Marc Degens: Abweichen. Über Bücher, Comics, Musik





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Thomas Vorwerk
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28. Juni 2009






Aktuelle Kinostarts:
(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

21. Mai:
Nachts im Museum 2
(Shawn Levy)
Simons Geheimnis
(Atom Egoyan)
Sunshine Cleaning
(Christine Jeffs)

28. Mai:
Elektrokohle
(Uli M. Schueppel)
The Limits of Control
(Jim Jarmusch)
Im nächsten Leben
(Marco Mittelstaedt)
Der Womanizer
(R: Mark Waters)

1. Juni:
Hannah Montana
(Peter Chelsom)

4. Juni:
Terminator: Die Erlösung
(McG)
Top Job: Showdown im Supermarkt
(Steve Conrad)

11. Juni:
Che: Revolución
(Steven Soderbergh)
Der Entsorgte Vater
(Douglas Wolfsperger)
Obsessed
(Steve Shill)

18. Juni:
Alle anderen
(Maren Ade)
Shopping-Center King
(Jody Hill)

25. Juni:
32 A
(Marian Quinn)
Crossing Over
(Wayne Kramer)
Flash of Genius
(Marc Abraham)
Home
(Ursula Meier)

2. Juli:
Achterbahn
(Peter Dörfler)
Hände hoch oder ich schieße
(Hans-Joachim Kasprzik)

9. Juli:
La misma luna
(Patricia Riggen)

16. Juli:
BirdWatchers
(Marco Bechis)
Killshot
(John Madden)

30. Juli:
Coraline
(Henry Selick)
Fanboys
(Kyle Newman)
Mitte Ende August
(Sebastian Schipper)
Selbst ist die Braut
(Anne Fletcher)

6. August:
Zerrissene Umarmungen
(Pedro Almodóvar)

3. September:
Whisky mit Wodka
(Andreas Dresen)

10. September:
Antichrist
(Lars von Trier)
Berlin 36
(Kaspar Heidelbach)
Die Kinder der Seidenstraße
(Roger Spottiswoode)
Sturm
(Hans-Christian Schmid)

17. September:
Oben
(Pete Docter)
Schande
(Steve Jacobs)

1. Oktober:
Gigante
(Adrián Biniez)

22. Oktober:
Endstation der Sehnsüchte
(Sung-Hyung Cho)


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Filmtipp Berlin

Arsenal forever!
Dialoge mit Filmen - vier Jahrzehnte Forum

Zur Feier von vier Jahrzehnten des “Internationalen Forum des jungen Films” zeigt das Berliner Arsenal an den ersten fünf Tagen des Julis einige ausgesuchte Filme aus dem Forumsprogramm, jeweils präsentiert von prominenten Regielieblingen. Hier die Kritiken zu Kasaba (Nuri Bilge Ceylan) und George Washington (David Gordon Green) …
    » ausf. Kritik


Film des Monats

Alle anderen (R: Maren Ade) Alle anderen
(R: Maren Ade)


Der Sommer ist da! Draußen ist es zwar noch etwas regnerisch, aber zumindest im Kino ist Urlaubslaune. Maren Ades Alle anderen wurde bereits auf der Berlinale mit zwei Hauptpreisen versehen, auch wenn die Aufnahme bei der Kritik eher zwiespältig war. Jetzt kann sich jeder selbst ein Bild machen, solange die Badeseen noch keine ernsthafte Konkurrenz für die Lichtspielhäuser darstellen …
    » ausf. Kritik


Film des Monats Mai:
Sunshine Cleaning (R: Christine Jeffs) Sunshine Cleaning (R: Christine Jeffs)

"Kleine" Filme sterben in den USA immer mehr aus. Alles muss der Super-Hype sein, mit Top-Stars und am Start-Wochenende auf Platz 1 der Charts. Dass drei Wochen später niemand mehr über Star Trek oder Illuminati spricht, ist uninteressant, solange die Kohle im Geldspeicher liegt und der Hauptdarsteller auch im nächsten Teil wieder mitspielt. Sunshine Cleaning ist ein Film wie aus einer besseren Zeit, als das Drehbuch noch wichtiger für den Film war als die Internet-Seite. Ein Kleinod, das den wenigen Zuschauern, die der Film finden wird, dafür eindeutig stärker ans Herz wachsen wird.
    » ausf. Kritik


