen Sexualität, der Liebe, der Märchen, des Erzählens überhaupt und schließlich des Kapitalismus … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 07.01.2012 | | Lieblingscomics 2012 Nun also doch, Jahresbestenlisten zu Bildgeschichten und Comics auf satt.org. Vielfältig sind sie geworden, international sind sie geworden – und wie immer auch ein klein wenig überraschend. Mit Sven Jachmann, Klaus Schikowski, Thomas Vorwerk, Gerd Ruprecht, Nana Wallraff und Felix Giesa … » mehr |
 | 05.01.2012 | | Huhn mit Pflaumen (Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud) Szene einer Ehe: »Was machst du denn um diese Zeit schon im Bett?« »Ich habe beschlossen zu sterben!« »Und Cyrus?« »Der ist bei der Nachbarin.« Ein berühmtes Zitat von Donald Duck lautet »Ohne meinen Seestern ist mir das Leben verleidet.« Für den Violinisten Nasser-Ali Khan (Mathieu Amalric) ist das Leben ohne sein Instrument auch keinen Pfifferling wert. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 05.01.2012 | | Ich reise allein (Stian Kristiansen) Was ist das Wichtigste im Leben? Proust’sche Onomastik? Billigschnaps aus Schweden? Oder der Kindergeburtstag einer Tochter, von der man vor einigen Wochen noch gar nichts wusste? Wer bei der Beantwortung dieser Frage Probleme hat, gehört genauso zum Zielpublikum dieses Films wie jene, die sich ganz sicher sind, dass es die Proust’sche Onomastik sein muss … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 03.01.2012 | | Bekenntnis zum Trash: Evolver Books Was heißt schon Schund? Dickens, Conan Doyle, Lovecraft, Dick, Hammett, Chandler, Thompson, Comics, Rock-Musik, TV-Serien usw. galt alles lange als Schund. Für das debile Bildungsbürgertum ist alles Schund, was nicht ihrer stupiden Ideologie entspricht. [Dominik Irtenkauf] » mehr |
 | 30.12.2011 | | Lieblingsfilme 2011 Hier die jährliche Top 20 des Filmredakteurs. Wer ist diesmal ganz oben? Rooster Cogburn, Arrietty oder Jane Eyre? Polanski, Farhadi oder Dresen? Eddie Marsan, Andy Serkis oder Alexander Siddig? [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 29.12.2011 | | Igort: Berichte aus der Ukraine. Erinnerungen an die Zeit der UdSSR In vier kürzeren Geschichten schildert Igort in seinem Sachcomic den Teil der Geschichte der Ukraine, der diese im 20. Jahrhundert am stärksten und nachhaltigsten geprägt hat: Der Holodomor, dem Anfang der 1930er Jahre mindestens 3,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen … [Alexander Plaum] » mehr |
 | 28.12.2011 | | Film des Monats:
Und dann der Regen - También la lluvia (Icíar Bollaín) »Film im Film« eröffnet immer eine selbstreflexive Metaebene. Doch in diesem Fall geht es weniger um postmodernen Hokuspokus, sondern um das vielleicht beste Beispiel, wie man diese Rahmenstruktur eines Films zur Verstärkung des Themas nutzen kann. Wenn man die indigene Bevölkerung eines Teils von Bolivien motiviert, bei der Darstellung der Greueltaten unter Christopher Kolumbus mitzuwirken, dann sollte man nicht davon ausgehen, dass man die Darsteller so ausnutzen kann wie die historischen Figuren, denen sie ihr Antlitz schenken. »Two fucking dollars a day and they feel like kings« … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 28.12.2011 | | A Letter to the Future (Renato Martins)
Darkest Hour (Chris Gorak) Gründe für eine Doppelrezension finden sich immer. Diesmal geht es um zwei Filme, die am selben Tag starten, die der Filmredakteur kurz hintereinander sah, und die für ihn jeweils ein Dutzend vollmachten. Vorwerks zwölfter Dokumentarfilm 2011 und Vorwerks zwölfter 3D-Film 2011. Fazit: Zwölf sind noch viel zu viele. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.12.2011 | | durchgeblättert: Geschenkedition Für alle, die so kurz vor Weihnachten noch gar keine Geschenke haben, hier paar schenkenswerte Vorschläge. Kurzkritiken für große und kleine Kinder, für Verliebte, für die Freundin, den Freund, für die Kunstliebhaberin, für die Cousine zweiten Grades sowie für deren Kind … [Felix Giesa] » mehr |
 | 23.12.2011 | | Jeff Lemire: Essex County. Geistergeschichten Die Wege, die Lemire entwickelt, um die Spuren eines traumatisierten Lebens ins Bild zu übersetzen, das hinter jeder Geste, jedem Gesicht und jeden Gegenstand nur noch die eigene Einsamkeit erkennt, sind schlicht und ergreifend atemberaubend. Sven Jachmann ist auch vom zweiten Teil von Jeff Lemires Essex-County-Trilogie sichtlich begeistert … » mehr |
 | 22.12.2011 | | In guten Händen (Tanya Wexler) Nach Irina Palm ist es jetzt ein Mann (Hugh Dancy), der (streng medizinisch) in guter alter »Handarbeit« die Londoner Damen des späten 18. Jahrhunderts aufgrund ihrer Diagnose »Hysterie« zu heilen sucht. Doch da auch ihm der Tennisarm droht, besinnt man sich auf ein elektrisches Hilfsinstrument, das noch heute in vielen Sockenschubladen versteckt wird. Die Tagline des Films lautet: »Selten hat es soviel Spaß gemacht, geheilt zu werden«. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 21.12.2011 | | The Ides of March (George Clooney) »Do you wanna work for your friend, or do you wanna work for the President?« Dieser Film über die Vorwahlen einer US-Präsidentschaftswahl stellt seinen Figuren viele solche Fragen, und Dank George Clooney und Ryan Gosling sind die Antworten nicht immer die besten »menschlich gesehen«, aber im Dienste eines packenden und cleveren Films. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.12.2011 | | The Help (Tate Taylor) Kathryn Stocketts Bestseller The Help war von vornherein ein etwas kontroverses Buch. Ein Buch über das Leben farbiger Haushälterinnen im Jackson, Mississippi der 1960er Jahre ist ein interessantes Sujet, aber warum ausgerechnet eine weiße Journalistin, die zu der Zeit noch nicht geboren war, in ihrem Debütroman zu zwei Drittel nicht nur die Perspektive, sondern auch das schnell als »ungebildet« zu missverstehende vernacular der »Guten Geister« einzufangen versuchen soll, ist eine interessante Frage. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.12.2011 | | Der Gestiefelte Kater (Chris Miller) Tanz das Katzenklo, verwandle Deinen Erzfeind in Spiegelei, hinterlasse Dein Markenzeichen, das geschlitzte P, und vielleicht kannst Du dabei aus dem Schatten des großen grünen Ogers hervortreten und selbst einen Multi-Millionen-Dollar-Film herausbringen. Das Prequel zu Shrek 2, in dem Shrek aber nicht auftaucht. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.12.2011 | | Die Reise des Personalmanagers (Eran Riklis) »Wir schaffen das, Frau Konsulin! Denken sie nicht an den alten Wagen, sondern an den neuen, den sie sich leisten können, wenn sie zurück sind.« Ein Road Movie voller Versprechungen, die auch der Film nur sehr bedingt einlöst. Der Weg ist das Ziel, oder vielleicht die Selbstfindung eines Managers für »Human Resources« bei einer Odyssee durch Osteuropa. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 04.12.2011 | | Jürgen Ploog: Unterwegssein ist alles »Es gibt Leute, die sehnlich auf einen Durchbruch warten. Durchbruch wohin? Um im Feuilleton der ZEIT oder der Süddeutschen abgehandelt zu werden? Ich glaube nicht, dass meine Texte dort etwas verloren haben.« [Stefan Heuer] » mehr |
 | 04.12.2011 | | Jan Kuhlbrodt: Zentralantiquariat. Gedicht. Es ist lange her, dass ich ein so persönliches Gedicht gelesen habe, ein Gedicht, in dem der Autor so intensiv und vielschichtig auftaucht, in dem er ununterbrochen präsent ist. Schonungslos zu sich selbst spart Kuhlbrodt auch sein körperliches Leiden, die Nervenerkrankung Multiple Sklerose, nicht aus. [Stefan Heuer] » mehr |
 | 03.12.2011 | | durchgeblättert: Kinder, Jungsliebe und Papierschiffe Kurzkritiken zu zwei Comics und einem Manga, in denen Kinder zur Welt gebracht werden, weswegen sich Eltern verrückt machen – oder auch nicht, ein junger Maler und ein junger Musiker sich verlieben sowie der Leser sich an Odysseus' langer Reisen aktiv beteiligen kann … [Felix Giesa] » mehr |
