AIREN: STROBO (SuKuLTuR 2009)




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2. Februar 2010






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Sound & Vision
Aktuelle Musik-DVDs

Bryan Ferry: The Best Of  Neu  Bryan Ferry: The Best Of (CD + DVD/ Virgin/ EMI)

Dieses Set besteht zwar aus Audio-CD plus DVD, wir konzentrieren uns auf die optische Seite: Zu sehen sind alle Bryan Ferry-Solovideos, von denen die der frühen Siebziger ganz besondere Schmankerl sind. Ferry präsentiert sich im schwarzen oder weißen Anzug als trashig-eleganter Lounge Lizard, raucht, trinkt und schmachtet mit Samtstimme und Stenzblick von verflossener Liebe. Toll. In einigen Videos tanzt Jerry Hall, damals Ferrys Gattin, später zu Mick Jagger gewechselt. Ach ja, die Songs: sind meist großartig, z.B. Ferrys Version des Dylan-Klassikers “A Hard Rain´s A-Gonna Fall” und die Superschnulze “Smoke Gets In Your Eyes”.

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George Michael Live In London  Neu  George Michael Live In London (2 DVD/ Sony Music)

Noch nie gab es Liveauftritte von George Michael auf DVD, dieses rechtzeitig zu Weihnachten erscheinende Doppelpaket ist also nichts weniger als eine Sensation! “Live in London” zeigt Michaels Abschlusskonzert der “25 Live”-Tour in Londons Earls Court Arena im August 2008 – George Michael ist in absoluter Topform, croont sich souverän durch Hits wie “Faith”, “Outside”, “A Different Corner”, “Father Figure”, “Freedom”, natürlich auch “Careless Whisper” und tanzt wie ein junger Gott, obwohl er ja auch nicht mehr der Jüngste ist. Disc II beinhaltet die Backstage-Doku “I´d Know Him A Mile Off!”

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Abstürzende Brieftauben, 25 Jahre sind genug! Abstürzende Brieftauben, 25 Jahre sind genug! (2 DVDs, Rough Trade Distribution)

Die Abstürzenden Brieftauben waren als „Bravo-Punks“ verschrien: ein einziger Artikel im bunten Teenie-Blättchen über Micro und Konrad genügte, um ihren Ruf nachhaltig zu zerstören (oder ihren Ruhm zu mehren, je nach Sichtweise). Vor drei Jahren starb Konrad Kittner überraschend an einem Herzinfarkt, weshalb die Brieftauben endgültig Geschichte sind. Die vorliegende Doppel-DVD ist eine rundum gelungene, würdige Gedenkveranstaltung: Die zweistündige Doku „Wir war´n die Tauben“ erklärt alles Wissenswerte über die Band, dazu kommen jede Menge Videos, der letzte Liveauftritt von 2002 und der letzte von den Tauben aufgenommene Song, „Punkrockente“.

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Abstürzende Brieftauben, 25 Jahre sind genug! Abstürzende Brieftauben, 25 Jahre sind genug! (2 DVDs, Rough Trade Distribution)

Die Abstürzenden Brieftauben waren als „Bravo-Punks“ verschrien: ein einziger Artikel im bunten Teenie-Blättchen über Micro und Konrad genügte, um ihren Ruf nachhaltig zu zerstören (oder ihren Ruhm zu mehren, je nach Sichtweise). Vor drei Jahren starb Konrad Kittner überraschend an einem Herzinfarkt, weshalb die Brieftauben endgültig Geschichte sind. Die vorliegende Doppel-DVD ist eine rundum gelungene, würdige Gedenkveranstaltung: Die zweistündige Doku „Wir war´n die Tauben“ erklärt alles Wissenswerte über die Band, dazu kommen jede Menge Videos, der letzte Liveauftritt von 2002 und der letzte von den Tauben aufgenommene Song, „Punkrockente“.

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Punk in London Punk in London (MVD Visual, 1 DVD, 107 Minuten + Bonusmaterial)

1977/78 studierte der Lüdenscheider Jungfilmemacher an der Hochschule für Fernsehen und Film München und bekam den Auftrag, eine Dokumentation zu drehen – Büld entschied sich für einen Trip nach London, um die von ihm begeistert beobachtete junge Punkszene auch in Deutschland publik zu machen. Heraus kam eine vom Ansatz her sehr punkige Doku: unverständliche O-Töne, Livemitschnitte ohne Nennung der Bands, ein radebrechender Interviewer (Büld) aus dem Off. Macht aber trotzdem Spass, dazu gibt’s als Bonusmaterial einen kompletten Auftritt der Clash in München anno '78.

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Punk in England Punk in England (MVD Visual, 1 DVD, 89 Minuten + Bonusmaterial)

Auch Bülds zweite Punkdoku nennt keine Bandnamen, man muss sich also alle noch Lebenden und Untoten des GB-Punk selbst erklären, dafür ist das Bild- und Tonmaterial besser. Es gibt (verständliche) Interviews mit Madness, The Selecter und Bob Geldof zu sehen, Liveauftritte von den Specials, Secret Affair und The Jam, einen Studiobesuch bei den Pretenders und vieles mehr. Bonus: Die Dokumentation „Women in Rock“ mit den Slits, Girlschool und Siouxsie, leider fehlen auch hier jegliche Angaben, wen man gerade im Bild sieht. Schade eigentlich, weil für jüngere Menschen quasi unbrauchbar.

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Reggae in a Babylon Reggae in a Babylon (MVD Visual, 1 DVD, 45 Minuten, kein Bonusmaterial)

Leider nur eine knappe Dreiviertelstunde lang, dafür mit vielen Interviews und Liveauftritten: Bülds dritte Musikdoku, mit der er den Ursprüngen des Reggae im Thatcher-England („Babylon“) nachspürt. Viele weiße Punkbands wie The Clash ließen sich zumindest musikalisch von den Rastafaris inspirieren, hier kommen die Rastafaris selbst zu Wort. Zu sehen und zu hören: Matumbi, Steel Pulse, Errol Dunkley, Jimmy Lindsay und viele mehr.

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Joy Division Joy Division
(DVD, Regisseur: Grant Gee, 2007)

Anton Corbijns Spielfilm „Control“ über Joy Division und Ian Curtis' kurzes Leben konzentrierte sich auf die unglückliche Dreiecksbeziehung, in der Curtis steckte und verpackte die Story in ästhetisch vollkommene Bilder in schwarz-weiß. Von der Stadt Manchester, die essenziell für das Werk Joy Divisions war (und die bis heute vom Mythos der Band zehrt), sah man so gut wie nichts. Grant Gees Doku zeigt das Leben in Manchester Ende der Siebziger und erklärt, warum JD nur so und nicht anders klingen konnten. Curtis' Bandkollegen Bernard Sumner, Stephen Morris und Peter Hook kommen ausführlich zu Wort, dazu Interviews mit Genesis P.Orridge, Annik Honoré, Peter Saville, Tony Wilson und anderen. Viel Musik, Liveauftritte und eine rührend komische, von Sumner auf Cassette aufgenommene Hypnose-Sitzung von Ian Curtis komplettieren den Film, für den Jon Savage als Berater herangezogen wurde, was unbedingt für Qualität spricht.
» mfa-film.de

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Brian Wilson: That Lucky Old Sun Brian Wilson: That Lucky Old Sun (Capitol/EMI)

Im Sommer 2008 meldete sich der ehemalige Beach Boy Brian Wilson mit „That Lucky Old Sun“ zurück: das Album wurde ein weltweiter Erfolg, der tragische Held des Surfsounds scheint im Alter seinen Frieden gefunden zu haben. Bei Capitol ist nun die DVD zur Platte erschienen – Teil eins zeigt Wilson mit Band und Streichernsemble beim Einspielen der Songs im „Capitol Records-Studio A“ in Los Angeles, Teil zwei beinhaltet unter anderem eine Dokumentation über Wilsons Beziehung zu Kalifornien und die „Black Cab Session“, bei der Wilson in einem fahrenden Taxi singt und Gitarre spielt. Noch ein Extra: das Booklet wurde auf Recycling-Papier mit umweltfreundlicher Farbe gedruckt!
» brianwilson.com

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Iggy Pop: Lust for Life Iggy Pop: Lust for Life (Import / ABC Entertainment)

1986 war Iggy Pop für kurze Zeit ein Mainstreamstar: Das keyboardlastige Album „Blah Blah Blah“ mit den Hits „Real Wild Child“ und „Cry for Love“ brachte ihn sogar in die BRAVO. Danach ließ er es mit „Instinct“ wesentlich hardrockiger angehen und seine Verwandlung zum alterslosen Rock'n'Roll-Animal, wie man ihn heute kennt, begann. Die DVD „Lust for Life“ fängt Momente aus dem Erfolgsjahr '86 ein: Iggy auf Tour (er sah so GUT aus!), dazu Backstage-Interviewausschnitte und bisher nie gezeigtes Archivmaterial. Kleines Manko: die DVD dauert gerade mal 40 Minuten und beinhaltet kein Bonusmaterial.
» iggypop.com

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The Best of GG Allin & The Murder Junkies The Best of GG Allin & The Murder Junkies (MVD Visual / Cargo)

Obwohl GG Allin bereits 1993 starb, ist er noch immer der konsequenteste Selbsthasser des amerikanischen Punkrock: seine öffentliche Zerstörung (Drogen, Verletzungen) und die unnachahmlich ekelhaften Liveauftritte (er wälzte sich in seinen Exkrementen und warf sie ins Publikum) üben bis heute große Faszination aus. Diese DVD ist eine „Sammlung von Liveauftritten und den abstoßendsten Momenten auf DVD. Das Allerbeste des Allerschlimmsten von GG Allin & The Murder Junkies.“ Das muß man einfach zu Hause haben – auch wegen des Exklusivinterviews mit GG's Mama vom August 2008.
» ggallin.com

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Die Goldenen Zitronen. Material Die Goldenen Zitronen. Material
(Buback, 2 DVDs, 264 Minuten)

Viereinhalb Stunden „Material“ über die Goldenen Zitronen – ein tolles Paket! Kernstück der Sammlung ist der Dokumentarfilm „Übriggebliebene Ausgereifte Haltungen“ von Regisseur Peter Ott, in dem aktuelle Interviewausschnitte mit Ted, Schorsch und ehemaligen und heutigen Weggenossen der Goldies zu sehen sind (z.B. Rocko Schamoni, Aldo Moro, Mense Reents, Stephan Rath); außerdem viel historisches „Material“ wie Konzertmitschnitte, anhand derer man die Entwicklung der Hamburger von trinkfreudigen Fun-Punks zur politisch hochbewußten Band nachvollziehen kann. Extras: Alle Musikvideos von 1987 - 2006, umfangreiches Bonusmaterial.