Film des Monats April:
This Charming Girl (Lee Yoon-ki) This Charming Girl (Lee Yoon-ki)

In einem der schwächsten Kinomonate der letzten Jahre ist der beste Film (im direkten Vergleich eine Klasse für sich) bereits fast fünf Jahre alt, und die Kritik ist seit vier Jahren online. Was aber ebenso wie die späteren, schwächeren Filme des Regisseurs nichts an der Qualität des Films ändert. Asiatisches Kino jenseits von Geistererscheinungen und Samurai-Cyborgs.
    » ausf. Kritik


Film des Monats März:
Gran Torino (R: Clint Eastwood) Gran Torino (R: Clint Eastwood)

Clint Eastwood ist wahrscheinlich der größte Western-Held nach John Wayne. Da Eastwood sich seit längerem auch als Regisseur bewährt hat, gelang ihm nun ein Film, der sogar an Waynes mit Abstand besten Film erinnert, The Searchers. Und das Beste: Es ist nicht mal ein Western.
    » ausf. Kritik


Film des Monats Februar:
The Wrestler (R: Darren Aronofsky) The Wrestler (R: Darren Aronofsky)

Wie der nächste “Film des Monats”, der bereits eine Woche später startet, profitiert auch The Wrestler von einem cleveren Regisseur und einer Rolle, die dem betagten Hauptdarsteller auf den Leib geschneidert wurde. Im Februar sind Hauptdarsteller und Regisseur nur nicht dieselbe Person. Und beide sind verglichen mit Clint Eastwood echte Underdogs.
    » ausf. Kritik


Film des Monats Januar:
Der fremde Sohn (R: Clint Eastwood)Der fremde Sohn (R: Clint Eastwood)

Ich führe gern Buch darüber, welche Regisseure bereits mehrere „Filme des Monats“ inszeniert haben. Bei Clint Eastwood sah es für einige Stunden so aus, als wären zwei „Filme des Monats“ aus aufeinanderfolgenden Monaten sein Werk, doch dann wurde der Kinostart von Gran Torino auf März verschoben.
    » ausf. Kritik


Film des Monats Dezember:
Australia (R: Baz Luhrmann) Australia
(R: Baz Luhrmann)


Der neue Film von Baz Luhrmann ist eine altmodische Kombination der Handlung von Howard Hawks' Red River mit den Hauptfiguren aus John Hustons The African Queen – nur in Australien spielend und entsprechend mit Hugh Jackman und Nicole Kidman besetzt. Und erstaunlicherweise funktioniert das sogar! "Lady! This ain't trotting in Kensington Gardens!"
    » ausf. Kritik


Film des Monats November:
New York für Anfänger (R: Robert B. Weide) New York für Anfänger (R: Robert B. Weide)

Statt auf die mehrfache Nennung eines Regisseurs bei “Filmen des Monats” hinzuweisen, ist es diesmal recht aussagekräftig, dass die britische Comedy-Hoffnung Simon Pegg zum zweiten Mal nach “Hot Fuzz” die Hauptrolle in einem “Film des Monats” innehat ...
    » ausf. Kritik


Film des Monats Oktober (II):
Die Stadt der Blinden (R: Fernando Meirelles) Die Stadt der Blinden (R: Fernando Meirelles)