 | 30.11.2011 | | Jane Eyre (Cary Joji Fukunaga) Jane Eyre beginnt fast wie die berühmte Türszene aus John Fords The Searchers. Aus dem Dunkel bricht eine Frau heraus in die (nicht viel hellere) freie Natur. Die Tonspur ist voll von ihren Atemgeräuschen, sie weint, die holprige Handkamera stolpert ihr hinterher und der erste Satz des Films ist »I want to die«. Janes Reise ins glückverheißende Licht reiht sich ein in großartige Verfilmungen historischer Romane wie Ang Lees Sense & Sensibility oder Martin Scorseses The Age of Innocence. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 30.11.2011 | | Happy Feet 2 (George Miller) Happy Feet Two bringt den Mikro- und den Makrokosmos zusammen. Und das in 3D. Von der Individualität zweier Mitglieder eines Krillschwarms geht es zu spektakulären Panoramen, die ganze Pinguin-Kolonien in von mehreren Choreographen betreuten Tanz- und Gesangseinlagen zeigen. Trotz einer oberflächlich betrachtet ganz ähnlichen Geschichte ist hier mal ausnahmsweise das Sequel gelungener als das Original. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 30.11.2011 | | Straw Dogs - Wer Gewalt sät (Rod Lurie) Der Drehbuchautor David Sumner (James Marsden), ein Stadtmensch aus LA, schreibt über Stalingrad, über das Überleben, die menschliche Seele und das Zurückschlagen. In seinem neuen Domizil im Südstaatennest Blackwater, wird er sein theoretisches Wissen bald auch in die Praxis umsetzen müssen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 30.11.2011 | | Another Earth (Mike Cahill) Nicht fette Budgets und Effekte gepaart mit einer bombastischen Marketingkampagne machen einen Film aus, sondern eine gute Idee, künstlerische Ambition und überzeugende Darsteller. Another Earth hat läppische 200.000 Dollar gekostet, Regisseur Cahill hat ihn zusammen mit seiner Freundin Brit Marling, die auch als Protagonistin agiert, von Kopf bis Fuß federführend konzipiert und produziert. Der zweite Hauptdarsteller William Mapother ist für ein besseres Taschengeld angetreten. [Alexander Plaum] » mehr |
 | 28.11.2011 | | Mordsmäßig Folge 67: »Zeit des Zorns« von Don Winslow Mit »Tage der Toten« hat Don Winslow einen der wichtigsten und besten Romane dieser Zeit zum Drogenkrieg zwischen den USA und Mexiko geschrieben. In »Zeit des Zorns« greift er ein Mosaiksteinchen dort heraus und schildert die Auseinandersetzungen im Drogenmilieu im Kleinen. [Kirsten Reimers] » mehr |
 | 24.11.2011 | | Der Gott des Gemetzels (Roman Polanski) »Wir können ein Medikament doch nicht zurückziehen, nur weil drei Typen Schlagseite haben.« Christoph Waltz in seiner ersten Rolle seit Inglorious Basterds, die auf unterhaltsame Art hassenswert ist – obwohl er diesmal gar nicht den Oberschurken spielt. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 24.11.2011 | | Breaking Dawn (Bill Condon) Das junge Paar kann nun nach dem Eintritt in die Ehe endlich Bellas lang ersehnten Wünschen einer sexuellen Erfüllung nachgehen. Diese Sequenzen werden den Kultstatus, den die Figuren bei dem jugendlichen Publikum ohnehin bereits haben, ordentlich intensivieren. Doch was wäre auch die beste Ehe ohne Probleme? Sie beginnen damit, dass Edward beim Sex nicht bloß das Bett, sondern auch Bellas Rücken und Arm etwas ramponiert hat. [Andreas Jacke] » mehr |
 | 21.11.2011 | | Nate Powell: Any Empire Drei Jahre nach Erscheinen seiner mit einem Eisner Award ausgezeichneten Graphic Novel Swallow Me Whole legt Nate Powell mit Any Empire ein bedrohliches und verstörendes Werk Comicprosa vor. Eingebettet in die Kindheits- und Adoleszenz-Erinnerungen der handelnden Figuren wird in beeindruckenden Bildern die unterschwellige Paranoia in einem amerikanischen Vorort portraitiert … [Felix Giesa] » mehr |
 | 16.11.2011 | | Halt auf freier Strecke (Andreas Dresen) Frank (Milan Peschel) hat einen Gehirntumor und nur noch Monate zu leben. Sein Smartphone nutzt er als Video-Tagebuch. »Heute hat Simone wieder geraucht. Ich könnte jetzt auch rauchen, eigentlich ganz cool.« Andreas Dresens bisher bester Film (und die anderen waren auch nicht von schlechten Eltern). [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 13.11.2011 | | Die Haare der Vergangenheit: »Hair Shirt« von Patrick McEown In seinem ersten richtigen Comic entwirft Patrick McEown ein düsteres Bild des jungen Erwachsenenseins, gefangen zwischen dem Horror der Jugend und der Ungewissheit der Zukunft. In »Hair Shirt« folgt der Leser dem jungen John zurück in dessen Heimatort und auf eine surreal anmutende Vergangenheitsbewältigung … [Britta Keutgen – neue Mitarbeiterin] » mehr |
 | 13.11.2011 | | Superhelden. Zur Ästhetisierung und Politisierung menschlicher Außerordentlichkeit Superhelden. Zur Ästhetisierung und Politisierung menschlicher Außerordentlichkeit (kritische berichte 2/2011) versammelt eine Auswahl von Tagungsbeiträgen der gleichnamigen Tagung im vergangenen Frühjahr in Siegen. Die Ergebnisse fallen recht unterschiedlich aus, sind in ihren unterschiedlichen Ansätzen aber sehr anregend … [Felix Giesa] » mehr |
 | 09.11.2011 | | Anonymus (Roland Emmerich) In irgendeiner Simpsons-Halloween-Folge gräbt sich mal ein Shakespeare-Zombie aus seinem Grab, wird dann aber ziemlich schnell wieder umgelegt. Was ja schon eine Winzigkeit respektlos ist. Aber man stelle sich vor, Shakespeare würde zu neuem Leben erwachen, mit akzeptabler Textsicherheit murmelt er etwas wie »What angel wakes me from my flowery bed?« - und dann steht ihm Roland Emmerich gegenüber! [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 05.11.2011 | | Ángel de la Calle: Modotti. Eine Frau des 20. Jahrhunderts Wer war Tina Modotti? So lautet die Kernfrage des bislang ambitioniertesten Werkes von Angel de la Calle, das acht bzw. vier Jahre nach seinem ersten Erscheinen in Spanien in zwei Einzelbänden nun komplett in deutscher Übersetzung vorliegt. Am besten lässt sich das Buch mit den Attributen faszinierend, ambitioniert, leidenschaftlich und unvollkommen bezeichnen - genau wie seine Protagonistin … [Alexander Plaum – neuer Mitarbeiter] » mehr |
 | 03.11.2011 | | Film des Monats:
Fenster zum Sommer (Hendrik Handloegten) Nach diversen Jahrzehnten Star Trek, der Back to the Future-Trilogie und den Terminator-Filmen ist auch das breite Publikum mit den Regeln der Zeitreise mittlerweile so vertraut, dass sich die Zeitreise immer mehr aus dem Sci-Fi-Umfeld verabschiedet, und in den Filmproduktionen des letzten Jahrzehnts kann man feststellen, dass die Zeitreise momentan eher das Instrument einer dramatisch überhöhten Liebesgeschichte ist. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 31.10.2011 | | Sarah Glidden: Israel verstehen Es mag ein wenig kurios anmuten, dass ausgerechnet der hiesige Superhelden-Verlag Panini das derzeit recht breite Angebot an autobiographischen Comics vor politischem Hintergrund mit einem exzellenten Debüt bereichert … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 26.10.2011 | | Underwater Love – A Pink Musical (Shinji Imaoka) Im Gegensatz zu Zombies, Vampiren und ähnlichen Untoten sind die Kappas eher zurückhaltend bis freundlich, sie ernähren sich vorwiegend von kleinen Fischen, sind aber auch Salatgurken nicht abgeneigt. Wie Schildkröten sind auch Kappas amphibischer Natur, auf dem Kopf tragen sie eine sogenannte »Mulde« … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 26.10.2011 | | Eine ganz heiße Nummer (Markus Goller) Eine (etwas längere) Episode der Simpsons, wobei Springfield nach Niederbayern verlegt wurde. Die heuchlerische Chorleiterin Gerti erinnerte mich sehr an Helen Lovejoy, ihr Gatte, der Bürgermeister, ist eine Mischung aus Mayor Quimby und Ned Flanders (der Schnurrbart!), und der gemeinsame Sohn Jakob ist ein etwas älterer Milhouse, der sich mit seinem Fotohandy für einen investigativen Journalisten hält. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 26.10.2011 | | Poliezei (Maïwenn) »Aber Mama badet immer mit mir.« – »Bei Papa ist das was anderes.« Nicht nur im Bereich Kindesmisshandlungen (und wie man sie verhindert) beschickt Polisse einen großen Bereich voller Nuancen und Grauabstufungen. Außerdem ist der Film ein Musterbeispiel, um die Vorzüge von Dokumentar- und Spielfilmen gegeneinander auszuspielen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 21.10.2011 | | Cirkus Columbia (Danis Tanovic) Sehr symbolkräftig verschwindet Divkos Glücksbringer, eine verhätschelte Katze namens »Boni«. Irgendwie scheint die Katze neben dem Glück auch Lethargie und Blindheit zu symbolisieren, denn den drohenden Krieg will im Dorf kaum jemand wahrhaben, man beschäftigt sich lieber mit Alltagsdetails. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 19.10.2011 | | Film des Monats:
Die Haut, in der ich wohne (Pedro Almodóvar) »Jetzt ist es mit den Verbrennungen vorbei!« – »Das hast Du schon mal gesagt.« – »Das war verfrüht.« Ein Mad Scientist (Antonio Banderas) und seine Gefangene. Wenn daraus ein Stockholm-Syndrom erwachsen würde, wäre es schon irgendwie krank. Aber Almodóvar dreht die Daumenschrauben noch zwei mal weiter. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 19.10.2011 | | Contagion (Steven Soderbergh) Eine hochansteckende und oft tödlich verlaufende Krankheit sucht (u. a.) die USA heim. Und das kurz vor Thanksgiving. »It’s the biggest shopping weekend of the year!« Der Film zum Sagrotan-Wahn. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 16.10.2011 | | Art Spiegelman - Im Schatten keiner Türme Es war dann die deutsche Wochenzeitung Zeit, welche die zehn großformatigen und als Serie konzipierten Seiten von Art Spiegelmanns zeichnerischen Statement zwischen 2002 und 2003 erstmals veröffentlichte. Zum zehnten 9/11-Jahrestag hat der Atrium-Verlag Im Schatten keiner Türme nun, vom Autor durch einige Anhänge ergänzt, hochgradig bibliophil als dünnes, aber riesiges Coffeetablebook herausgebracht … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 16.10.2011 | | durchgeblättert: Lasse & Lou! Kurzkritiken zu Bildgeschichten für kleine und größere Kinder: Ulf K.'s »Lasse«-Bücher sind wundervolle graphische Alltagsbeobachtungen. Julien Neels »Lou!« hingegen vereint den französischen Mädchencomic mit Trickfilmcharme und konnte so bereits in Angoulême punkten … [Felix Giesa] » mehr |
 | 13.10.2011 | | Tyrannosaur (Paddy Considine) »I feel safe with you.« – »Nobody’s safe with me.« Im Regiedeb üt des Schauspielers Paddy Considine treffen ein Mann und eine Frau aufeinander. Und der deutsche Zusatztitel nennt es »Eine Liebesgeschichte«. Es ist trotzdem nicht der Idealfilm für ein erstes Date. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 13.10.2011 | | Die Liebesfälscher (Abbas Kiarostami) Vielleicht ist es besser für den Film, wenn man nicht auf einen »Kniff« lauert, sondern die Begegnung zwischen zwei Menschen, die einen Tag lang aus Gesprächen, Kaffees und Spaziergängen besteht, als eine Variation von Richard Linklaters Before Sunrise sieht. Das ändert aber nichts daran, dass dies Kiarostamis Variation davon ist, und er möchte gern über gewichtige Themen referieren. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 13.10.2011 | | Apollo 18 (Gonzalo López-Gallego) »How can there be a Russian on the moon and nobody knows about it?« – »We’re on the moon and nobody knows about it!« Die Wahrheit über die offiziell nie stattgefundene Mondmission! Rekonstruiert aus nie gesehenem Material! Für Hype-Junkies und Leute, die auch noch zu Paranormal Activity 3 gehen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 09.10.2011 | | Mordsmäßig Folge 66: »Der Trümmermörder« von Cay Rademacher Vier Leichen werden innerhalb kurzer Zeit im Hamburg der Nachkriegszeit gefunden. Basierend auf einem tatsächlichen Fall legt Cay Rademacher einen historischen Krimi vor, der allerdings eher blass und kraftlos bleibt. [Kirsten Reimers] » mehr |
 | 05.10.2011 | | Melancholia (Lars von Trier) Claire (Charlotte Gainsbourg) und ihre Schwester Justine (Kirsten Dunst) leiden unter einer schwierigen Mutter (Charlotte Rampling), die es ihren Töchtern nicht gerade einfach gemacht hat, den Weg ins Leben zu finden. Der Planet Melancholia ist das überdimensionale Symbol dieser Mutter am traurigen Horizont des Melancholikers. [Andreas Jacke] » mehr |
 | 05.10.2011 | | Fright Night (Craig Gillespie) In einer Trabantenstadt in der Nähe von Las Vegas entdeckt Charlie (Anton Yelchin), dass sein neuer Nachbar Jerry (Colin Farrell) ein Vampir ist. Lange Zeit geht die größte Gefahr aber nicht von dem Blutsauger aus, sondern von Charlies Angst, seine Freundin (Imogen Poots) oder Mutter (Toni Colette) könnten glauben, er benehme sich wie ein Nerd. "Is that a stake?" – »No! – Maybe ...« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 04.10.2011 | | JB Djian/Vincent: Die Kapuzinerschule Die zweibändige Albenserie Die Kapuzinerschule des Szenaristen JB Djian und des Zeichners Vinvent wirkt nur vordergründig wie eine herkömmliche franko-belgische Historienerzählung. Vielmehr versuchen Autor und Zeichner in ihrem Genremix ein Erzählexperiment … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 01.10.2011 | | durchgeblättert: Chinisin, Ponyhof & Katzen Kurzkritiken zu »Dri Chinisin«, Sascha Hommers lang erwarteter, zweiter eigenständiger Comic, sowie zwei Onlinecomics, die im Zwerchfell Verlag eine analoge Heimat gefunden haben: Sarah Burrinis »Das Leben ist kein Ponyhof« und Lizz Lunneys »Ich liebe Katzen und Katzen lieben mich … [Felix Giesa] » mehr |
 | 29.09.2011 | | Whores' Glory - Ein Triptychon zur Prostitution (Michael Glawogger) Regisseur Michael Glawogger: »Grundsätzlich ist man in einem Bordell ja als Journalist, Fotograf oder Filmemacher nicht sehr willkommen. Für jemanden, der recherchieren will, ist es wahrscheinlich der unfreundlichste Platz auf der ganzen Welt, mit Ausnahme des Vatikan.« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 29.09.2011 | | Portraits deutscher Alkoholiker (Carolin Schmitz) Nicht nur aufgrund eines dunklen Vorhangstoffs, hinter dem sich schließlich eine feuchtfröhliche Aktivität zeigt, die zuvor verborgen blieb, erinnert mich Portraits deutscher Alkoholiker an vielen Stellen an David Lynchs Blue Velvet. [...] Deutschland, ein Volk der Dichter und Denker. Und Trinker. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 22.09.2011 | | Hell - Die Sonne wird euch verbrennen (Tim Fehlbaum) Was man für einen apokalyptischen Horrortrip außer einer Dose Pfirsiche alles so braucht, hat der deutsche Debüt-Regisseur Tim Fehlbaum fleißig bei der Cormac-McCarthy-Verfilmung The Road abgeschaut und dann mit ein bisschen Tobe Hooper und Michael Haneke nachgewürzt … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 22.09.2011 | | Attack the Block (Joe Cornish) »Ready or not. Here I come. You can't hide. Gonna fiiiiind you!« Selten wurde ein Popsong so genial in einen Film eingepasst wie hier Ready or Not von den Fugees. Attack the Block zeigt einem anderen Film über eine außerirdische Invasion, der im Sommer lief, wie man es richtig macht. Dafür braucht man weder Han Solo noch James Bond. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.09.2011 | | Ray Fawkes: One Soul Ray Fawkes Comic One Soul ist ein graphisches Erzählexperiment, über das man reden wird. Achtzehn Lebensgeschichten auf achtzehn Zeitebenen werden auf jeweils einer Doppelseite zu einem erzählerischen Gesamtteppich verwoben … [Felix Giesa] » mehr |
 | 14.09.2011 | | Easy Money (Daniél Espinosa) »Las Vegas, Baby!« In Sachen Koksqualität scheint diese Formulierung das Nonplusultra zu beschreiben. In Sachen Lebensqualität (oder Lebenserwartung) hat der größenwahnsinnige BWL-Student Johan (Joel Kinnaman) bei seiner Exkursion in die Unterwelt die Erwartungen hingegen eher herunterzuschrauben. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 14.09.2011 | | Mein Stück vom Kuchen (Cédric Klapisch) »Der Eiffelturm. Mein Schlafzimmer.« Von der phallischen Aussicht im Panoramafenster kommt Börsenspekulant »Steve« (Gilles Lelouch) gleich zurück zu den Basisinformationen für das neue Hausmädchen France (Karin Viard). Das war bereits die mit Abstand beste Szene des Films. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.09.2011 | | Le Havre (Aki Kaurismäki) Das Le Havre Kaurismäkis erstrahlt mal wieder in den Farben eines Douglas-Sirk-Films, doch die Fernsehnachrichten und Flüchtlingslager setzen die Melodramatik und den poetischen Realismus des Finnen in einen modernen Bezug. Kein anderer Regisseur seit Vittorio de Sica konnte die deprimierende Realität des Alltags so mit einer leise beschwingten Märchenhaftigkeit verbinden. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.09.2011 | | Tournee (Mathieu Amalric) »It’s our show - don’t forget that!« – »Yes, but it’s my country!« Regisseur Mathieu Almaric spielt auch den »schwierigen« Impressario Zand, der bei seiner Rückkehr nach Frankreich einige Stars des New Burlesque aus den Staaten mitgebracht hat. Für seinen spielerischen semidokumentarischen Stil bekam er 2010 in Cannes den Regiepreis. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 31.08.2011 | | Film des Monats:
Cairo Time (Ruba Nadda) »This café is for men.« – »No one said anything ...« – » No, that would be rude.« Ohne Tareq (Alexander Siddig), den ehemaligen Assistenten ihres Mannes, würde Juliette (Patricia Clarkson) sich in der ägyptischen Hauptstadt wahrscheinlich weitaus weniger zurechtfinden … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 31.08.2011 | | How I ended this summer (Alexei Popogrebsky) Zwei Silberne Bären bei der Berlinale 2010 (herausragende künstlerische Leistung, bester Darsteller), doch erst anderthalb Jahre später nimmt sich des Filmredakteurs kleiner aber feiner Lieblingsverleih FUGU dieses Kleinods an. Der Generationskonflikt zwischen Leuten, die noch wissen, wie man Fische ausnimmt und solchen, die sich dafür mit Emoticons auskennen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 28.08.2011 | | Westwind (Robert Thalheim) Diesmal geht es nicht Mit dem Wind nach Westen (unsäglicher Disneyfilm von 1982), sondern der Wind kommt aus dem Westen und verbessert somit den Empfang des Feindessenders mit dem Achtziger-Jahre-Pop (Depeche Mode, The Cure), der in dieser »wahren« Geschichte den Grundstein eines Fluchtversuchs ein Jahr vor dem Fall der Mauer legt. (Der Widerspruch in der Wahl der Metapher ist dem Autor bewusst.) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 24.08.2011 | | Final Destination 5 (Stephen Quale) Nach dem halbherzigen Reboot kehrt man zur fortlaufenden Numerierung zurück, orientiert sich aber auch an den Anfängen der Serie (inklusive der Rückkehr von Tony Todd). Wird insbesondere Akupunkturfreunden, Augenarztpatienten, Fabrikarbeitern, Geräteturnern und Köchen einige kribbelige Momente (oder Alpträume) bescheren. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 24.08.2011 | | Cowboys & Aliens (Jon Favreau) »He tried to make me look like a fool.« Jon Favreaus dritter Comicverfilmung in Folge geht es ähnlich wie der von Paul Dano gespielten Figur in Cowboys & Aliens. Der Streifen ist sich seiner mannigfaltig vorhandenen eigenen Narreteien nicht im geringsten bewusst. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.08.2011 | | Shopping Girls (Katarzyna Roslaniec) Inspiriert von realen Ereignissen, jungen Mädchen, die in Shopping Malls zumeist älteren Herren sexuelle Dienste anbieten und dafür mit Kosmetika, hippen Klamotten oder Handys vergütet werden, hat die Regisseurin zunächst einige der Mädchen interviewt, dann aber ihren Film gänzlich als Spielfilm realisiert. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.08.2011 | | Captain America: The First Avenger (Joe Johnston) »Do you want to kill Nazis?« – »Is this a test?« – »Yes.« – »I don’t want to kill anyone. I just don’t like bullies, I don’t care where they’re from.« Solch eine tatsächlich heldenhafte Attitüde ist in Comicverfilmungen leider Mangelware. Und wenn man dann noch den Hänfling sieht, der das sagt … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.08.2011 | | Midnight in Paris (Woody Allen) Nach London und Barcelona ist jetzt Paris dran. Woody Allen kreiert nicht nur seine eigene, blitzsaubere Märchenversion der französischen Hauptstadt (mit Carla Bruni als Touristenführerin), einen Großteil des Films verlegt er sogar in die 1920er, um dort seinen Stellvertreter Gil (Owen Wilson) mit Salvador Dali (Adrien Brody), Gertrude Stein (Kathy Bates), Zelda Fitzgerald (Alison Pill) u.v.a. interagieren zu lassen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 11.08.2011 | | Shit Year (Cam Archer) Rick: »I stopped watching your movies.« Colleen: »When?« Rick: »A few years ago.« Colleen: »Everybody else did, too!« Die großartige Ellen Barkin als abgetretene Schauspielerin in einem arty-farty Spiel-/ Essay-Film, der ausnahmsweise sogar Spaß macht. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 09.08.2011 | | Planet der Affen: Prevolution (Rupert Wyatt) Es fängt damit an, dass der kleine Caesar auch mal wie die anderen Kinder auf einem Fahrrad über eine Schanze springen will - und endet (fast) damit, dass superintelligente Primaten in San Francisco eine Tram besetzen. Dieses Bild als Poster mit der Überschrift »A Streetcar named Apeshit« würde man sich sogar an die Wand hängen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 03.08.2011 | | Film des Monats:
Super 8 (J.J. Abrams) Geheimnisvolle Dinge passieren im Gebäude 47 von »Romero Chemicals«. Wird ein heldenhafter Ermittler einer nicht enden wollenden Flut blutgieriger Untoter Einhalt gebieten können? Und wie wird sich diese landesweite Krise auf seine Ehe auswirken? (Dies ist nicht der Teaser zu Super 8, sondern zu The Case, dem Film-im-Film.) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 03.08.2011 | | Cinemania 74: Kino zum Abgewöhnen Wer viel schaut, schaut leider auch vieles, was weniger bemerkenswert ist. Oder gar Filme, die in negativer Weise bemerkenswert sind (in diesem Cinemania: zwei der vier bisher schlechtesten Filme des Jahres). Rezensionen zu Green Lantern, Kein Mittel gegen Liebe, Mein bester Feind, Resturlaub, Shanghai und Yume. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 27.07.2011 | | Staunen und Wundern: n+1 Nr. 11 – Dual Power In ihrer jüngsten, nun auch in digitaler Form publizierten Ausgabe setzt sich die Zeitschrift »n+1« mit Information und Musik in Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit auseinander. [Jörg Auberg] » mehr |
 | 27.07.2011 | | Cars 2 (John Lasseter) Das Sequel, das irgendwie gar kein Sequel ist. Statt Capra-Schmonzette jetzt Agentenspannung auf drei Kontinenten. Der Film, den sich kein Zehn- bis Zwölfjähriger entgehen lassen wird. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.07.2011 | | Happy Birthday, Martin Gore! Martin L. Gore, Songwriter von Depeche Mode, feiert am 23. Juli 2011 seinen 50. Geburtstag. Thomas Backs und satt.org sagen »Dankeschön« und gratulieren mit einer kleinen Bildergalerie … » mehr |
 | 22.07.2011 | | Belgrad Radio Taxi (Srdjan Koljevic) Überlagert vom Untergang eines Radiosenders verdichten sich in Belgrad die Schicksale von sechs Personen, die der Zuschauer trotz aller Hürden gerne zu drei Paaren zusammengefügt sähe. [Martina Gerhardt] » mehr |
 | 20.07.2011 | | Win Win (Tom McCarthy) Wie schon McCarthys frühere Filme ist auch Win Win eine Fundstätte großartiger, aber nicht jedermann bekannter Schauspieler, die man immer eine Spur zu selten sieht: Paul Giamatti, Amy Ryan, Jeffrey Tambor, Bobby Cannavale, Melanie Lynskey, Margo Martindale oder Burt Young. Another actor’s director! [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.07.2011 | | Insidious (James Wan) Insidious beginnt wie viele Horrorfilme unterschiedlicher Nebengleise. Hat man es mit einem Spukhaus zu tun (die Türen knartschen jedenfalls ausreichend), mit einem Poltergeist (sehr schön: die Hommage an die knorrige Baumhand am Fenster bei Hooper/Spielberg) oder gar mit einem Exorzismus? Diese Ungewissheit des Publikums nutzt der Film gleich zu Beginn des Films, wenn … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.07.2011 | | Arschkalt (André Erkau) Herbert Knaup philosophiert als Tiefkühlvertreter Berg über Einfriermethoden von Fischstäbchen, Brot, Dahlien usw. Nicht annähernd so universell und vermeintlich tiefgründig wie einst Peter Sellers als Gärtner Chance. Aber der Film mit dem derben Titel ist für eine deutsche Komödie erstaunlich pointensicher. »My hovercraft is full of eels.« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 19.07.2011 | | Film des Monats (II):