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The Clash Live Revolution Rock The Clash Live – Revolution Rock
(SonyBMG, 82 Minuten)

The Clash waren die leidenschaftlichste und vielleicht beste Punkband – vor allem waren sie eine grandiose Liveband, nicht zuletzt wegen des charismatischen und viel zu früh verstorbenen Joe Strummer. "The Clash Live - Revolution Rock" enthält 22 Live-Performances aus den Jahren 1977 bis 1983, zusammengestellt wurde die DVD vom Filmemacher Don Letts, ebenso wie The Clash ein London-Punk erster Stunde: er filmte britische Punkbands, in den achtziger Jahren war er Mitglied in Mick Jones' Clash-Nachfolgeband Big Audio Dynamite. Letts drehte ferner die Grammy-prämierte Clash-Doku „Westway to the World“. Uneingeschränkte Empfehlung – enthaltene Songs (Auswahl): "London Calling", "The Guns of Brixton", "Should I Stay Or Should I Go" vom legendären Shea Stadium-Auftritt 1982.

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Abwärts: Glam Slam! Abwärts: Glam Slam!
(Cargo)

Neben den Goldenen Zitronen bekommt mit Abwärts eine weitere bedeutende deutsche Punkband endlich ihre längst fällige Würdigung auf DVD: „Glam Slam!“ besteht aus über vier Stunden Konzertmitschnitten, einer umfangreichen Doku, Interviews mit befreundeten Musikern wie Rod González von den Ärzten (auf dessen Label Rodrecords Abwärts erscheinen), Jäki Eldorado und den Betreibern des Berliner Punkclubs SO 36, dazu kommen 13 Videoclips zu berühmten Songs wie „Computerstaat“. Durch die DVD führt Abwärts-Chef Frank Z., dessen Auftritt unterstreicht, wie wichtig Abwärts auch heute, fast dreißig Jahre nach ihrer Gründung, noch sind.

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The Beach Boys and the Satan The Beach Boys and the Satan
(ZDF/ABC Entertainment, 59 Minuten)

Die ZDF/Arte-Sendereihe „Pop Odyssee“ brachte uns nicht nur die NYC-Punk-Doku „House of the Rising Punk“, sondern auch den großartigen Film des Regisseurs Christoph Dreher „The Beach Boys and the Satan“ von 1997, in der Dreher die dunkle Seite der äußerlich so fröhlichen Surf-Superstars The Beach Boys untersucht. Die Beach Boys, allen voran ihr tragisches Wunderkind Brian Wilson, waren mit illustren Persönlichkeiten wie dem Satanisten Anton La Vey und Filmemacher Kenneth Anger befreundet, selbst Verbindungen zur Manson Family lassen sich belegen. Dreher vermeidet skandalträchtige Verschwörungstheorien und skizziert die düstere Seite der sonnigen Sixties. Viele Interviews, u.a. mit Brian Wilson, Kim Fowley und Don Was.

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Full Metal Village Full Metal Village. So macht Landwirtschaft Spaß
(GM Films)

Als sich die koreanische Filmemacherin Sung-Hyung Cho vor ein paar Jahren entschloss, nach Wacken/Schleswig-Holstein zu reisen, um eine Doku über das legendäre Heavy-Metal-Festival zu drehen, konnte sie noch nicht ahnen, dass sie dafür mit dem renommierten Ophüls- und einigen anderen Filmpreisen belohnt werden würde. „Full Metal Village“ ist einer der seltenen Fälle, wo Dokumentation zu bester Unterhaltung wird: Wackens Bewohner und Festivalbesucher werden liebevoll portraitiert, ohne zu Deppen (Dorf- oder Headbanger-) gemacht zu werden. Und dem staunenden Zuschauer offenbart sich die fremde und seltsame Welt des Hardrock...

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Sunshine Superman. The Journey of Donovan Sunshine Superman. The Journey of Donovan
(2 DVDs / SPV)

John Lennon bezeichnete den Folksänger Donovan als ebenso bedeutend wie Bob Dylan oder die Beatles – trotzdem galt Donovan eher als positivistisches Leichtgewicht, dessen Songs wenig Tiefgang besaßen. Unbestritten ist jedoch Donovans enormer Einfluß auf die Popmusik seit den frühen Sechzigern: Hits wie „Atlantis“ und „Mellow Yellow“ sind weltweit zu Evergreens geworden. Die üppige DVD-Doku mit über 300 Minuten Spielzeit versammelt Liveauftritte, Videos, Interviews und private Aufnahmen. Skurriles Detail am Rande: Donovan gründete mit seiner Frau „The Invincible Donovan University“, an der auch David Lynch beteiligt ist und „Transzendentale Meditation“ lehrt.

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Wu-Tang Clan. Live At Montreux 2007 Wu-Tang Clan. Live At Montreux 2007
(Eagle Vision / edel)

Seit 1967 wird das beschauliche Städtchen Montreux am Genfer See regelmäßig im Juli zum Mekka für Jazzfans, wenn das Montreux Jazz Festival die Pforten öffnet. Schon früh in seiner Geschichte erweiterte sich das Festival thematisch und lud MusikerInnen wie Johnny Cash, Sonic Youth und andere ein, die nicht direkte Jazzbezüge aufweisen. 2007 bestieg der Wu-Tang Clan die Bühne der legendären Miles Davis Hall und riß das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Nachzuprüfen mittels 31 mitgeschnittener Tracks, verteilt auf anderthalb Stunden Show. Zu hören/sehen unter anderem: „Brooklyn Zoo“, „Got Your Money“ und „Uzi“.

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Tori Amos. Live At Montreux 1991/1992 Tori Amos. Live At Montreux 1991/1992
(Eagle Vision / edel)

Die Singer-/Songwriterin Tori Amos wurde schon zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere nach Montreux eingeladen: 1991 präsentierte Amos ihr Album „Little Earthquakes“ und hatte mit ihrer Show derart großen Erfolg, dass sie im folgenden Jahr erneut nach Montreux gebeten wurde. Sieht man heute die fast zwanzig Jahre alten Aufnahmen, ist man erstaunt über die enorme energetische Ausstrahlung der jungen Tori – sie mit feuerroter Mähne am Klavier spielen, singen, agieren zu sehen, hat beinah ikonografischen Charakter. In Montreux spielte sie nicht nur eigene Songs wie „Crucify“ sondern coverte auch Material von Nirvana („Smells Like Teen Spirit“) und Led Zeppelin („Whole Lotta Love“).

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Keane Curate A Night for War Child Keane Curate A Night for War Child
(Eagle Vision / edel)

Am ersten November 2007 lud die britische Band Keane jede Menge Popprominenz zu einem gemeinsamen Benefizkonzert in die Brixton Academy Hall ein, um die Wohltätigkeitsorganisation War Child zu unterstützen: War Child wurde 1993 von den Filmemachern Bill Leeson und David Wilson gegründet, um Kindern im jugoslawischen Kriegsgebiet zu helfen. Auf Keanes Einladung kamen unter anderen die Pet Shop Boys, Lilly Allen, die Magic Numbers und Findlay Brown, die allesamt begeisternde Auftritte hinlegten (Keane selbst natürlich auch). Bleibt nur zu hoffen, dass der Erlös des Abends auch den richtigen Personen zufließt...

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Michael Winterbottom: 24 Hour Party People Michael Winterbottom: 24 Hour Party People
(Special Edition, 2 DVDs, Kinowelt Home Entertainment)

Die Bedeutung der nordenglischen Industriestadt Manchester für den britischen Pop ist immens: Joy Division/New Order, The Fall, The Smiths, die Happy Mondays und viele mehr stammen von dort. Der umtriebigste Mover und Shaker der mancunian scene war Tony Wilson, der im letzten Jahr verstorbene Gründer von Factory Records und des legendären Clubs Hacienda. Michael Winterbottom drehte „24 Hour Party People“ mit Wilsons Unterstützung in 2002: die knapp zweistündige Mixtur aus Doku-Aufnahmen, Fantasyszenen, Realauftritten von Howard Devoto (Buzzcocks) und Mark E. Smith, direkten Zuschaueransprachen Wilsons (toll gespielt von Steve Coogan) und vor allem viel Musik macht die Party- und spätere Katerstimmung rund um die Hacienda plastisch und lebendig. Rave on!
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The Best of Radiohead The Best of Radiohead
(DVD, EMI)

Keine Extras, kein Booklet, kein Bonusmaterial, lediglich eine Liveaufnahme: die DVD zu Radioheads Greatest Hits kommt äußerst spartanisch daher. Andererseits brauchen die von Regisseuren wie Michel Gondry und Jonathan Glazer gedrehten Kleinode, die in Kombination mit Radioheads exzeptionellen Popentwürfen eine herausragende Werkschau bilden, kein Beiwerk. Die Kurzfilme (der Begriff Video scheint unpassend) zu den Songs aus Radioheads Parlophone-Zeit wie „Paranoid Android“, „Karma Police“ oder „Fake Plastic Trees“ verstören und beeindrucken auch heute nachhaltig. Große Kunst in Ton und Bild.
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Alexander Hacke & Danielle de Picciotto: The Ship of Fools Alexander Hacke & Danielle de Picciotto: The Ship of Fools
(DVD + CD, Potomak)

Neubauten-Gitarrist Alexander Hacke und seine Frau, die Videokünstlerin und Mitinitiatorin der ersten Loveparade, Danielle de Picciotto, wagen sich nach der Gemeinschaftsarbeit mit den Tiger Lillies (Bühnenproduktion „Mountains of Madness“ nach dem Roman von H.P. Lovecraft) erneut an anspruchsvollen Stoff: Sie übertragen Sebastian Brants „Narrenschiff“ aus dem 15. Jahrhundert in die Jetztzeit. Das Werk – hundert Menschen auf ihrem moralisch unsicheren Weg „gen Narragonien“ - besitzt auch heute Gültigkeit, Hacke und Picciotto machen daraus eine moderne Revue mit Tanz, Gesang und Filmeinlagen. Die DVD dokumentiert die Aufführung in Berlin vom 1.12.2007.
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Nirvana: Unplugged in New York Nirvana: Unplugged in New York
(Geffen/ Universal)

Kaum zu glauben, dass der legendäre MTV-Unplugged-Auftritt Nirvanas schon über 14 Jahre her ist – und ebenso unglaublich ist es, dass eben diese Session erst jetzt auf DVD erhältlich ist. Hunderte Male wurde das Unplugged-Konzert im Fernsehen gezeigt, kaum jemand, der sich nicht an Kurt Cobain erinnert, wie er in beigefarbener Strickjacke zwischen schwarzen Kerzen und weissen Lilien sitzt, als spiele er bei seinem eigenen Memorial. Trotz der ikonischen Bekanntheit der Bilder hat der Auftritt nichts von seiner Eindringlichkeit und beklemmenden Faszination verloren, die Nirvana-Songs scheinen erst in den Unplugged-Versionen ihre wahre Schönheit und Grösse zu entwickeln. Die Coverversionen/Interpretationen „Where Did You Sleep Last Night“ und „The Man Who Sold the World“ gehen gar tiefer und näher als die Originale.
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Babyshambles: Up the Shambles. Live in Manchester Baby­shambles: Up the Shambles. Live in Manchester (Edel)