Die Gefahr, dass es passiert, ist eigentlich jeden Monat gegeben, und es gab sicher schon Monate, in denen der satt.org-Filmredakteur kurz darüber nachgedacht hat. Doch am 9. Oktober 2008 passierte es erstmals, dass nach Online-Stellen des “Film des Monats” (am Abend des 8. Oktober zu Lornas Schweigen) ein anderer in diesem Monat anlaufender Film gesichtet wurde, der es mindestens genausosehr verdient hatte, mit diesem Prädikat ausgezeichnet zu werden. Und da das Internet zwar im Gegensatz zu Printmedien die Chance offenbart, den einen “Film des Monats” sang- und klanglos wieder verschwinden zu lassen, solche “Geschichtsklitterung” aber nicht unser Ding ist, gibt es in diesem Monat halt zwei “Filme des Monats”. Wie Donald Duck sagen würde: “Das ist meine Lotterie. Da kann ich machen, was ich will!”
    » ausf. Kritik


Film des Monats Oktober (I):
Lornas Schweigen (R: Jean-Pierre & Luc Dardenne) Lornas Schweigen (R: Jean-Pierre & Luc Dardenne)

Das Schweigen als innerer Zustand der nicht ausgesprochenen Gedankengänge überträgt sich sowohl auf den Zuschauer als auch auf die Ausdrucksform des Films, sie sich diesmal über ein Stilmittel definiert, das auch zuvor bei den Brüdern Anwendung fand, sich hier aber unübersehbar in den Vordergrund spielt: Die Ellipse.
    » ausf. Kritik


Film des Monats September:
Wall·E (Andrew Stanton) WALL·E
(R: Andrew Stanton)


Die konsistente Qualität bei Pixar beschert uns auch in diesem Jahr einen Animationsfilm als "Film des Monats", Wall·E ist aber außerdem auch ein mehr als überdurchschnittlicher SF-Film, der geschickt auf den Klassikern der späten 1960er und 70er aufbaut, und dessen zweite, nicht im Werbematerial herausposaunte Hälfte gerade auch ein Erwachsenenpublikum begeistern dürfte.
    » ausf. Kritik


Film des Monats August:
Couscous mit Fisch (R: Abdellatif Kechiche) Couscous mit Fisch (R: Abdellatif Kechiche)

Vor dreieinhalb Jahren war schon sein L’esquive “Film des Monats”, und der dritte Film des in Tunis geborenen Abdellatif Kechiche konnte sich ähnlich überzeugend gegen die Konkurrenz durchsetzen. Vier Césars für den besten Film, die beste Regie, das beste Buch und die beste Nachwuchsschauspielerin (Hafsia Herzi).
    » ausf. Kritik


Film des Monats Juli:
Red Road (R: Andrea Arnold) Red Road (R: Andrea Arnold)

Dänische Filmemacher scheinen Regeln zu lieben ...
Lone Scherfig, die Regisseurin von Italienisch für Anfänger, hat sich zusammen mit Anders Thomas Jensen, einem der besten dänischen Drehbuchautoren (bei Adams Äpfel führte er außerdem Regie) zusammengetan und einen neuen Regelkatalog für ein auf drei Filme angelegtes Projekt namens "Advance Party" erstellt ...
    » ausf. Kritik


Film des Monats Juni:
All the Boys love Mandy Lane (R: Jonathan Levine) All the Boys love Mandy Lane
(R: Jonathan Levine)


Der “beste” Film dieses Kinojunis war wahrscheinlich Woody Allens Cassandra’s Dream, doch immer nur den Altmeistern huldigen ist langweilig, und so wurde kurzerhand ein durchaus zwiespältiges Regiedebüt zum “Film des Monats” erklärt, denn ab und zu will man ja auch ein bißchen provozieren - und auf Filme hinweisen, die ansonsten übersehen worden wären!
    » ausf. Kritik


Film des Monats Mai:
Paranoid Park (R: Gus van Sant) Paranoid Park
(R: Gus van Sant)


Mit seinem abermals wie Elephant in Cannes ausgezeichneten neuen Film reiht sich Gus van Sant in die exklusive Riege der mehrfach für "Filme des Monats" verantwortlichen Regisseure ein. Statt eines Zeitungsausschnitts ist diesmal ein Roman die Vorlage, doch die Stilmittel sind ähnlich (aber dennoch experimentell und innovativ) wie in seiner "Todes"-Trilogie
    » ausf. Kritik