Nader und Simin - Eine Trennung (Asghar Farhadi) Schon für seinen letzten Film wurde Asghar Farhadi auf der Berlinale 2009 mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Diesmal gab es nicht nur den Goldenen Bären, sondern auch noch die beiden Darstellerpreise - jeweils für die weibliche bzw. männliche Hälfte des Ensembles. [Friederike Kapp] » mehr |
 | 13.07.2011 | | Film des Monats:
Nader und Simin - Eine Trennung (Asghar Farhadi) Modernes iranisches Kino mit einer ganz persönlichen Handschrift. Jeder, der diese Woche Nader und Simin schaut und dafür Harry und Ginny fernbleibt, ist ein echter Filmfreund. Und wird belohnt mit magischen Momenten, tragischen Geschicken und einer fesselnden Geschichte. Und echten Menschen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 12.07.2011 | | »Celluloid« von Dave McKean Nur oberflächlich ein Porno-Comic, eigentlich aber eine Reise durch Mythologie und Kunstgeschichte, das Missing Link zwischen Henri Fuseli, Georgia O'Keefe, Picasso, Alice im Wunderland und The Devil in Miss Jones. Und ein großartiges Geschenk für all jene Leute, die sonst über Comic und/oder Pornographie die Nase rümpfen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 09.07.2011 | | Cedar Rapids (Miguel Arteta) Company Men (John Wells) Mindestens drei der Kinostarts dieser Woche befassen sich mit den Untiefen des Arbeitsalltags ganz normaler Menschen. Den Zoowärter mit Kevin James hat sich unser Filmredakteur vorsichtshalber geschenkt, aber da bei den anderen zwei Filmen immerhin gewisse Erwartungen im Spiel waren, konnten diese auch gehörig enttäuscht werden … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.07.2011 | | Der Atlas der Gegenwart – Orang #9 In der aktuellen Ausgabe von Orang kehren die Macher zu ihren Wurzeln zurück und bringen eine Leistungsschau der deutschen Comicavantgarde auf den Markt. Wie auch zu den Anfängen wird besonders dem Nachwuchs breiter Platz eingeräumt, denn diesmal wird eine Vielzahl kaum bekannter Zeichner gefeatured … [Felix Giesa] » mehr |
 | 29.06.2011 | | The Way Back (Peter Weir) Gesprengte Ketten verlegt nach Russland, dann jackson-tolkien’sche Gefährten quer durch die Wüste, das Ganze versetzt mit einem kräftigen Schuss Hollywood - und wer lange genug sucht, findet in diesem Rezept vielleicht auch noch eine Prise vom Regisseur Peter Weir. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.06.2011 | | Die Frau, die singt (Denis Villeneuve) Die Zwillinge Jeanne und Simon haben mit ihrer Mutter schon einiges durchgemacht, doch dass diese sich laut Testament nackt mit dem Gesicht nach unten, sowie ohne Sarg oder Grabstein verscharren lassen will, eröffnet neue Abgründe im Leben einer Frau, die für ihre Kinder ein Mysterium blieb. Damit dies nicht so bleibt, beauftragt die Verstorbene ihre Kinder, nach einem zuvor nie erwähnten Halbbruder und ihrem Vater zu suchen … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.06.2011 | | Der Mandant (Brad Furman) Die Finanzlage wie das Privatleben von Mick Haller (Matthew McConaughey) sind suboptimal, und so kommt ein lukrativ erscheinender Fall wie gerufen, in dem einem jungen Mann aus besserem Hause der Mord (und die Vergewaltigung) einer Frau aus suspekteren Kreisen angelastet wird. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.06.2011 | | Mr. Poppers Pinguine (Mark Waters) Die Hauptfiguren dieses Films heißen Captain, Nimrod, Loudy, Stinky, Bitey … und den sechsten habe ich vergessen. Der war aber sehr anhänglich, was sich auch in seinem Namen spiegelte. Ach ja, Jim Carrey spielt auch noch mit. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.06.2011 | | Mr. Nice (Bernard Rose) In der Planungsphase des Films schwebte Marks als Darsteller seiner Person Sean Penn vor, erst mit Bernard Rose kam dann Rhys Ifans ins Spiel, nicht nur wie Marks »ein Typ aus Wales«, sondern eher für seine komischen Rollen bekannt, bis hin zu Enduring Love, wo Ifans bereits eine recht ähnliche Charakterzeichnung vorlegt, eine Art Komiker, der in einer Tragödie gefangen ist. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 18.06.2011 | | Kung Fu Panda 2 (Jennifer Yuh Nelson) »My son saved China. You too, can save! Buy one dumpling, get one free!« So nutzt Mr. Ping die Berühmtheit seines Sohnes Po, um sein Geschäft anzukurbeln. Dreamworks hält es mit diesem überflüssigen Sequel ganz ähnlich. Wer hier sparen will (Geld und Lebenszeit), geht ausnahmsweise nicht ins Kino. Oder zu einem anderen Film. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 15.06.2011 | | Jack Black: Gesetzbuch und Ganovenehre Black garniert die Theorie mit kleinen Geschichten aus der Praxis. Geschichten um kleinere und größere Aufträge, das interkriminelle Miteinander, Gerichts- und Knastepisoden. [Stefan Heuer] » mehr |
 | 15.06.2011 | | Arms And Sleepers: The Organ Hearts »Arms And Sleepers« schweben über der Schwere. Die Musik hält sich auch auf den Vorgängeralben von allzu schwerwiegenden Elementen, wie zum Beispiel Gitarrenwänden oder vertrackten Rhythmen fern. [Dominik Irtenkauf] » mehr |
 | 13.06.2011 | | »Mister Wonderful« von Daniel Clowes und »Paying for it« von Chester Brown Innerhalb ihrer Generation dürften Daniel Clowes und Chester Brown abgesehen von Los Bros Hernandez die langfristig angesehensten Independent-Comickünstler des nordamerikanischen Kontinents sein. Hier ihre beiden neuesten Werke, die auf ähnliche Art mit langgehegten Konventionen des Mediums brechen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 08.06.2011 | | X-Men: Erste Entscheidung (Matthew Vaughn) Matthew Vaughn (Stardust, Kick-Ass) tritt das Erbe von Bryan Singer (Superman Returns) an und beginnt nach dreieinhalb X-Men-Filmen eine neue (zumindest geplante) Trilogie, die die Anfänge des Superhelden-Teams, Prof. Xaviers »Schule« und Magnetos Gegenbewegung der »Bruderschaft« zu Beginn der 1960er schildert. Dies aber ganz im Stil aktueller Superhelden-Comics. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 08.06.2011 | | Beginners (Mike Mills) Regisseur Mike Mills (Thumbsucker) hat in seinen Film viel Autobiographisches einfließen lassen. Wie sein alter ego Oliver (Ewan MacGregor) ist Mills Grafikdesigner und erfuhr recht spät in seinem Leben, dass sein Vater schwul ist. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.06.2010 | | alle3 in Mainz Vom 2. bis 5. Juni war SuKuLTuR in Mainz auf der 21. Minipressen-Messe … » mehr |
 | 31.05.2011 | | Film des Monats Juni:
Arrietty - Die wundersame Welt der Borger (Hiromasa Yonebayashi) Die Buchvorlage von Mary Norton wurde bereits einmal mit John Goodman verfilmt, doch erst Hayao Miyazaki als Drehbuchautor und »Planer« weiß den Stoff (unter der Regie eines jungen Ghibli-Kollegen) wirklich zum Leben zu erwecken. Wahrscheinlich der spannendste und anrührendste Abenteuerfilm des Jahres - und das längst nicht nur für Kinder. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 31.05.2011 | | Hangover 2 (Todd Phillips) »Ich wünschte, Affen könnten skypen!« Das unvermeidliche Sequel zu The Hangover transferiert die Geschichte von Las Vegas nach Bangkok, erzählt sie im Grunde noch mal, ist aber dabei eine Spur rabiater, wenn etwa statt der freundlich harmlosen Heather Graham als »Eskort-Dame« im Original diesmal die erweiterten Freizeitangebote Bangkoks die Altersfreigabe des Films etwas höher ansetzen. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 30.05.2011 | | Charles M. Schulz: Das große Peanuts Buch Vor elf Jahren ist mit Charles M. Schulz der Schöpfer der Peanuts-Comic Strips um Charlie Brown, Snoopy und die vielen anderen ‚kleinen Leute’ gestorben. Seither sind neben einer prächtigen Werkausgabe eine Vielzahl Bücher über Schulz und sein Hauptwerk erschienen. Das jüngste Buch erscheint zum 60. Geburtstag der Peanuts und wurde von Andreas C. Knigge herausgegeben … [Felix Giesa] » mehr |