Als im Jahr 2004 der Auftritt der Babyshambles im Ritz Club in Manchester aufgenommen wurde, waren die Libertines bereits in die ewigen Jagdgründe des Rock'n'Roll eingegangen und Pete Doherty hatte gerade eine neue Band zusammengestellt. Das bedeutet, das Material dieser DVD entstammt einer Zeit, als Pete seinen Boulevardblatt-Stammplatz als Lover von Kate Moss und notorischer Junkie noch nicht eingenommen hatte, beziehungsweise zugewiesen bekam. „Up the Shambles“ ist ein Dokument einer wahrscheinlich auch nicht unbelasteten, aber unbeschwerteren Zeit, in der Pete Doherty vor allem eins war: ein junger Gitarrist, der gerne einen drauf machte. „Up the Shambles“ beinhaltet fast alle Stücke des Babyshambles-Debütalbums „Down in Albion“ und einige Libertines-Songs.
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Monitorpop – Contemporary Culture on DVD Monitorpop – Con­tem­po­ra­ry Culture on DVD
(monitorpop)

Der Titel „Con­tem­po­ra­ry Culture on DVD“ führt ein wenig in die Irre, denn die meisten der auf dieser exquisiten, luxuriös ausgestatteten DVD vorgestellten und interviewten Künstler wirkten in den achtziger Jahren, wie auch der leider schon verstorbene Coverboy, Multikünstler Leigh Bowery. Viele andere – Throbbing Gristle, Hermann Nitsch, Mark Stewart, Amos Kollek – sind auch heute noch alive and shocking. Aufsehenerregende, anti-mainstreamige, transgressive Kunst ist der gemeinsame Nenner für das Material dieser DVD, sei es Musik, Aktionskunst, Film oder Fotografie. Die „Radical Eye“-Fotoserie von Miron Zownir brennt sich ebenso in die Hirnrinde wie Peter Sempels grausam-minimalistischer Kurzfilm über einen sterbenden Schmetterling zur Musik der Einstürzenden Neubauten („Seele brennt“).
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ELVIS. The King of Rock'n'Roll ELVIS. The King of Rock'n'Roll. # 1 Hit Per­for­man­ces and More (SonyBMG)

Elvis' 30. Todesjahr neigt sich dem Ende zu – noch nicht komplett ausgeschöpft sind die Verwertungsmöglichkeiten der musikalischen und filmischen Hinterlassenschaften des Elvis Aaron P. Diese DVD versammelt in chronologischer Reihenfolge 30 Auftritte des King, angefangen mit „Heartbreak Hotel“, das Elvis 1956 in einer TV-Show zum besten gab, bis zum legendären „Aloha From Hawaii“-Special von 1973, das seinerzeit 1,5 Milliarden Menschen am Bildschirm verfolgten. Die 30 Songs/Filmausschnitte führen deutlich vor Augen, dass Elvis' beste Jahre vor seinem in Deutschland abgeleisteten Militärdienst stattfanden: bis 1960 sehen wir einen schönen, androgynen, schmollmündigen Rock'n'Roller, ab 1960 spielt derselbe Elvis Kasperletheater (und singt „Wooden Heart“), darauf folgt die Hawaii-Filmepoche, dann die Weisser-Anzug-in-Las-Vegas-Periode. Was danach kam, ist bekannt.
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EMINEM, Live from New York City (edel) EMINEM, Live from New York City (edel)

Marshall Mathers alias Eminem, der sich einst von der Detroiter 8 Mile auf den Weg machte, die Rap-Welt zu erobern, hat sich inzwischen von der Bühne zurückgezogen. Sein Abschiedskonzert, das er 2005 im New Yorker Madison Square Garden gab, liegt nun als schmucke DVD vor, deren Tracklisting sich wie eine Greatest-Hits-Auflistung liest: „Cleaning Out My Closet“, „Stan“, „Just Lose It“, „Lose Yourself“ und viele andere zeigen „Slim Shady“ in Höchstform. Wie es sich für Rap- und HipHopacts geziemt, hatte Em jede Menge Gaststars eingeladen, die ihn im Madison unterstützten, zum Beispiel Stat Quo und Obie Trice. Tragische Randnotiz: zum letzten Mal ist hier Eminems Kumpel Proof zu sehen, der 2006 bei einer Schießerei in Detroit ums Leben kam.
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Wir waren niemals hierWir waren niemals hier

Antonia Ganz’ grandioses Filmporträt der Berliner Ausnahme-Band „Mutter“ sorgte auf der Berlinale 2005 für Furore, wurde anschließend in viel zu wenigen Programmkinos gezeigt und ist nun endlich in sorgfältiger Ausstattung als DVD erhältlich. So außergewöhnlich und vielseitig wie die Band und ihre Musik ist dieser Film. „Wir waren niemals hier“ ist eine mitreißende Musik- und Künstlerdokumentation, bietet eine Punk-Geschichte der letzten 20 Jahre und zeigt die Menschen von „Mutter“ so unverstellt wie die Pixies-Mitglieder in „loudQUIETloud“. Die richtige Musik im Falschen … So dürfte sie klingen! [Marc Degens]
   » ausf. Kritik
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Die Türen: Krieg der DialektikDie Türen: Krieg der Dialektik
staatsakt

Bis im Herbst das dritte Die Türen-Album erscheint, kann man sich mit dieser DVD-Rom formidabel die Zeit vertreiben: auf „Krieg der Dialektik“ befinden sich 12 bisher unveröffentlichte Stücke zum Angucken, aber auch (Achtung!) zum Runterladen und Brennen, denn alle Lieder sind im .wav-Format gespeichert. Die Herren Summen, Bijan und Osburg bezeichnen die DVD bescheiden als das Ergebnis ihres „Festplattenaufräumens“, aber Tracks wie „Ja zur Affirmation“ oder „Lieblingsclub“ sind klare Winner, kein Ausschuss. Und (nochmal Achtung!) im Booklet gibt's ein Memoryspiel zum Ausschneiden – also Spiel, Spass, Spannung für die ganze Familie!
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   » www.dietueren.de
   » www.staatsakt.de

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Echo & The Bunnymen: Dancing Horses. Live at Shepherds Bush EmpireEcho & The Bunnymen: Dancing Horses. Live at Shepherds Bush Empire
Secret Films/SPV

Echo & The Bunnymen aus Liverpool erreichten mit ihren Frühachtziger-Alben "Crocodiles", "Heaven Up Here", "Porcupine" und "Ocean Rain" musikalisch und optisch eine derart stimmige Ästhetik, wie es keiner anderen Band gelang. Sehnsucht, Melancholie und Postpunk-Depression wurden nie wieder so perfekt ausgedrückt wie von Sänger Ian McCulloch und Kollegen, Songs wie „Dancing Horses“ und „The Cutter“ sind bis heute feste Bestandteile jedes gut sortierten Indie-DJ-Plattenkoffers. 2005 veröffentlichten Echo & The Bunnymen das Album „Siberia“ und die Band begab sich auf eine erfolgreiche Tournee. Der Auftritt im Shepherds Bush Empire/London wurde gefilmt und kann nun auf DVD mit nach Hause genommen werden.
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   » www.bunnymen.com

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CoverThe Tiger Lillies &
Alexander Hacke:
Mountains of Madness

arena

Das Werk des 1937 verstorbenen Horrorschriftstellers H.P. Lovecraft beschäftigt und beeinflusst bis heute viele Künstler. Alexander Hacke, Bassist der Einstürzenden Neubauten und das Londoner Trio The Tiger Lillies haben Lovecrafts Geschichten vertont – auf der DVD fungiert Hacke als furchteinflössender Erzähler, darauf folgen Liveaufnahmen der Lillies, deren durchgedrehte Performance Varieté, Punk und Polka zusammenbringt. Der Wechsel Geschichte/Song funktioniert grossartig, die prächtigen Illustrationen von Danielle de Picciotto komplettieren das Projekt.
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   » www.hacke.org
   » www.kktlive.com

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CoverbluNoise Records
eyetm, Blunoise Records

Troisdorf ist Noisedorf – zumindest seitdem sich das Label bluNoise dort niedergelassen hat und Gitarrenlärm von Bands wie Nicoffeine, Blackmail oder Ulme veröffentlicht. Labelmacher Guido Lucas ist die Inkarnation des Independent-Schaffenden, alle bluNoise-Platten werden analog im eigenen Blu:Box-Studio aufgenommen, die bluNoise-Künstler identifizieren sich stark mit dem bewusst „altmodischen“ Label. Filmemacher Soheyl Nassary liefert keine unkritische Lobhudelei ab, sondern stellt den Musikern und Guido Lucas viele Fragen, die die Interviews zu echten Aha-Erlebnissen machen. Der DVD liegt eine CD mit acht Tracks von bluNoise-Acts bei.
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CoverO.S.T. & Transforma: Synken
Shitkatapult

„Synken“ ist nach T.Raumschmieres „Random Noize Sessions Vol. 01“ das zweite DVD-Projekt des Berliner Labels Shitkatapult. Das Videokünstlerkollektiv Transforma und der Soloartist Chris Douglas a.k.a. O.S.T. fanden sich für das ambitionierte Unterfangen zusammen, aus VJ-Cut-up-Technik plus Elektrofrickelei einen 50minütigen Film zu produzieren. Das Ergebnis ist verstörend schön: ein seltsamer Wanderer und eine Art Stachelschwein sind die Protagonisten, die sich in Zwischenwelten aus ruhigen Naturaufnahmen und kalten urbanen Settings bewegen. In den Extras kann man sich „The Making of Synken“ anschauen, das durchaus als eigenständiges Musikvideo durchgeht.
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satt.org/musik/


satt.org Web  

Aktuelle Beiträge:

Scott Kelly auf Solotour
Scott Kelly, vor allem als einer der Köpfe und Gründungsmitglied von Neurosis bekannt, gastierte in Dortmund und beantwortete einige Fragen, die seinen Wechsel ins Folk-Lager betreffen … [Dominik Irtenkauf]

Short-Cuts: Schall und Wahn
Kurz vorgestellt: Die aktuellen Alben von Tocotronic, Birdy Nam Nam, Eels, Vampire Weekend, Gruenewald und Er France …

Erinnerung an Vic Chesnutt (1964 – 2009)
Am 25.12.2009 verstarb der amerikanische Singer-/Songwriter Vic Chesnutt an einer Medikamentenüberdosis. Ob der gelähmte Künstler freiwillig aus dem Leben scheiden wollte oder sich in der Menge des Medikaments vertan hatte, kann nur spekuliert werden. Tina Karolina Stauner erinnert an den Musiker …

»Meine Musik ist nicht deine Musik«
Die "Nullerjahre" - was hatten sie musikalisch zu bieten? Gibt es sie noch, die Konsensplatten und liebsten Lieblingsalben? Oder sind Nachfragen dieser Art in Zeiten unbegrenzt verfügbarer Download-Musik obsolet? satt.org fragt seine Autoren …

Lieblingsplatten 2009
Woran wird man sich dereinst erinnern, wenn das Jahr 2009 zur Sprache kommt? An den Tod Michael Jacksons? An den Höhenflug von Lady GaGa? Aber an welche Musik? Lest hier, was die satt.org-MusikautorInnen in '09 gut fanden …