Film des Monats April:
Abgedreht (R: Michel Gondry) Abgedreht
(R: Michel Gondry)


Der Monolith aus Kubricks 2001 wird zum Kühlschrank, Robocop zu einer Art Sperrmüllsammlung, in der irgendwo Jack Black umherstakst. Der ewig zwölfjährige Michel Gondry macht sich seine (Film-)Welt wiedewiedewie sie ihm gefällt...
    » ausf. Kritik


Film des Monats März:
Schmetterling und Taucherglocke (R: Julian Schnabel)Schmetterling und Taucherglocke (R: Julian Schnabel)

Wenn in Luis Bunuels La chien andalou ein Augapfel mit einer Rasierklinge durchschnitten wird, gehört dies zu den immer wieder zitierten Momenten der Filmgeschichte. In Julien Schnabel Le scaphandre et le papillon gibt es eine fast noch traumatischere Szene: Aus der subjektiven Sicht eines fast komplett gelähmten Schlaganfall-Opfers erleben wir, wie eines der Augen zugenäht wird. Und dies ist nur eine vieler großartiger Ideen des dafür bereits mehrfach ausgezeichneten Regisseur Julian Schnabel (Basquiat, Before Night Falls).
    » ausf. Kritik
Film des Monats Februar:
No Country for Old Men (R: Joel & Ethan Coen)No Country for Old Men (R: Joel & Ethan Coen)

Die Coen-Brüder melden sich nach einigen auffallend kommerziellen und nicht immer voll überzeugenden Arbeiten mit ihrem besten Film seit Fargo zurück. Eine Art Neo-Western, bei dem die Oscar-Auszeichnung als "Bester Film" etwas überrascht hat (positiv überrascht, wohlgemerkt!), weil der Film seine Geschichte so gänzlich jenseits der üblichen Mainstream-Parameter erzählt.
    » ausf. Kritik
Film des Monats Januar:
Control (Anton Corbijn)Control (R: Anton Corbijn)

Statt von Ruhm und Prestige ist das Leben von Joy-Divison-Sänger Ian Curtis von Frustration, Selbstzweifeln und epileptischen Anfällen geprägt, sein Ende wirkt so unabwendbar wie selten in einem Biopic, und die gesamte dräuende Atmosphäre des Films ist eine gelungene Fortführung des musikalischen Werkes (“I feel they’re closing in, day in, day out ...”).
Control ist Pflichtprogramm nicht nur für Musik-Fans, sondern auch für Cineasten.
    » ausf. Kritik

satt.org/film


satt.org Web  

Aktuelle Kritiken:

32 A (R: Marian Quinn)
Während ein Milchmann seine morgendlichen Lieferungen macht, hört man eine Art irische Michelle Shocked singen: “I’m a woman [...] I can make a man out of you”. Selbst, wenn man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen sollte, was der eigentümliche Filmtitel “32 A” bedeutet, nimmt einen der Film bereits gefangen … [Thomas Vorwerk]

Home (R: Ursula Meier)
Immer wieder hört man im Verkehrsfunk von Fußgängern, die eine Autobahn überqueren. Bei der Familie in Home gibt es dafür einen guten Grund … [Thomas Vorwerk]

Flash of Genius (R: Marc Abraham)
Ein abendfüllender Spielfilm über Scheibenwischer. Und dabei keine Einschlafhilfe, sondern ein Wachrüttler, gleichsam das Prequel zur Terminator-Serie ;-) … [Thomas Vorwerk]

Crossing Over (R: Wayne Kramer)
Wie in Crash von Paul Haggis geht es auch hier um in Los Angeles spielende, miteinander verwobene Episoden, in denen Fremdenhass eine große Rolle spielt. Hinzu kommt noch das Thema der Einbürgerung, Koreaner, Perser, Mexikaner etc. versuchen, die US-Bürgerschaft zu erringen … [Thomas Vorwerk]

Obsessed (R: Steve Shill)
Fatal Attraction, aber ohne Kaninchen. Dafür mit Beyoncé … [Thomas Vorwerk]