 | 25.05.2011 | | Big Eden (Peter Dörfler) Rolf Eden in einer TV-Talkshow: »Ich war auch mal im Flatrate-Puff. 20 Frauen, Beine breit, jeder kann ran. Für Männer das Beste.« Seine Lebensabschnittspartnerin Brigitte bestürzt dazu: »Wir wissen, das ist Spaß. Aber die Leute in der Öffentlichkeit denken, du meinst das ernst!« Noch ein Zitat: »Hast Du sie überhaupt geliebt?« - »Naja, sie war mir sympathisch.« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.05.2011 | | »Zum Theater!« & »Alles ist Jazz« von Lili Grün Die bekannte österreichische Schriftstellerin Hilde Spiel, die Grün in dem Literatencafé Herrenhof kennenlernte, gesteht in einem Fernsehinterview im Jahr 1988 ein: »Später kam ein kleines Geschöpf hinzu, das hieß Lili Grün und schrieb Jungmädchenbücher.« [Dominik Irtenkauf] » mehr |
 | 19.05.2011 | | 9 Leben (Maria Speth) »Natürlich liebe ich meine Mutter irgendwie, aber das ist alles nur Hass – Hassgefühl.« Ästhetisierter Dokumentarfilm über Berliner »Straßenkinder«, die sich mitunter in Widersprüche verrennen. Was aber zum Charme des Films gehört. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 19.05.2011 | | Cinemania 73: Back from the Past Die Rückkehr des Filmredakteurs aus einem kinolosen Loch, einem traumatischen Paralleluniversum. Etwas altes, etwas geborgtes, etwas blaues und etwas neues. Rezensionen zu Almanya - Willkommen in Deutschland, Der Biber, Blue Valentine, Coriolanus, Happythankyoumoreplease, Das Hausmädchen und The Roommate. [Friederike Kapp | Shirin Schönberg | Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 15.05.2011 | | Träumfängerin mit Pinsel und Stift: »Wandering Ghost« von Moki In ihrem ersten längeren Comic erzählt Moki von einer Initiation und verwebt dabei japanische Bildrollentradition, modernes Anime-Figurenpersonal und surreale Waldlandschaften zu einer wortlosen Bildgeschichte mit beinahe lyrischen Qualitäten. [Felix Giesa] » mehr |
 | 15.05.2011 | | Mordsmäßig Folge 63: »Der Turm der Seelen« von Phil Rickman Besessenheit oder Pubertät? Geistererscheinung oder PR-Gag? Erneut ist Merrily Watkins, die »Beraterin für spirituelle Grenzfragen« mit Phänomenen befasst, die sowohl paranormal als auch hysterisch bedingt sein könnten. Ein aufgeklärter, intelligenter Schauerroman mit leiser, aber nachdrücklicher Verunsicherung. [Kirsten Reimers] » mehr |
 | 08.05.2011 | | Kunst und Kumpel – Stefan Heuers Roman »Firnis« Schriftsteller, schreibt endlich über euer Leben, aus eurem Leben, über die Langeweile, das Konstruierte daran, über das »sich Schämen« auf den eigenen Vernissagen und Lesungen, die Suche nach einem leidigen Brotjob, die Langeweile des Alltags, das Warten auf einen Auftrag oder einen wahnsinnigen Verlag, der die eigenen unverkäuflichen Manuskripte annimmt … [Daniel Ketteler] » mehr |
 | 01.05.2011 | | Andreas Noga: Lücken im Lärm. Gedichte Mit Vorliebe werden Gedichte gewidmet oder Nachdichtungen verfasst, immer wieder rückt Andreas Noga das Gedicht selbst in den Mittelpunkt, macht es zum Gegenstand seiner Dichtung … [Stefan Heuer] » mehr |
 | 20.04.2011 | | Film des Monats:
Brighton Rock (Rowan Joffe) Nach True Grit und Submarine der dritte Film des Jahres, zu dem ich am liebsten sofort gleich hinterher die Literaturvorlage gelesen hätte. Leider gab es Graham Greenes bekanntesten Roman bei den üblichen Stellen nicht zu einem günstigen Preis. Doch auch ohne Hintergrundwissen ein schöner Film. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 17.04.2011 | | Bastien Vivès: In meinen Augen Daniel Clowes: David Boring Erzählt Vivès mit einer gewissen Leichtigkeit eines neuen Jahrtausends, drückt Clowes mit seiner Weltuntergangsstimmung schwer aufs Gemüt. Beide sind dadurch auch Zeitdokumente, sowohl für die Zeit als auch für den Comic als solchen. [Felix Giesa] » mehr |
 | 13.04.2011 | | Bilderbücher Umschau Frühjahr 2011 Im zweiten Teil seiner Bilderbücher Umschau bespricht Felix Giesa Bücher, die Abkühlung verheißen, von echten Helden berichten, klappt sich durch ein kaum bekanntes Buch von Walter Trier und entdeckt einen Sandkasten-Titel aus der DDR wieder. » mehr |
 | 06.04.2011 | | Retrospektive Jacques Demy im Berliner Arsenal Kino Vom 8. April bis 4. Mai widmet sich das Arsenal einer ausgedehnten Retrospektive des Werkes Jacques Demys, der mit seinen teilweise knallbunten Musicals innerhalb der Nouvelle Vague seiner Zeitgenossen eine ganz persönliche filmgeschichtliche Nische fand. Hier drei sehr unterschiedliche Kritiken zu dreien seiner Filme. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 06.04.2011 | | The Fighter (David O. Russell) Wenn ein junger zorniger Martin Scorsese zusammen mit der typischen Besetzung einer Jerry-Springer-Show einen Film drehen würde, könnte der im günstigen Fall so eindrucksvoll auf die Fresse hauen wie The Fighter, der Film, der den bisher besten Beweis liefert, dass die »supporting« Actors manchmal weitaus wichtiger sind als der gutaussehende Hauptstar. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 05.04.2011 | | Bilderbücher Umschau Frühjahr 2011 Der Bilderbuchmarkt ist ähnlich unübersichtlich wie der gesamte Buchmarkt. Felix Giesa stellt im ersten Teil seiner Bilderbücher Umschau erstaunt fest, woher die Sprechblasen kommen, buchstabiert und zählt mit und bespricht ein etwas ungewöhnliches Buch … » mehr |
 | 04.04.2011 | | Marc Spitz: David Bowie – Die Biografie Spitz verwendet viele Seiten auf die Schilderung von Kindheit und Jugend. Während andere Musiker-Biografien erst bei der ersten LP in Schwung kommen und mit Geschichten vom aufblühenden Ruhm einsetzen, wird hier viel Feinarbeit geleistet. [Stefan Heuer] » mehr |
 | 30.03.2011 | | Unter Dir die Stadt (Christoph Hochhäusler) »Am Anfang war eigentlich die Erinnerung an die biblische Geschichte von David und Batseba. Mein Vater hat uns oft Geschichten erzählt, auch biblische Geschichten, und zu denen, die mir geblieben sind, gehört die von David und Batseba: David, der Liebling Gottes, der König, begehrt Batseba, die Frau seines Untergebenen Uria, den er an die Front schicken lässt, um freie Bahn zu haben.« (Regisseur Christoph Hochhäusler) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 30.03.2011 | | Winter’s Bone (Debra Granik) Die 17jährige Ree (oscarnominiert: Jennifer Lawrence) ist auf der Suche nach ihrem Vater. Denn wenn dieser nicht in sieben Tagen vor Gericht erscheint, verliert Rees Familie, bestehend aus ihrer reichlich phlegmatischen Mutter und zwei jüngeren Geschwistern, das Haus, in dem sie leben. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 27.03.2011 | | Gnomeo & Julia (Kelly Asbury) Zufällig überhörter Kommentar einer jungen Zuschauerin bei Baz Luhrmanns William Shakespeare's Romeo + Juliet, gegen Ende: »Verdammt, warum hat mir denn keiner gesagt, dass Leo stirbt?« Keine Angst, in dieser Shakespeare-Adaption wird der Body-Count an zerdepperten Gartenzwergen zuschauerfreundlich reduziert. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 27.03.2011 | | Das Schmuckstück (François Ozon) »Wir haben uns im Laufe der Jahre immer wieder getroffen und jedes Mal ist es ganz natürlich. Ich liebe und bewundere ihn sehr. Er ist als Schauspieler so präsent und warm mit seinen Filmpartnern. Außerdem ist er lustig und...« (Catherine Deneuve über Gérard Depardieu) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 22.03.2011 | | Bret Easton Ellis: Imperial Bedrooms Wenn man »American Psycho« als Ellis' Hommage an »Moby Dick« begreift und »Lunar Park« als seinen Versuch akzeptiert, einen Stephen-King-Roman zu schreiben, dann ist »Imperial Bedrooms« seine Version eines Stoffes von Raymond Chandler. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 20.03.2011 | | Die Penisangst des Kampfroboters: »Meine Beschneidung« von Riad Sattouf Meine Beschneidung liefert einen zwar nicht neuen, aber dennoch erfrischenden und auch für eine jüngere Leserschaft geeigneten Bericht aus einer nach wie vor fremden Region, die in der kindlichen Sicht scheinbar ausnahmslos durch antisemitische und chauvinistische Ressentiments geprägt ist … [Felix Giesa] » mehr |
 | 16.03.2011 | | Film des Monats:
In einer besseren Welt (Susanne Bier) Elias (Markus Rygaard) sieht aus wie ein 12jähriger Mads Mikkelsen, aber aus irgendwelchen Gründen (sein Vater ist Schwede) nennt man ihn in der Schule dennoch »Rattenkopf« und entfernt mit peinlicher Regelmäßigkeit die Ventile seines Fahrrads. Sein neuer Freund Christian (William Jøhnk Juels Nielsen), der eine Menge aufgestauten Zorn mit sich bringt, steht ihm bei seinen Problemen mit dem Oberbully Sofus bei … [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 16.03.2011 | | Powder Girl (Phil Traill) »Mikki, single guy from Finland.« – »Kim, not interested from Britain.« Mitunter wird man als Kritiker schwer gefordert, wenn man sich anhand spärlicher Notizen an einen vor sieben Wochen gesehenen Film erinnern soll, den man eigentlich schon nach sieben Minuten erfolgreich verdrängt hatte. »Chalet Girl, snowmantic comedy from Britain.« – »Critic, not interested from Germany.« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 14.03.2011 | | Interview mit Aviv Geffen von BLACKFIELD »Ich denke, unsere Hörer stehen vor einer Entscheidung: entweder in den Garten mit dem grünen Gras und den Blumen oder ins schwarze Feld zu gehen, dort, wo das Leid anzutreffen ist, wobei wir als Band letzteres bevorzugen.« [Dominik Irtenkauf] » mehr |
 | 14.03.2011 | | Perspektive Deutsches Kino - Klappe, die zehnte Rezensionen zu allen regulären Filmen der Perspektive Deutsches Kino 2011: Die Ausbildung, Dígame - Sag mir, Eisblumen, Kamakia - die Herren der Insel, Kampf der Königinnen, Lollipop Monster, Der Preis, Rotkohl und Blaukraut, Utopia Ltd., Vaterlandsverräter, Weisst du eigentlich dass ganz viele Blumen blühen im Park. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 09.03.2011 | | Biutiful (Alejandro González Iñárritu) »Wenn ein Film kein Dokument ist, ist er zwangsläufig ein Traum. Und als Träumer ist man immer allein, so wie ein Maler allein ist mit seiner weißen Leinwand. Und allein zu sein bedeutet, Fragen zu stellen (wie Godard einst gesagt hat) ... Und Filme zu machen bedeutet, diese Fragen zu beantworten.« (Alejandro González Iñárritu) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 09.03.2011 | | Berlinale 2011: The Cat’s Meow + Dreileben Ein etwas anderes Cinemania. Zunächst vier Rezensionen zum Thema Katzen auf der Berlinale: The Future (Wettbewerb), Saranghanda, saranghaji anneunda (Wettbewerb), Une vie de chat (Generation Kplus) und Wer wenn nicht wir (Wettbewerb). Und außerdem ein längerer zusammenhängender Text zu Dreileben, dem im Rahmen von Forum und Panorama voraufgeführten Fernsehprojekt von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 06.03.2011 | | Mordsmäßig Folge 61: »Blinde Zeugen« von Stuart MacBride Hochsommer in Aberdeen: Hitze statt Dauerregen. Doch die Sonnenstrahlen lassen die Abgründe der schottischen Stadt in Stuart MacBrides neuem Krimi nur umso deutlicher hervortreten. Auch dieser fünfte Band um den vom Pech verfolgten Detective Sergeant Logan McRae ist schnell, überdreht, parodistisch und vor allem lesenswert. [Kirsten Reimers] » mehr |
 | 02.03.2011 | | Unknown Identity (Jaume Collet-Serra) Die Stadt Berlin erweist sich als äußerst kooperative Mitspielerin. Wahrzeichen des Stadtbildes wie Brandenburger Tor und Siegessäule vermitteln einen vielschichtigen Stadtraum, der die Komplexität der Handlung aufgreift und widerspiegelt. [Friederike Kapp] » mehr |
 | 01.03.2011 | | Comics am Stück: Triebwerk #4 – Arbeit Neben Hendrik Dorgathen unterrichtet nun auch Kai Pfeiffer die Illustrationsklasse in Kassel. Den Unterschied merkt man dem neuen, nun wieder selbstverlegten Triebwerk nicht nur durch ein verändertes Format an. [Felix Giesa] » mehr |
 | 28.02.2011 | | Christiane Rösinger live in Hamburg In Deutschland gibt es wenige Künstlerinnen dieses Kalibers, die über Jahre hinweg solche tolle Musik mit bemerkenswerten Texten machen. International fallen mir Patti Smith und Marianne Faithfull oder Kim Gordon und PJ Harvey ein … [Wolfgang Buchholz] » mehr |
 | 23.02.2011 | | Meine erfundene Frau (Dennis Dugan) »Meine erfundene Frau« basiert auf dem Filmklassiker »Die Kaktusblüte« von 1969 mit Walter Matthau, Ingrid Bergman und Goldie Hawn. Man könnte auch sagen, dass »Meine erfundene Frau« ein Remake ist, das die Handlung nach Hawaii verlegt und Goldie Hawn durch ein Victoria’s Secret Model ersetzt. [Shirin Schönberg – neue Mitarbeiterin] » mehr |
 | 16.02.2011 | | Berlinale 2011: Bergfest Die zweite Rutsche Berlinale-Rezensionen mit 50% Market angereichert: Arrietty (European Film Market), Auf der Suche (Forum), Brownian Movement (Forum), Meek’s Cutoff (European Film Market), Moomin and the Comet Chase (European Film Market), Tomboy (Panorama). [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 13.02.2011 | | Martina Hefters Lyrikdebüt »Nach den Diskotheken« Hier geht es um das Tänzerische in Mensch und Tier, um fliehende Huftiere und das Gefühlsleben der Pflanzen, um geistige und manchmal sehr reale Differenzen, eben auch mal um den nächtlichen Nachhauseweg nach der Disko. [Stefan Heuer] » mehr |
 | 13.02.2011 | | Horror-Manga: »Doubt« & »7 Billion Needles« Horror und Mysterie sind auch im Manga ein fest etabliertes Genre, mit Unter- und Abarten, die man in westlichen Sprachen vermutlich nie zu lesen bekommen wird. Zwei aktuelle zugänglich gewordene Titel sollen aber nun im Folgenden interessieren, da sie beispielhaft für das aktuelle Vermischen bekannter Bilder und Themen zu einer Erzählung sind … [Felix Giesa] » mehr |
 | 13.02.2011 | | Manga Rundschau Kurz vorgestellt: »Furious Love« von Kazuo Kamimura, »Gon« von Masashi Tanaka und »Sky Hawk« von Jiro Taniguchi … [Felix Giesa] » mehr |
 | 10.02.2011 | | True Grit (Joel & Ethan Coen) Ein reitender Bär, ein geschwätziger Matt Damon (in seiner besten Komödie seit Team America), ein taffes Mädchen, das sich aber dennoch zu sehr für Ponys begeistert, Jeff Bridges’ Schmerbauch, Hinrichtungen, Giftschlangen und politisch unkorrekt behandelte Ureinwohner. Der neue Film der Coen-Brothers bietet nicht nur den Beweis, dass sie sogar Remakes »können« – solange Tom Hanks nicht mitspielt. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 10.02.2011 | | Tucker & Dale vs Evil (Eli Craig) »Some people just don’t know how to react in a crisis.« Irgendwo im nordamerikanischen Hinterland, wo die Einwohner alle etwas degeneriert wirken. Hinter der Ecke einer unheimlich wirkenden Hütte kommt ein laut schreiender Hillbilly auf dich zu, der eine röhrende Kettensäge in den Händen hält. Wie würdest du reagieren? [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 10.02.2011 | | Das Lied in mir (Florian Cossen) »Wir dachten, dass es so besser für dich ist. Hättest du als Kind gerne gehört, dass deine Eltern zu Tode gefoltert wurden?« Vermeintliche Elternliebe von vermeintlichen Eltern. Schwimmerin Maria (Jessica Schwarz) entdeckt zufällig die Wurzeln ihrer »echten« Familie. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 10.02.2011 | | Kick Off Kirkuk (Shawkat Amin Korki) Eine Kritikerkollegin, die diesen Film nur von DVD sah, ist schier verrückt geworden, weil sie mit der Farbeinstellung kämpfte. »Do not adjust your television set.« Dieser Film sieht nur aus wie Schwarzweiß, wenn Farben auftauchen, kann man sie auch ganz schwach wahrnehmen. Sowas nennt man ein Stilmittel. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 10.02.2011 | | Freundschaft Plus (Ivan Reitman) Ein Film, der es irgendwie recht deutlich klar macht, warum er nicht schon am Valentinstag Kinostart hatte: Sex-Kumpel, Menstruations-Scherze und als Geschenk nach einem geglückten Schäferstündchen: ein Gas-Baloon mit der Aufschrift »Congrats«. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 08.02.2011 | | Film des Monats:
Submarine (Richard Ayoade) Letztes Jahr gab es auf der Berlinale mit Youth in Revolt eine ähnlich vergnügliche Coming-of-Age-Literaturverfilmung mit Starbesetzung, die es aus unerfindlichen Gründen nicht zum regulären deutschen Kinostart geschafft hat. Wem dieser Film nicht »durch die Lappen« gehen soll, der muss sich rechtzeitig um Tickets kümmern. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 08.02.2011 | | Berlinale 2011: Vorschau Ein Überblick über die Perspektive Deutsches Kino, zwei Tips und eine Warnung zur Berlinale 2011: The Devil’s Double (Panorama), Knerten gifter seg / Knerten traut sich (Generation Kplus), Viva Riva! (Forum). [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 08.02.2011 | | Kokowääh (Til Schweiger) Die neue Regiearbeit von Til Schweiger. In den Hauptrollen: Til Schweiger und seine Tochter Emma. Vorsicht: Alle Vorurteile, die Til Schweiger gegenüber Kritikern hat, werden in diesem Text bestätigt. Und auch viele Vorurteile, die Kritiker gegenüber Til Schweiger haben. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 07.02.2011 | | Gespenster der Sprache:
Kafkas Erzählung »Unglücklichsein« Will man diesem Text mit Maßstäben des Realismus beikommen, geht das allenfalls dann, wenn man ihn als Studie einer Einbildung oder eines gestörten Bewusstseins liest – es sei denn, man glaubt an die Existenz von Gespenstern. [Gunther Nickel] » mehr |
 | 02.02.2011 | | Poll (Chris Kraus) »Und hier, in dieser kleinen Drüse, sitzt das Böse. Das weiß ich ganz genau, weil ich das weiß. Deswegen haben sie mir den Lehrstuhl weggenommen.« Edgar Selge, irgendwo zwischen Baron Frankenstein und Dr. Mengele. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 31.01.2011 | | Mordsmäßig Folge 60: »Blut vergisst nicht« von Kathy Reichs Der Tote, der aus einem See bei Quebec, Kanada, gezogen wird, ist laut seiner Akte schon vor mehr als 40 Jahren in Vietnam gefallen. Offenbar liegt also jemand anders in seinem Grab – aber wer? Und warum? Ihren 13. Krimi aus der Tempe-Brennen-Serie hat Kathy Reichs mit den besten Absichten geschrieben, aber das merkt man dem Buch leider auch an. [Kirsten Reimers] » mehr |
 | 31.01.2011 | | »Die Schöne und der Tod« von Bernhard Aichner Sonntag, ein kalter Januartag in einem Dorf in den Bergen, und Max Broll liegt nackt im Schnee – nicht ermordet, so wie man es vom Anfang eines Kriminalromans vermuten könnte, sondern quicklebendig und gutgelaunt nach einem Saunagang mit seiner aktuellen Ex Hanni … [Stefan Heuer] » mehr |
 | 26.01.2011 | | Tron Legacy (Joseph Kosinski) »Just between you and me, Jules Verne is my favorite. Do you know Jules Verne?« – »Sure.« – »What’s he like?« (wer gut aufgepasst hat, weiß, dass dies kein Zitat aus Back to the Future III ist, sondern aus einem nicht ganz so bodenständigen SciFi-Sequel.) [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 26.01.2011 | | Brothers (Jim Sheridan) Natalie Portman überall. Sie gewann gerade einen Golden Globe für Black Swan, nächsten Monat startet ihre RomCom No Strings Attached (dt.: Freundschaft plus), und in diesem Film aus dem Jahre 2009 steht sie zwischen zwei Brüdern (Tobey Maguire & Jake Gyllenhaal). [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 26.01.2011 | | Meat (Maartje Seyferth & Victor Nieuwenhuijs) »I’ll stroke and lick you until you’re wet and shiny ...« Worte, die man nicht unbedingt von seinem unrasierten Vorgesetzten mit Bauchansatz ins Ohr geflüstert bekommen will. Aber immer noch verführerischer als einiges anderes, was in diesem Fleischerladen so vor sich geht. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.01.2011 | | Der Adel vom Görli (R: Volker Meyer-Dabisch) »Deutsch und Türke leben hier alles zueinander.« Ein Dokumentarfilm über den Görlitzer Park, eine Multi-Kulti-Erholungsstätte im Herzen von Kreuzberg. »Magic moments«, aber auch »Hohes Frustpotential«. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 23.01.2011 | | Antimatter: Alternative Matter Insofern feiert »Alternative Matter« vielleicht nicht bloß den gerade einmal zehnten Geburtstag von Antimatter, sondern bestätigt gleichzeitig einen vor vielen Jahren eingeschlagenen Weg. [Marcel Tilger] » mehr |
 | 18.01.2011 | | Less is more Die Straße der Besten 2010 auf satt.org/musik [Updated] Lydia Lunch 1997 in PerfectSoundForever: »More compassion, less data, less information, less distraction.« In diesem Sinne fünf Alben, fünf Songs und fünf Alltime-Klassiker … [Janine Andert, Thomas Backs, Wolfgang Buchholz, Marc Degens, Robert Mießner, Christina Mohr & Marcel Tilger] » mehr |
 | 16.01.2011 | | Jan Fischer – Essays zum Comic In der gelungenen Schriftenreihe »Essays zur Kinderliteratur« des Berliner Autumnus Verlages sind auch zwei Texte zum Comic erschienen. Felix Giesa hat sie gelesen … » mehr |
 | 16.01.2011 | | Patrick Prugne und Tiburce Oger: Die Herberge am Ende der Welt Im Jahre 1884 gastiert der Schriftsteller Edgar Saint-Preux in einem verlassenen Fischerdorf irgendwo an der bretonischen Küste, um Entspannung und Impulse für seinen folgenden Roman zu finden. In der titelgebenden Herberge am Ende der Welt berichtet ihm der kranke und altersschwache Herbergsvater vom Verbleib der restlichen Bewohner … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 12.01.2011 | | The Green Hornet (R: Michel Gondry) Christoph Waltz spielt mal wieder jemanden, den man nicht erzürnen sollte: »Ich nicht so gruselig wie so ein Idiot mit grüner Maske - jetzt ist aber gut hier.« [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 12.01.2011 | | Satte Farben vor Schwarz (R: Sophie Heldman) PRESSENOTIZ: Satte Farben vor Schwarz erzählt eine starke Geschichte über eine kompromisslose Liebe, kleine Fluchten und reife Entscheidungen. [...] Als Paar, das seine Liebe bedingungslos lebt, konnte Sophie Heldman ihre Traumbesetzung gewinnen: Senta Berger und Bruno Ganz. Ihre Lebenserfahrung und ihr persönlicher Umgang mit dem Alter haben den intimen Film mitgeprägt. [Thomas Vorwerk] » mehr |
 | 10.01.2011 | | Sólstafir: Köld Absolutes Rauchverbot im Jugendklub. Will man eine Zigarette rauchen, muss man in die Kälte. Dort stehen sie, die loyalen Anhänger, und nutzen die Umbaupausen. Es schneit nicht. [Dominik Irtenkauf] » mehr |
 | 10.01.2011 | | Shackleton: Fabric 55 Der englische Künstler verarbeitet in seiner Musik Elemente aus Dubstep, türkischer Saz-Musik, Krautrock sowie Techno zu einem Sound, der durch die endlos scheinenden, an Dub geschulten Echos zusammengehalten wird. [Philipp Rhensius] » mehr |
 | 09.01.2011 | | Alex Robinson – Unvergessene Zeiten Der 40jährige Robert Andrew Wicks begibt sich in eine Hypnosetherapie, deren Ziel eigentlich darin besteht, ihm endlich das Rauchen abzugewöhnen … [Sven Jachmann] » mehr |
 | 09.01.2011 | | ichotomische bücher über die taubheit, die einen von der welt scheidet manche lektüren fügen sich glücklich. so zuletzt Terézia Moras einziger mann auf dem kontinent, dem Stefan Heuers firnis folgte und zuletzt A.M. Homes’ this book will save your life. allen drei büchern eignet, dass sie mit wenig äusserer handlung auskommen und die jeweiligen protagonisten sichselbst aus dem fokus verloren haben. [Crauss] » mehr |
 | 07.01.2011 | | Film des Monats:
Heartless (R: Philip Ridley) Das Kernstück der Handlung von Heartless verbindet das Märchenhafte mit dem »Pakt mit dem Teufel«, wie er in Märchen wie Rumpelstilzchen ja auch ohne Probleme wiederzufinden ist. Auch hier ist man sich nicht sicher, ob die Person, mit der Jamie einen Deal eingeht, ihm wirklich helfen will, oder ob er sich durch seine Gegenleistung bereits selbst verdammt. » mehr |
 | 07.01.2011 | | Das Leben ist kein Heimspiel (R: Frank Marten Pfeiffer, Rouven Rech) Von 2006 bis 2009 verfolgten zwei Dokumentarfilmer, wie eines der Wunder der jüngeren Fußballbundesliga entstand, wie der vermeintliche Traditionsverein TSG 1899 Hoffenheim durch geschickte Geschäftsführung und finanzielle Unterstützung des umstrittenen Mäzens Dietmar Hopp erst in die zweite und dann die erste Liga aufstieg. » mehr |
 | 07.01.2011 | | Labyrinth der Wörter (R: Jean Becker) »Die Freundin meiner Mutter kaute auf Scrabble-Buchstaben rum, verschluckte sich am Z und starb.« Ein Film über die kleinen Freuden des Lebens: Tauben füttern, Lesen lernen und ein Sandwich teilen. » mehr |
 | 04.01.2011 | | Mordsmäßig Folge 59: »Schuld« von Ferdinand von Schirach Mit »Schuld« legt Strafverteidiger Ferdinand von Schirach seine zweite Sammlung von Stories vor. Wie schon sein aufsehenerregendes Debüt »Verbrechen« lebt es von der vermeintlichen, vermutbaren Authentizität. [Kirsten Reimers] » mehr |
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