Sampler-Watch: Steppas’ Delight, Krautrock, Ramones
Lange gab’s keine Sampler-Empfehlungen mehr, das wollen wir ändern! Wir starten ins neue Jahr mit "Steppas Delight II", "Krautrock Masters & Echoes" und einer Compilation mit den musikalischen Wurzeln der Ramones … [Christina Mohr | Philipp Rhensius]

The Clash & Spinal Tap
2009 hatte eine Menge runder Geburtstage und Jubiläen zu bieten - zwei wollen wir an dieser Stelle nachträglich würdigen: den dreißigsten Geburtstag von The Clashs Album "London Calling" und den fünfundzwanzigsten Geburtstag von Rob Reiners Rocksatire "This is Spinal Tap" … [Tina Manske | Christina Mohr]

Ulver – Eine Band, viele Gesichter
In ihrer bald 20-jährigen Geschichte haben Ulver Black Metal, Folklore, Jazz, TripHop, Ambient und Techno aufgenommen. Sänger Kristoffer G. Rygg hat mit Marcel Tilger über die "Teachings in Silence" (2002) gesprochen und erklärt, warum Stille als Thema jeden Musiker reizen sollte …

Superschiff: Nachtexpress (satt.tv)
Musik-Clip zur längsten Nacht der Jahres (21./22. Dezember) … [Superschiff]

Charlie Winston live im FRANNZ
Wer ist der Mann mit dem kecken Mafiahütchen, den Martin Jankowski unlängst als Straßenmusiker bewunderte? Die Antwort lautet: Charlie Winston, seines Zeichens britischer Songwriter mit ganz schön vielen Fans, wie Martin bei seinem Konzert im Berliner Frannz Club feststellen konnte …

Woman’s World: Uppers and Downers
Musik von Frauen, mit: Cobra Killer: Uppers and Downers; Disco Diva Delights Volume 1; Charlotte Hatherley: New Worlds; O + S; Annie: Don’t Stop; The Slits: Trapped Animal; Titiyo: Hidden; Martha Wainwright: Sans Fusils, Ni Souliers, A Paris … [Christina Mohr]

Marc Ribot – energetisches, offenes Experimentier- und Improvisationsfeld
Der szenen- und genrewechselgewandte Gitarrist Marc Ribot war mit seiner Band Ceramic Dog und dem Dubuis Trio in diesen Wochen in Europa unterwegs. Ausserdem ist vom Dubuis Trio & Marc Ribot die CD "Ultime Cosmos" erschienen … [Tina Karolina Stauner]

»Station B« Folge 11
Me Raabenstein: Esk; The Antlers: Hospice; Mark Knopfler: Get Lucky; Bodycode: Immune … [Ronald Klein]

John K. Samson - live in Münster
John K. Samson ist hauptamtlich Chef der Weakerthans, ist aber auch solo unterwegs. Unlängst machte er in Münster im Café Sputnik Station, Wolfgang Buchholz war vor Ort …

Spirale der Erinnerung Winter 2009
Woran merkt man, dass Weihnachten vor der Tür steht? Richtig, die Plattenfirmen werfen dicke Compilations auf den Markt - schön, wenn richtig tolle Sachen dabei sind: Duran Duran, Blondie, The Stranglers und mal wieder Morrissey … [Christina Mohr]

Grant Hart: Hot Wax
Lange, sehr lange hat man nichts von Grant Hart gehört, neben Bob Mould kreativer Kopf der legendären SST-Band Hüsker Dü. Deswegen war Wolfgang Buchholz umso neugieriger auf das überraschend angekündigte neue Album "Hot Wax" - hier seine Eindrücke …

Turin Brakes: Bottled At Source. The Best Of The Source Years
Das Londoner Folk-Pop-Duo Turin Brakes kann inzwischen auf eine zehnjährige Zusammenarbeit zurückblicken - anläßlich dieses Jubiläums ist eine Doppel-CD erschienen, die die Arbeit von Turin Brakes für das Label Source Records versammelt. Dominik Irtenkauf hat reingehört …

Kiss: Sonic Boom
Mal ehrlich, ist man Kiss-Fan wegen der Musik? Ist nicht das Image der vier geschminkten Superhelden-Rocker wichtiger als die Songs? Nicht zu leugnen ist allerdings der Erfolg der seit 36 Jahren bestehenden Formation. Dominik Irtenkauf hat ihr aktuelles Album "Sonic Boom" getestet …

Hyperdub: 5 Years of Low End Contagion
Das Label Hyperdub feiert fünfjähriges Bestehen - anlässlich dieses freudigen Ereignisses hat Labelchef Steve Goodman alias Kode9 einen fetten Doppelsampler zusammengestellt. Philipp Rensius hat ihn getestet …

Big Sexy Noise und Blurt live
Zwei Bands kommen nach Deutschland, nach deren Konzerten man zum Plattenhändler seines Vertrauens gehen und einfach die Regalschilder für Jazz und Punk vertauschen sollte. Mal sehen, was dann alles so passiert … [Robert Mießner]

Live: Dear Reader, Fiery Furnaces und Die Goldenen Zitronen
Gästelistenplätze können quasi als Naturalien zur Aufbesserung von Musikergagen von Veranstaltern an konzertinteressierte Musiker vergeben werden. So geschehen im hiesigen Fall, so dass der Rezensent sich aus dem prallen Füllhorn des Gleis 22-Herbstprogramms gleich drei Perlen heraussuchen darf. Was liegt näher als darüber zu berichten … [Wolfgang Buchholz]

Brett Anderson: Slow Attack | Morrissey: Swords
Vor 17 Jahren gehörte Suedes früher Song „My insatiable one“ für eine kurze Zeit zum Live-Set von Morrissey. Die neuen Tonträger von Ex-Suede-Sänger Brett Anderson und Morrissey zum Jahresende 2009 haben nicht viel gemeinsam … [Thomas Backs]

»Station B« Folge 10
New Model Army: Today Is A Good Day; Alan Vega, Stephen Burroughs, Sunn O))), Pan Sonic: Che; Codes in the Clouds: Paper Canyon; Haito Göpfrich: Fiat Lux; The Bloody Beetroots: Romborama; Die Weiße Rose: A Martyrium of Roses … [Ronald Klein]

Men at Work: Nick Cave & Warren Ellis – White Lunar
Nick Cave – Der Tod des Bunny Munro

Nick Caves Œuvre war immer schon stark visuell geprägt. Davon leben auch die Filmmusiken, die er mit Warren Ellis schreibt. Und sein zweiter Roman … [Christina Mohr und Robert Mießner]

Die Goldenen Zitronen: Die Entstehung der Nacht
Drei Jahre nach "Lenin" wieder ein großes, tolles Album der Goldenen Zitronen: "Die Entstehung der Nacht" ist, und wir übertreiben nicht, das beste Goldies-Album so far … [Tina Manske]

Short-Cuts, Oktober 2009, erster Teil
Die neuen Alben von Jochen Distelmeyer, Ja, Panik, Mika, Brendan Besson, Ólafur Arnolds und einigen mehr …

Pere Ubu und Sarah Jane Morris - Long Live Père Ubu
Von entfesselten Kleinbürgern, Pfuinanzräten und der Gehirnzermantschmaschine erzählt Alfred Jarrys »Ubu Roi«. Die ganze russische und die ganze polnische Armee treten auch noch auf. Jetzt bringen Pere Ubu Père Ubu auf die Bühne … [Robert Mießner]

Michael J. Sheehy And The Hired Mourners – With These Hands
Bertolt Brecht, Joachim Ringelnatz und Ernest Hemingways waren Fans. Joyce Carol Oates sah im Boxen »ein Bild des Lebens«. Zu ihnen hat sich jetzt der Londoner Michael J. Sheehy mit seiner Band The Hired Mourners gesellt. Ab dieser Woche touren sie durch Deutschland … [Robert Mießner]

30. Jazzfestival Saalfelden
Ungewohnte Hörerfahrungen, Innovation, Risiko statt Stillstand versprechen Ende August die Veranstalter zum 30-jährigen Bestehen des Jazzfestival Saalfelden für vier Tage auf vier Bühnen. Saalfelden im Pinzgau, meist gemütlichstille Bergkleinstadtidylle, wird zum Mittelpunkt der Jazzszene. Ein Aufeinandertreffen von Insidern, Kennern, Fachleuten, Neugierigen, Mainstream, Independent, Avantgarde, Prätentiösem, Alternativem... Tina Karolina Stauner war vor Ort …

September Sampler
Fünf interessante Sampler haben wir für den September ausgesucht: Neues in Sachen Dubstep, kompiliert von BBC 1-DJ Mary Anne Hobbs, die dritte Ausgabe der Hamburger Club Tikka!-Reihe, die 7th-Year-Anniversary-Compilation von Get Physical und einiges mehr … [Christina Mohr]

Mediengruppe Telekommander: Einer muss in Führung gehen
Ein unfreundliches, verzerrtes Noisemonster springt einem entgegen, gefolgt von einem treibenden, organischen Schlagzeugbeat. „Auf große Worte keine Taten, einfach nur Sprüche an der Wand“, heißt es dort. Genau, möchte man zustimmen … [Philipp Rhensius]

»Station B« Folge 9
Die September-Ausgabe von Station B stellt vor: Sieben, Sunset Rubdown, Son of the Velvet Rat, PCP, Orcrist und eine grandiose Live-DVD von Klaus Schulze und Lisa Gerrard … [Ronald Klein]

Musikbuchsommer 2009, Ausgabe IV
The Kids Are Alright? Waren sie noch nie oder doch? Wir stellen eine Auswahl an aktuellen und älteren Titeln über Jugendkulturen wie Emo, Punk und Skinheads vor; außerdem die brandneue Sonic Youth-Bandbiografie von David Browne … [Christina Mohr]

Short-Cuts, September 2009, erster Teil
Neue Platten von Cornershop, Prefab Sprout, Funny van Dannen, Jamie T., Wild Beasts, Leonard Cohen und den Boxhamsters … [Thomas Backs | Christina Mohr]

»Jammern und Picheln im Gartencafé«
Die Open Air-Zeit geht zu Ende. Wolfgang Buchholz berichtet von seinen drei Konzerthighlights diesen Sommers, von denen eines gar kein Open Air war …

Phantogram: Eyelid Movies
Das amerikanische Duo Phantogram lebt und arbeitet in Saratoga Springs - also auf dem Land. Die Großstadt lenkt nur vom kreativen Arbeiten ab, sagt Sängerin Sarah D. Barthel: lest hier das ganze Interview … [Christina Mohr]

Short-Cuts, August 2009
Wo waren eigentlich die Short-Cuts im August? Tja, es gab keine... hier unser Monatsrückblick mit zehn wichtigen Platten, z.B. Zoot Woman, The XX, Mos Def, Arctic Monkeys und The Low Anthem … [Thomas Backs | Christina Mohr]

BASS BERLIN FESTIVAL 2009 - Auf den Spuren des Dub(step)
Anfang Juli ging in Berlin das Bass Berlin-Festival über die Bühne – mit vielen prominenten Acts wie Moderat, Apparat und Benga. Philipp Rhensius war an einem Abend dabei und berichtet …

Woman’s World – Funky Fräuleins
Acht Platten haben wir für Woman’s World August ausgesucht: Amanda Blank, The Donnas, Love Is All, Funky Fräuleins, Regina Spektor, Laura Vane & The Vipertones, Hello Saferide und Fagget Fairys. Keine Bücher? Nein, diesmal keine Bücher … [Christina Mohr]

Bill Callahan am 09.08.09 im Ampère in München
Bill Callahan, der Mann, der früher "Smog" hieß, gab ein Konzert in Münchens Club Ampère. Tina Karolina Stauner war vor Ort …

Wohnzimmerclub Ausgabe 29
Viel Dub und Reggae, aber auch glossy Elektrodisco gibt’s im 29. Wohnzimmerclub: Simian Mobile Disco, Noiseshaper, Fat Freddy’s Drop und andere laden zum Summerdance … [Christina Mohr | Tina Manske]

Lisa Röper: Polarreise
Soundtrack plus Buch oder Buch plus Soundtrack? Lisa Röper hat beides einfach zusammengepackt und sich auf eine Reise an den Polarkreis gemacht … [Christopher Pramstaller]

Abkühlung im August: Anni Hogan - Kickabye
Es wird dunkel, aber nicht zwanghaft düster. Auch schon fast 25 Jahre alt ist Anni Hogans »Kickabye«-EP, aus der jetzt eine ganze Doppel-CD geworden ist. Mit von der Partie: Nick Cave, Marc Almond und Barry Adamson … [Robert Mießner]

Musikbuchsommer 2009, Ausgabe III
Im dritten Teil unserer Sommer-Musikbuchempfehlungen stellen wir vor: Peter Guralnicks Standardwerk "Sweet Soul Music", Tricia Roses "Hip Hop Wars", Daniel J. Levitins "Der Musik-Instinkt" und einiges mehr … [Christina Mohr]

Musikbuchsommer 2009, Ausgabe II
Weiter geht’s mit den Buchempfehlungen der Musikredaktion, dieses Mal mit einem Buch über das Wacken Open Air, der Oral History "Grunge Is Dead", einem Reader über junge amerikanische Songwriter und unserem Spezialtipp zu Industrial Music … [Christina Mohr]

Fünf schicke Sampler ...
"Message Soul" von Trikont, eine weitere Ausgabe der "Coming Home"-Reihe, zwei tanzbare Compilations aus dem Hause Strut und den dritten Teil von "Music En Vogue" … [Christina Mohr]

Musikbuchsommer 2009, Ausgabe I
Die Musikredaktion empfiehlt in loser Reihenfolge Bücher rund um – genau! – Musik. Es geht los mit Kai Havaii, Michael Jackson und Christoph Drössers Buch, das uns erklärt, warum wir alle musikalisch sind … [Christina Mohr]

Woman’s World – Never Mind the Botox
Sieben Platten, drei Bücher - das ist unsere Bilanz für die Woman’s World im Juli. Wir stellen vor: Ebony Bones, Sawoff Shotgun, Gemma Ray, Lady Saw, ein Buch über Rebellinnen der Popkultur und gleich zwei über Dandys … [Christina Mohr]

Lucinda Williams, Lambchop und Calexico live
"American Music" hieß ein Song der Violent Femmes - unter dieses Motto hätte man auch das Dreierkonzert am 8. Juli in der Zitadelle Spandau stellen können: Lucinda Williams, Lambchop und Calexico spielten auf, Wolfgang Buchholz sah und hörte zu …

Short-Cuts, Juli 2009, zweiter Teil
Die Short-Cuts fassen sich dieses Mal kurz: Neue Alben von Billy Childish, Slow Club, Wavves und Rinôçérôse … [Christina Mohr]

Sebastian Horsley - Dandy in der Unterwelt
Als der Blumenbar Verlag ihm mitteilte, dass seine unauthorisierte Autobiographie erst im Juni 2009 erscheinen werde, antwortete Sebastian Horsley: »Ob ich da noch am Leben bin?« Keine Sorge, dieser Tage stellt er das Buch in Berlin und München vor … [Robert Mießner]

Wohnzimmerclub 28
Lange gab’s keinen aktuellen Wohnzimmerclub - deswegen haben wir in Ausgabe 28 einiges nachzuholen: Laurent Garnier, Holger Zilske, Major Lazer, Autokratz und viele mehr laden zur Sommerparty … [Christina Mohr]

Short-Cuts, Juli 2009, erster Teil
Recht durchwachsen beginnt der Juli: Thomas Backs und CM haben sich durch neue Platten von Moby, Jack Penate, Tortuga Bar, Kasabian und Nouvelle Vague geackert - und durch das Vermächtnis eines gewissen Michael Jackson …

Fragen an Peter Hein
Ja, Peter Hein hat auch den Text von "Es geht voran" geschrieben - aber eben auch noch -zig brisante, hellsichtige, nörgelige, kluge Texte mehr, die allesamt im popkulturellen Zitatpool angekommen sind. Bei Lilienfeld erschien kürzlich ein Buch mit allen Hein-Texten, hier ein Interview mit Herrn Hein … [Christina Mohr]

The Who - Maximum Rock
Der österreichische Autor Christoph Geisselhart hat sich eine wahrhafte Mammutaufgabe vorgenommen: Nicht weniger als drei dicke Bände wird seine umfassende Biographie über The Who umfassen. Teil eins und zwei sind bereits erschienen, Christoph Happel hat reingelesen …

The Good, The Bad & The Bag
Wir stellen drei interessante Sampler vor: Creative Outlaws UK von Trikont, Trentemoellers erste Mix-CD mit seinen Lieblingstracks und den Soundtrack zum Film "Contact High" … [Christina Mohr]

»Station B« Folge 8
Neue merkwürdige, großartige Musik! Ronald Klein hat für Station B getestet: Alva Noto, Großraumdichten, Peter Broderick, Louderbach, Brett Dennen und Janosch Moldau …

Sounds Like Female!
Wow, was für ein Monat! Der Juni strotzt nur so vor wichtigen, tollen Platten, auf denen Frauen die Hauptrolle spielen - dieses Mal dabei: die lang ersehnten Platten von La Roux, Little Boots und The Gossip, außerdem die Pretenders, Lissy Trullie, Masha Qrella und viele mehr …

Short-Cuts, Juni 2009, zweiter Teil
Die zweiten Short Cuts im Juni werden von großen Namen bestimmt: Blur, Placebo, Madness, Lemonheads, Dinosaur Jr., aber auch für Newcomer wie Yppah und Toy Fight ist noch Platz. Thomas Backs und Christina Mohr berichten …

Nichts gegen Hippies: Sonic Youth - The Eternal
Kosmische Signale und irdische Bedürfnisse: Sonic Youth haben sich nicht neu erfunden. »The Eternal« ist trotzdem ganz besonders … [Robert Mießner]

The Soundtrack of our Lives: Communion
Das gruselig grinsende Seniorenpärchen mit lindgrünem Wellnessdrink in den Händen wirkt spontan abschreckend - deswegen hat es auch ein bisschen gedauert, bis sich Jürgen Körber an das Doppelalbum "Communion" von The Soundtrack of Our Lives rangetraut hat. Aber sein Mut wurde belohnt: das Album ist erstaunlich gut …

1959, Goldenes Jahr des Jazz
1959 gilt als "Goldenes Jahr" des US-amerikanischen Jazz: Viele bahnbrechende Alben erschienen in diesem Jahr, unter anderem Miles Davis' "Sketches of Spain" und Charles Mingus' "Mingus Ah Um", die beide kürzlich in opulenten Legacy Editions wiederveröffentlicht wurden … [Christina Mohr]

Kitty Solaris: My Home Is My Disco
"My Home is My Disco" heißt das neue Album der Berliner Singer-/Songwriterin Kitty Solaris: den Rückzug ins Private sucht Kitty aber nur zum Komponieren, dann ruft sie Freunde an und geht auf Tour - Netzwerken à la Berlin … hier ein Interview mit Frau Solaris … [Christina Mohr]

Dylan, Waits, Woodstock & the Devil
Vier Musikbücher, die sich mit Pop-Ikonen beschäftigen, stellen wir hier vor: Woodstock, Tom Waits, Bob Dylan und ein Sammelband, der sich ausschließlich mit dem Song "Sympathy for the Devil" von den Stones befasst … [Christina Mohr]

Cats on Fire in Münster, Gleis 22, 6.6.09
Die junge finnische Band Cats on Fire war zu Gast im Münsteraner Gleis 22 - Wolfgang Buchholz war vor Ort und begeistert …

Hollow Skai: Alles nur geträumt
Die Neue Deutsche Welle ist für viele Mittdreißiger und Frühvierziger die erste neue, selbstmiterlebte Musikrichtung – dementsprechend leidenschaftlich wird sie heutzutage gefeiert und gehaßt. Doch welche Bands gehörten wirklich zur NDW und welche waren Trittbrettfahrer? Sind Fehlfarben eine NDW-Band oder paßt der Begriff besser auf UKW und Hubert Kah? Hollow Skai, Gründer des legendären No Fun-Labels und heute Journalist und Buchautor, geht in seinem Buch "Alles nur geträumt" dieser und vielen anderen Fragen nach. Hier ein Interview mit dem Autor … [Christina Mohr]

Short-Cuts, Juni 2009, erster Teil
Warum nicht in der Vorsaison in Urlaub fahren? Kostet weniger, außerdem sind noch nicht alle anderen mit ihren Wohnmobilen unterwegs... das dachten sich CM und Thomas Backs und fuhren (getrennt voneinander) gen Süden. Im Gepäck hatten sie jede Menge aktueller CDs, die auf Ferientauglichkeit geprüft wurden, z.B. Eels, Manic Street Preachers, The Maccabees, Phoenix und andere …

Die Mutmacherin: Lydia Lunch zum 50. Geburtstag
»Big Sexy Noise« heißt ihre neue Platte. Im Grunde macht Lydia Lunch das seit über dreißig Jahren und ist dabei so kontrovers wie subtil. Wir gratulieren der Musikerin, Schriftstellerin und Schauspielerin … [Robert Mießner]

Madder Mortem: Eight Ways
Selbst innerhalb einer Szene, die stets bemüht ist, neue Härte- und Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, wirken Madder Mortem wie ein schroffer Solitär. Metal spielen sie, ja, aber niemals würden die fünf Norweger ihr Werk irgendeiner Konnotation verpflichtet sehen, die die Nennung dieser Musikrichtung nach sich zieht … [Marcel Tilger]

Hanzel und Gretyl – Konzert am 18.5.2009 im Nachtleben
Es waren einmal in einem fernen Land namens Amerika ein Junge und ein Mädchen, die wollten zusammen Musik machen. Sie gründeten eine Kapelle, die seitdem unter dem Namen HANZEL UND GRETYL bekannt ist … [Jürgen Körber]

Toshio Hosokawa und das Nichts, das Schweigen, die Stille
Hosokawa in der Begegnung mit Otomo Yoshihide, John Cage, Giacinto Scelsi und Galina Ustvol'skaja. Konfrontation westlicher Avantgarde mit östlicher Tradition. Beobachtungen am 19.03./20.03.09 im Großer Saal Mozarteum und Republic bei der Biennale in Salzburg … [Tina Karolina Stauner]

Es ist egal, aber ... Tocotronic Re-Releases
Spirale(n) der Erinnerung, Teil II: auch Tocotronic sind inzwischen so lange unterwegs, dass Reissues des Frühwerks eine sinnvolle Sache sind. Hier ein Interview mit Dirk von Lowtzow … [Christina Mohr]

Woman's World – Wilde Weiber
Neue Platten von Chicks on Speed, Räuberhöhle, Peaches, Bif Naked, Tori Amos, und Speech Debelle. Dazu eine Biografie über die Tänzerin Gret Palucca und einen Feminismus-Reader der amerikanischen Autorin Andi Zeisler … [Christina Mohr]

Spirale(n) der Erinnerung
Zurzeit läßt sich eine genreübergreifende Retroseligkeit beobachten: Filme wie "Dorfpunks" und Bücher wie Hollow Skais bald erscheinende NDW-Historie widmen sich den goldenen oder grausigen Achtzigern, je nach Sichtweise. Doch auch der CD-Markt ist gefüllt mit prächtigen Re-Releases alter Platten von z.B. Nick Cave, den Vaselines, The Jesus and Mary Chain und Morrissey … [Christina Mohr]

Xóchil: Perlenkind
Diese Stimme, denkt man gleich beim ersten Track "Vespaboy". Diese warme Stimme, die so sanft und sehnsüchtig an eine glückliche Sommerliebe zurückdenkt, dass einem ganz heiß ums Herz wird. Dazu die sanft jazzige Musik von Michael Hagel und die leichte, aber eindringliche E-Gitarre Dirk Häfners. Xóchils "Perlenkind" ist ein Album zum Träumen schön, /sweet soft and lazy/ wie eine Hochsommerbrise … [Martin Jankowski]

Äl Jawala: Asphalt Pirate Radio
Die Freiburger Formation Äl Jawala gehört hierzulande zu den Pionieren des Balkan-Beats. Mit »Asphalt Pirate Radio« bringt die Band um Frontfrau Steffi Schimmer nach drei Livealben ihr erstes Studioalbum heraus … [Jürgen Körber]

Interview mit Phokus
Christian Ogrinz traf den Hamburger Dubstep-Producer und DJ Phokus vor seinem Set bei den Dubstep Standarts in Berlin. Hier das exklusive Interview …

Short-Cuts, Mai 2009, erster Teil
Neue Platten von den Super Furry Animals, Das Bierbeben, Maximo Park, Oi Va Voi, Phantom Ghost, Conor Oberst and the Mystic Valley Band, Smoove + Turrell und Bob Dylan. Thomas Backs und Christina Mohr haben getestet …

Wohnzimmerclub 27
Im Wohnzimmerclub ist die Hölle los - buchstäblich mit Hells tollem Album "Teufelswerk", außerdem dabei: Tiga, Swayzak, Tosca, Damian Lazarus und viele mehr …

Neue Sampler für den Mai
Wir stellen den Soundtrack zum Lars Jessens Film "Dorfpunks" vor, die Neuseeland-Compilation von Morr Music, einen Salsa-Sampler von Putumayo und die Oldie-Zeitschrift "GoodTimes" mit Jubiläumsheft und -sampler … [Christina Mohr]

Antimatter Live, 13.04.09, Köln, MTC
Im April fand in Köln ein Darkrock-Konzert der Extraklasse statt. Gleich vier Acts konnte man im MTC goutieren: Antimatter, Monochrome Creeks, Vic Anselmo und Lisa Cuthbert. Marcel Tilger war dabei und beschreibt seine Eindrücke …

The Bronx: The Bronx (III)
Warum betiteln Newcomerbands ihr erstes Album meistens schlicht nach sich selbst? Ein weitgehend ungeklärtes Phänomen. Weshalb aber die Hardcoreband The Bronx aus Los Angeles auch ihrem dritten Album keinen eigenen Titel geben wollte, hat Jürgen Körber nicht herausfinden können …

Woman’s World
Auch die Aprilausgabe von "Woman's World" ist prall gefüllt: neue Alben von den Yeah Yeah Yeahs, Bat for Lashes, Kevin Blechdom und vielen mehr, dazu ein Buch über Tomboys und Tracey Emins biographisches Werk "Strangeland" … [Christina Mohr]

Bishop Allen in Münster, 21.4.09, Gleis 22
Keine Angst, es handelt sich hier weder um einen Kollegen des neuen Münsteraner Bischofs Genn, noch um einen Spezi des verpeilten Mr. Williamson. Im streng katholischen Münster spielte die amerikanische Indiepop-Band Bishop Allen im Gleis 22 … [Wolfgang Buchholz]

Au Revoir Simone: Still Night, Still Light
Au Revoir Simones drittes Album "Still Night, Still Light" ist fertig und zeigt die drei New Yorkerinnen in Bestform - natürlich spielen sie auch diesmal wieder (fast!) ausschließlich Keyboards... Christina Mohr hat mit Annie Hart telefoniert und hatte viel Spaß …

Selbst ist der Punk. Messthetics (100-106)
& Messthetics Greatest Hiss (110)

Schiefe Gitarren und deliriöse Keyboards, billige Verstärker und ein garantiert niedriger Lederjackenquotient, kurz Do It Yourself genannt: In Großbritannien war von 1977 - 1984 mehr los, als die BRAVO mitgekriegt hat. Das amerikanische Label Hyped To Death macht unbekannte und vergessene Juwelen wieder zugänglich … [Christina Mohr und Robert Mießner]

Short-Cuts, April 2009, zweiter Teil
"Something old, something new, something borrowed, something blue" - der britische Hochzeitsbrauch kann auch als Motto für die aktuellen Short Cuts herhalten: Altes und Blaues gibt's vom verdienten Label Blue Note, Altes und Halbneues von Erasure, Neues von Depeche Mode, Gomez, Filthy Dukes, Shirley Lee und Elijah, Geliehenes im übertragenen Sinne von The Pains of Being Pure at Heart und The Juan MacLean. Enjoy …

Ernstfall und Steigerung – Elektrokohle (Von Wegen)
Im Dezember 1989 standen die Einstürzenden Neubauten das erstemal auf einer Ostberliner Bühne. Uli M Schueppels Dokumentarfilm »Elektrokohle (Von Wegen)« über das Ereignis läuft auf dem »Achtung Berlin«-Festival. Tina Manske (titel-magazin) interviewte Robert Mießner, Konzertgänger und im Film Mitwirkender …

Outdoor-Lesestoff
Christina Mohr stellt vor: Mark Oliver Everetts "Glückstage in der Hölle", die "Kritische Ausgabe" von Jens Friebes "52 Wochenenden", David Schumann: The Tokyo Diaries, Gavin Edwards: Do You Want to Know a Secret? Die grössten Geheimnisse, Mythen und Gerüchte der Rockwelt, Marc Masters: No Wave und die DVD "Llik Your Idols" …

Die Frank Spilker Gruppe auf Haus Nottbeck (3.4.09)
Die Ausstellung Stadt.Land.Pop im ostwestfälischen Oelde wartet regelmäßig mit sehens- und hörenswerten Konzerten auf: Wolfgang Buchholz hat sich wieder auf den Weg zum Kulturgut Nottbeck gemacht und sich die Frank Spilker Gruppe angeschaut …

BirdPen: On/Off/Safety/Danger
Man sollte sich besser nicht vom kruden Geschwurbel des Promotextes auf falsche Fährten führen lassen - Jürgen Körber hat sich das Debütalbum der Band BirdPen angehört und bekam einen etwas anderen Eindruck, als der Pressetext vermuten ließ …

Peyoti for President: Rising Tide of Conformity
Dass eine internationale Band ihr Debütalbum zuerst in Deutschland und dann erst im "Motherland of Pop" Großbritannien veröffentlicht, ist äußerst selten. Peyoti for President haben genau diesen Schritt unternommen und begründen ihn mit der größeren Offenheit der Kontinentaleuropäer für musikalische Neuerungen! Jürgen Körber ist jedenfalls begeistert …

Im Raum: Streichquartett von Dieter Schnebel
Anfang März wurde in München Dieter Schnebels Streichquartett "Im Raum" aufgeführt. Tina Karolina Stauner war dabei …

Short-Cuts, April 2009, erster Teil
Aktuelle Alben von Peter, Bjorn & John, Who Made Who, The Thermals, Alif Tree, Marching Band und den Trashmonkeys …

Trau keinem ohne Tonsur:
Monks - The Transatlantic Feedback (DVD)
und Black Monk Time (Reissue)

Die Monks verknüpften Experiment und Rock 'n' Roll, sagt Peter Zaremba (Fleshtones). Die abenteuerliche Geschichte, wie fünf GIs und zwei radikal-intellektuelle Manager Mitte der Sechziger die Zukunftsmusik fabrizierten, Punk, Metal und Techno wie 1968 vorwegnahmen, erzählt Dietmar Posts und Lucía Palacios' jetzt auf DVD erschienene Dokumentation. Das unverzichtbare Album gibt es noch dazu. Man muss seine Wurzeln kennen, meint Genesis P-Orridge … [Robert Mießner]

Woman’s World
Die März-Ausgabe von "Woman’s World" ist ein wahres Girl Monster: zwei Bücher und zehn Alben werden vorgestellt (mit männlicher Rezensentenunterstützung von Thomas Backs und Ronald Klein) …

Interview mit Mona Mur
Mona Mur, in Berlin lebende Allroundkünstlerin, ist beileibe keine Anfängerin: seit Anfang der achtziger Jahre experimentiert sie mit brachialen Elektrosounds, nahm mit den Einstürzenden Neubauten und den Stranglers Platten auf. Ab den neunziger Jahren arbeitete sie hauptsächlich als Sounddesignerin für Animationsfilme und Computerspiele, bis jetzt die Zeit wieder reif für ein neues Mona Mur-Album war: gemeinsam mit Ex-KMFDM-Mitglied En Esch veröffentlichte sie kürzlich "120 Tage – The Fine Art of Beauty and Violence" … [Christina Mohr]

Dub, Grime, Dubstep – eine Spurensuche in Berlin
Was ist Dub? Was ist Grime? Was ist Dubstep? Christian Ogrinz unterhielt sich mit Tricky D, Chef des Plattenladens Tricky Tunes …

Short-Cuts, März 2009, zweiter Teil
Ende März, offiziell hat der Frühling schon begonnen, die aktuellen Temperaturen sprechen eine andere Sprache. Wir erwärmen Eure Herzen mit neuen Platten von den Pet Shop Boys, The Rakes, Mocky, Empire of the Sun und einem großartigen BoxSet mit den wichtigsten Alben von Prefab Sprout …

Sampler für den März
Dieses Mal an Bord: Labeljubiläen von Shitkatapult und Poker Flat, Lieblingssongs der Rough Trade-VerkäuferInnen, Neubearbeitungen von Nat King Coles Songs und Reisen nach Afrika und Indien mit Putumayo …

Station B
Ronald Klein stellt den dunkeldüsteren Post-Gothic-Sound der norwegischen Band Magenta ebenso vor wie spanischen Folk von Pajero Sunrise und die luxuriöse Vinyl-Ausgabe von Neil Diamonds letztem Album …

Zum Tod von Lux Interior
Am 4. Februar 2009 starb Lux Interior, Sänger und Gründer der legendären Underground-Rock'n'Roll-Band The Cramps. Lest hier Christoph Happels Hommage an eine einzigartige Band und den noch einzigartigeren Lux …

Bernadette La Hengst in Oelde-Stomberg, 5.3.09
Die Ausstellung Stadt.Land.Pop. will nachzeichnen, wie sich Westfalen in die Popmusik einschreibt, wie sich das ambivalente Verhältnis von Heimat und Wahlheimat in Songtexten spiegelt. Bernd Begemann, Jochen Distelmeyer und Frank Spilker sind nur einige von vielen MusikerInnen, die es aus Westfalen in die Popwelt zog. Anfang März gab Bernadette La Hengst (geboren in Bad Salzuflen) ein ausstellungsbegleitendes Konzert, Wolfgang Buchholz war vor Ort …

Phillip Boa and the Voodooclub live, 10. 03. 2009
Zum ersten Mal seit fast 15 Jahren war Thomas Backs mal wieder bei einem Konzert von Phillip Boa and the Voodooclub. Und erlebte in der Bochumer Matrix 100 Minuten mit Songs vom neuen Album „Diamonds fall“ und Indiepop-Klassikern …

Blixa Bargeld: Europa kreuzweise. Eine Litanei
Neue Bücher! Blixa Bargelds "Litanei", CD-Coverdesign mit Musikraphics und die aktuelle testcard-Ausgabe "Regress" … [Christina Mohr]

Jon Savage - Teenage. Die Erfindung der Jugend
Jugendliche sind Werbeziel und Werbeträger, Projektionsfläche und Sorgenkinder. Sie können noch viel mehr. Und das seit über hundert Jahren. Davon und was es heißt, im vergangenen Jahrhundert aufgewachsen zu sein, hat Jon Savage ein faszinierendes Buch geschrieben. Er ist momentan auf Lesetour … [Robert Mießner]

Short-Cuts, März 2009, erster Teil
Der März bringt neue Platten von Boozoo Bajou, Crystal Stilts, Malajube, Aidan Moffat + The Best-Ofs, Lenz und Mongrel …

Prediger ohne Kanzel: Lester Bangs - Psychotische Reaktionen und heiße Luft. Rock 'n' Roll als Literatur und Literatur als Rock 'n' Roll
Nichts, nein gar nichts gegen Elvis Costello. In einem irrte er jedoch. Man kann nämlich sehr wohl zu Architektur tanzen. Wenn die Musik die richtige ist: Cecil Taylor, Captain Beefheart, The Clash, die Stooges, Kraftwerk, PIL und so fort. Über sie alle hat Lester Bangs geschrieben. Und dabei über sich selbst … [Robert Mießner]

Wohnzimmerclub 26
Der 26. Wohnzimmerclub lädt auf zwei verschiedene Floors: den "Reading Room" mit Büchern übers Clubben (Thomas Hermanns, Tobias Rapp, Jörn Morisse/Stefan Rehberger) und den Mainfloor mit DJ Koze, Harmonic 313, den Samplingquellen von Massive und einer hübschen DVD vom schwedischen Minimal-Duo minilogue … [Christina Mohr]

Short-Cuts, Februar 2009, zweiter Teil
Maria Sonnek, Thomas Backs und CM haben geprüft: neue Alben von The Whitest Boy Alive, Phillip Boa & The Voodooclub, Angelika Express, Black Rust und Antennas …

Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts
"Vulva", das Buch der Düsseldorfer Autorin Mithu M. Sanyal wird in den Feuilletons garantiert als theoretische Begleitschrift zu "Feuchtgebiete" verhandelt werden - und ist doch so ganz anders. Neben diesem großartigen Buch stellen wir außerdem vor: neue Platten von Lily Allen, Sophie Hunger, Eleni Mandell, Anna Ternheim und alte Aufnahmen von Marion Maer … [Christina Mohr | Maria Sonnek]

Factory Records. Communications 1978 – 1992
Im vergangenen Jahr wurde das Label Factory Records 30 Jahre alt - allerdings besteht es seit 1992 nicht mehr. Nun ist ein formidables Box-Set erschienen, das auf vier CDs die Geschichte des Labels nachzeichnet. Compiler Jon Savage achtete darauf, dass nicht nur die Hits von New Order, Joy Division und den Happy Mondays zu hören sind, sondern auch jede Menge unbekannte Perlen … [Christina Mohr]

Die Welt von unten: Jowe Head and the Demi-Monde in Berlin-Brandenburg
Wie wollen wir das Baby nennen? Psychedelic? Folk? Verdrehten Pop? Schubladen, Leute, machen gutes Brennholz. Jowe Head (Swell Maps, Television Personalities, Palookas, Angel Racing Food, um nur vier zu nennen) hat eine neue Band. Vieles darf, wenig muss, es sei denn das Prinzip Überraschung … [Robert Mießner]

Morrissey: Years of Refusal
Morrissey ist auch in seinem 50. Jahr ungebrochen aktiv und kreativ: sein neues Album "Years of Refusal" ist gerade erschienen und weist minimale Spuren der Veränderung im Mozza-Kosmos auf … [Christina Mohr]

Interview mit Juliana Hatfield
Juliana Hatfield war mal berühmt: das war Anfang der neunziger Jahre, als Songs von ihr wie "Spin the Bottle" und "Universal Heartbeat" auf Soundtracks zu Slacker-Filmen wie "Singles" landeten. Doch Hatfield war dem "Big Business" nicht gewachsen, ihre Karriere versandete, bevor sie richtig begonnen hatte. Doch sie hat nie aufgehört, Musik zu machen - in ihrer Autobiographie "When I Grow Up" erzählt sie von den Höhen und Tiefen im Musikgeschäft, ihr neues Album "How to Walk Away" ist gerade erschienen. Für satt.org gab sie ein eMail-Interview … [Christina Mohr]

Klassiker oder: Club der alten Männer
Alle im folgenden vorgestellten Platten sind eigentlich typische Weihnachtsprodukte: aufwändig verpackt, luxuriös ausgestattet, meist mit beigelegter DVD. Aber Klassiker wie Dean Martin, Miles Davis, Coco Schumann und Johnny Cash haben ganzjährig Konjunktur … [Christina Mohr]

Audio Poverty. Konferenz über Musik und Armut
Anfang Februar wurden im Berliner Haus der Kulturen der Welt unter dem Motto "Audio Poverty, Konferenz über Musik und Armut" finanzielle und strukturelle Probleme Musikschaffender thematisiert. Diskursiver Abschluss und Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion "Wir haben nichts als Rauschen", moderiert von Christiane Rösinger … [Christian Ogrinz]

Short-Cuts, Februar 2009, erster Teil
Glasvegas sorgen derzeit überall für Furore – ihr aktuelles Album hat sich Thomas Backs genauer angehört. Weitere interessante neue Platten: Moke, ClickClickDecker, The Great Bertholinis und Sky Larkin …

Februarsampler
Mal morbid, mal lebensbejahend geht es in der ersten Sampler-Schau 2009 zu – wir stellen vor: "Final Song # 01", der Aids-Benefiz-Sampler "Dark Was the Night", eine Retrospektive der Lafayette Afro-Rock Band und einige mehr … [Christina Mohr]

Performance und Familie. Isländische Bands zwischen Krise und Pathos
Island und die Wirtschaftskrise – sind davon auch isländische Bands und Musiker betroffen? Tobi Kirsch war beim Airwaves Festival und machte sich ein Bild …

Interview: Lalah – Ich wär so weit
Ich wär so weit – ein schöner Titel für ein Debütalbum, nicht wahr? Gewählt hat ihn die Hamburger Allroundkünstlerin Dörte Benzner alias Lalah … [Christina Mohr]

Singer / Songwriter
Der Winter ist mit eisiger Kälte zurückgekehrt – gar nicht so schlimm, denn jetzt kann man sich nochmal getrost aufs Sofa zurückziehen, um sich von Singer/Songwritern wie Andrew Bird, Okay, Flo Fernandez und Tenfold Loadstar das Herz wärmen zu lassen … [Christina Mohr | Tina Karolina Stauner]

Bücherschau
Die erste Bücherschau im Februar präsentiert "Echt! Pop-Protokolle aus dem Ruhrgebiet", einen dicken Blues-Reader und den aktualisierten dtv-Atlas Musik … [Christina Mohr]

André Greiner-Pol im Interview
Im vergangenen Dezember starb André Greiner-Pol, Gründer der legendären Ost-Band Freygang (wir erinnerten). Hier ein Interview, das Ronald Klein im Frühjahr 2000 mit Greiner-Pol führte …

Short-Cuts
Neue Alben von Franz Ferdinand, Antony & The Johnsons, Glowing Elephant und DAT Politics … [Christina Mohr | Thomas Backs]

Streetbeats
Uwe Staab hat Das Bo, Kool Savas, die Puppetmastaz und Yassir getestet …

Woman's World
Aktuelle Platten von Telepathe und Lady Gaga, außerdem den unverzichtbaren HipHop-Sampler "Fly Girls". Und zwei Bücher über abenteuerlustige Amerikanerinnen und muszierende Frauen in der Geschichte … [Christina Mohr]

Ernst Busch als Darth Vader: Gefühlssache Revolution (Volksbühne Berlin)
Alle reden von Krise und ergehen sich in Angstlust. Die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot, Berliner Chöre, Orchester und Gäste sprachen vorige Woche an zwei Abenden von Revolution und dem, was dabei unbedingt bedacht werden sollte … [Robert Mießner]

Patti Smith in München
Mitte Dezember trafen sich Patti Smith und Christoph Schlingensief im Münchner Haus der Kunst – Tina Karolina Stauner war vor Ort …

Wohnzimmerclub 25
Der 25. Wohnzimmerclub eröffnet die neue Saison mit moderaten Dancebeats: Bossa Nova gibt’s auf dem Sampler "Brazilution 5.6.", House und Soul werden auf dem 300. Compost-Release präsentiert und T.Raumschmiere panzert die Eisblumen von den Fenstern … [Christina Mohr]

Station B
Neue Alben von Kreator, Eagles of Death Metal, James Yuill, Secret Machines, Greg Weeks und Her Space Holidays … [Ronald Klein]

Romantik und Skeptizismus. Blixa Bargeld wird 50
»Hirnsäge«, »weiland«, »parasitäre Vielfalt« und »Sonnenbarke«: So sprach und sang man bis 1980 nicht in deutscher Popmusik. Der das dann beherzt umgesetzt hat, er hat laut geschrien, tut das immer noch und klingt zu Zeiten wie Rio Reiser. Wir gratulieren … [Marc Degens | Robert Mießner | Christina Mohr]

Play Loud III
Aktuelle Alben der Kaiser Chiefs, Threatmantics, Metallica, Mr. Oizo, Cruiserweight und Julia … [Christina Mohr]

Am Trallafitti-Tresen
Die erste Bücherschau des Jahres 09 präsentiert: "Am Trallafitti-Tresen", die von Benjamin v. Stuckrad-Barre und Moritz von Uslar herausgegebene Textsammlung Udo Lindenbergs, einen Reader über das legendäre Magazin BOMP! und einige Betrachtungen zum deutschen Schlager … [Christina Mohr]

Murder Junkies in Frankfurt – 19. November 2008, Nachtleben
Murder Junkies: ein wundervoller Name für eine aus stark drogenabhängigen Musikern bestehende Band, die im November ein Gastspiel im Frankfurter Nachtleben gaben. Die Murder Junkies waren lange Zeit in der Versenkung verschwunden, denn streng genommen waren sie nur die Backing Band für das Enfant Terrible der Punkszene, den schaurig-schönen GG Allin … [Christoph Happel]

Immer wieder – Lieblingslieder (2008)
War 2008 ein musikalisch langweiliges oder aufregendes Jahr? satt.org findet: Aufregend! Begeisternd! Voller Höhepunkte! Unsere wie immer höchst subjektive Wertung findet Ihr hier … [Christina Mohr]

It’s A Woman’s World
Auch im Dezember präsentieren wir herausragende Platten von Künstlerinnen – zum Beispiel Marianne Faithfull, Nina Simone, Blevin Blectum und Gemma Ray … [Christina Mohr]

Play LOUD!
Welche Band paßt besser zu den Feiertagen als Holy Ghost Revival? Die Band aus Seattle eröffnet die zweite Ausgabe von Play Loud!, weitere Teilnehmer: Lovvers, The Draytones und Decrepitus aus dem dunklen Norwegen … [Christoph Happel | Ronald Klein | Jürgen Körber]

Sky Saxon und The Seeds + Redondo Beat, Live, 15.11.08
The Seeds und ihr Mastermind Sky Saxon sind den meisten Menschen unbekannt – nicht aber ihre Songs: "Can’t Seem to Make You Mine" ist nur einer der unsterblichen Hits, die meist in Coverversionen anderer Bands um die Welt gingen. Im November spielten The Seeds in Frankfurt, Christoph Happel war dabei …

Gabentisch 4
Hier noch drei Tipps für Kurzentschlossene: der vierte Gabentisch empfiehlt die neuen Platten von Wigald Boning und Tom Jones, außerdem ein Buch übers Trinken von Kingsley Amis … [Christina Mohr]

Gesichte der Wiedergeburt
Ronald Klein stellt vor: DVDs von Unheilig, ASP und Sandow …

Gabentisch 3
Der dritte satt.org-Gabentisch kommt klassisch-gediegen (na ja) daher: Helmut Schmidt am Klavier und ein prachtvolles Roy Orbison-BoxSet sind nur zwei der ausgewählten Preziosen … [Christina Mohr]

Christinenstraßenblues: Nachruf André Greiner-Pol (1952 – 2008)
Vielleicht trifft er jetzt Aljoscha Rompe (Feeling B, 1947 – 2000) wieder. Die beiden könnten sich mit einem Fernglas und einer Flasche besten Whiskeys bewaffnen, auf der Wolke Rio Reiser vorbeischauen und uns für das, was immer noch Alltag heißt, Ausdauer wünschen … [Robert Mießner]

Interview mit Joe Rilla
Mit dem Album "Auferstanden aus Ruinen" brachte der Marzahner Rapper Joe Rilla den Osten auf die HipHop-Landkarte. Im Gespräch mit Ronald Klein erzählt Rilla, wie er wurde, was er heute ist …

Gabentisch 2
Der zweite satt.org-Gabentisch breitet lauter Premium-Produkte aus: einen Sampler mit Jazz- und Blues-Weihnachtsliedern, eine Live-DVD von Brian Ferry und die BBC-Sessions von Belle and Sebastian … [Christina Mohr]

Gabentisch 1
Iiih, schon wieder überall dicke Männer in roten Mänteln und mit weißen Rauschebärten – das heißt doch nur, dass schon wieder Weihnachten ist, oh Schreck. Wer auf Geschenkesuche für Musikinteressierte ist, sollte regelmäßig auf den satt.org-Gabentisch gucken! Und nein, wir verlosen und verschenken nix … [Christina Mohr]

Westfälische Provinz und Kölner Schule
Popmusik und westfälische Provinz -- was hat das denn miteinander zu tun? Viele der innovativsten deutschen Popmusiker stammen aus dem tiefsten Westfalen zwischen Ostbevern und Bad Salzuflen. Die Ausstellung "Stadt.Land.Pop" im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg will aufklären - und tut dies tatkräftig mit vielen ausstellungsbegleitenden Konzerten (noch bis April 09). Wolfgang Buchholz (Westerwälder, lange in Hessen, heute in Westfalen lebend), war bei der Ausstellungseröffnung dabei und erlebte die Band Erdmöbel live …

Jazz and the City
Zugegeben, "Jazz" trifft nicht auf alle hier vorgestellten Produkte zu. Doch die Verquickung aus einer bestimmten Stadt und Musik eint so unterschiedliche Veröffentlichungen von Chet Baker, Hebden/Reid, Hauschka, etc. … [Christina Mohr]

»Helden« – Neue Musikbücher
Tobias Rüther hat Bowies Song "Helden" ein ganzes Buch gewidmet – in dem es neben dem Lied an sich um die drei Jahre geht, die David Bowie in Berlin verbrachte. Weitere Helden und Antihelden in diesem Bücherartikel: Nirvana/Kurt Cobain, The Clash, Heinz Strunk … [Christina Mohr]

Bushido: Psychogramm eines Phänomens
Untergang einer Kulturnation oder Beweis für das Funktionieren einer Marke? Der Erfolg von Bushidos Autobiografie beschäftigt und bestürzt Kritiker, Eltern und Musikexperten … [Uwe Staab]

Station B
Die neue Ausgabe der Station B. mit den aktuellen Platten von Veljanov, Bohren und der Club of Gore, Die Art und Orplid … [Ronald Klein]

Planet Lunch: Lydia Lunch und Jochen Arbeit (+Noblesse Oblige) in Berlin
Wer Subversion sucht (die Suche bleibt sinnlos, solange man nicht selber tätig wird), sieht dieser Tage schnell ganz schön alt aus. Alles so schön stromlinienförmig hier. Es gibt aber noch Lydia Lunch … [Robert Mießner]

Who Killed Amanda Palmer?
Vor vielen Jahren drehte sich in David Lynchs TV-Serie Twin Peaks alles um die Frage, wer Laura Palmer getötet hatte - Dresden Dolls-Sängerin Amanda Palmer greift diese Frage wieder auf und gab ihrem Soloalbum den Titel "Who Killed Amanda Palmer?". satt.org stellte der Sängerin einige Fragen, unter anderem, wie es ist, wenn man sich selbst überall als Leiche abgebildet sieht … [Christina Mohr]

Joan As Police Woman live in Münster, Gleis 22 (14.11.08)
Wolfgang Buchholz war dabei und berichtet …

Novemberfrauen
Wir bleiben dabei: It’s a Woman’s World geht in die dritte Runde, womit sich die Frage erübrigt, ob wir eine regelmäßige Frauen-Rubrik eröffnen wollen - wir wollen. Es gibt einfach zu viele tolle Platten von Frauen, die Eure unbedingte Aufmerksamkeit verdienen. Dieses Mal dabei: Dinky, Miss Li, Miss Kenichi, Manda Rin, Essie Jain und viele mehr … [Christina Mohr]

Novembersampler
Der letzte Sampler-Artikel liegt einige Wochen zurück, kein Wunder, dass sich wieder jede Menge interessantes Material angesammelt hat: wir stellen das Tocotronic-Pop Porträt vor, die Bureau B-Compilation "Sprechen Sie Pop?", Weekender Records- und Karaoke Kalk-Werkschauen und einige mehr … [Christina Mohr]

Singer – Songwriter
Im Herbst fällt es leicht, sich zuhause einzuigeln und sich Singer-/Songwriter-Alben zu widmen, die im grellen Sommer nicht richtig zur Geltung kämen. Wir stellen vor: Rogall, Arthur Russell, Euros Childs, Derek Meins und andere … [Thomas Backs, Christina Mohr und Tina Karolina Stauner]

Wohnzimmerclub 24
Wohnzimmerclub 24 eröffnet mit Trentemøllers Roskilde-Auftritt, dazu kommen Fort Knox Fives Debütalbum, Glitterbug, SebastiAns Remixe und und und … [Christina Mohr]

Short Cuts November 08, erster Teil
Große Namen bevölkern die ersten November-Shorties: Vorhang auf für Grace Jones, Farin Urlaub Racing Team, Bloc Party und andere … [Christoph Happel | Christina Mohr]

Wohnzimmerclub 23
Herbstzeit = Ausgehzeit! Aufgrund der enormen Fülle supertanzbarer Club-Alben gibt’s in dieser Woche gleich zwei Ausgaben des Wohnzimmerclub: Nr. 23 geht mit Jon Savages großartiger Compilation "Dreams Come True", The Raptures Mix-Album, CLP, Dave Aju und vielen anderen an den Start … [Christina Mohr]

Coltrane ohne Mythos: Ben Ratliff - Coltrane. Siegeszug eines Sounds
Im Grunde gilt: Coltrane anhören, sehen, was dann mit einem passiert. Gut möglich und keine Schande, dass sich das erst viel später in Worte fassen lässt. Ben Ratliff hat es auf sich genommen und ein sehr akribisches Buch über die Ikone des modernen Jazz geschrieben. Es treten ebenfalls auf: Björk und Thomas Bernhard, Susan Sontag und Mike Watt (Minutemen) … [Robert Mießner]

Im Bett mit den Fuzztones
Die Fuzztones sind Garagenrock-Legenden: seit 1980 macht die Band um den alterslosen Rudi Protrudi die Clubs der Welt unsicher. Ende Oktober waren sie in Frankfurt zu Gast, Christoph Happel war vor Ort und berichtet hier vom Konzert …

Demented Are Go am 09.10. Im Frankfurter Nachtleben
Psychobilly - längst tot oder still 'live and kickin'? satt.org-Autor Christoph Happel mischte sich unters Konzertbesuchervölkchen im Frankfurter Club "Nachtleben" und berichtet vom illustren Auftritt der legendären Psychobande Demented Are Go …

Unter der Woche in Berlin (FSK und Gallon Drunk live)
Unterwegs in der Hauptstadt – das war satt.org-Autor Wolfgang Buchholz, sonst im schönen Münster ansässig. Was war los in Berlin? FSK und Gallon Drunk spielten, Wolfgang war dabei …

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