Che: Revolución (R: Steven Soderbergh)
Peter Andrews war wieder unterwegs. Und keiner hält ihn auf … [Thomas Vorwerk]

Shopping-Center King (R: Jody Hill)
Top Job - Showdown im Supermarkt (R: Steve Conrad)
Zweimal Angestellte eines Supermarkts oder Malls, die sich gegen Skater auf dem Parkplatz und ähnliche Gefahren durchsetzen müssen … [Thomas Vorwerk]

Terminator - Die Erlösung (R: McG)
Auch in der zweiten Woche der US-Kinoauswertung kann sich Terminator Salvation nicht gegen Night at the Museum 2 durchsetzen. Ob dies ein Grund zur Trauer oder zur Freude ist, bleibt dahingestellt … [Thomas Vorwerk]

The Limits of Control (R: Jim Jarmusch)
Man erkennt den eigentümlichen und perfektionierten Stil des Regisseurs, sieht viele alte Bekannte wieder (Isaach De Bankolé, Bill Murray, Tilda Swinton, Alex Descas, Youki Kudoh), und insbesondere Themen und Bestandteile früherer Filme durchsetzen The Limits of Control, als hätte Jarmusch versucht, ein "Best of" oder einen Rückblick auf sein Lebenswerk zusammenzustellen … [Thomas Vorwerk]

Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen (R: Mark Waters)
“What’s to-day, my fine fellow?”, said Scrooge.
“To-day!”, replied the boy. “Why, Christmas Day.” … [Thomas Vorwerk]

Im nächsten Leben (R: Marco Mittelstaedt)
Fleißig, flexibel und furchtlos fährt Wolfgang Kerber (Edgar Selge) als Polizeireporter durch die ostdeutsche Provinz, auf der Suche nache einem Riesen(-Aufmacher) … [Thomas Vorwerk]

Simons Geheimnis (R: Atom Egoyan)
Der neue Egoyan. Filigran, brisant, virtuos, in Cannes mit dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet - aber irgendwie doch ein bißchen fad … [Thomas Vorwerk]

Nachts im Museum 2 (R: Shawn Levy)
"The battle of the Smithsonian - perhaps the greatest battle we'll never know!" … [Thomas Vorwerk]

Sunshine Cleaning (R: Christine Jeffs)
In welchem US-Independent-Film mit "Sunshine" im Titel spielt Alan Arkin einen Großvater? Zusätzlicher Tip: Die Produzenten heißen unter anderem Jeb Brody, Peter Saraf und Marc Turtletaub … [Thomas Vorwerk]

Ichi – Die blinde Schwertkämpferin (R: Fumihiko Sori)
Vor fünf Jahren hat uns Takeshi Kitano den blinden Schwertkämpfer Zatoichi nahegebracht. Jetzt folgt die weibliche Version … [Thomas Vorwerk]

Ricky – Wunder geschehen (R: François Ozon)
Nach 8 femmes hält die Berlinale François Ozon weiterhin die Treue (und der Franzose ihr), daran kann auch die eher kühle Rezeption von Angel nichts ändern. Ozons neuer Film hätte auch “Angel” heißen können, denn - und hier verrate ich sicher kein Geheimnis - es geht um … [Thomas Vorwerk]

The Last House on the Left (R: Dennis Iliadis)
Nichts besonderes: Wes Craven produziert ein Remake seines Debütfilms. Der übrigens ein Remake eines Films von Ingmar Bergman war (schon eher was besonderes). Das Remake vom Remake ist auch besonders: besonders ärgerlich … [Thomas Vorwerk]

Spiel der Träume (R: Uberto Pasolini)
Ein Film mit bescheidenen Wurzeln, der dem satt.org-Filmredakteur aber durchaus besser gefiel als Slumdog Millionaire (und es gibt tatsächlich einige Anknüpfungs­punkte) … [Thomas Vorwerk]

Cinemania 62: Filmischer Frühlings-Quark
Rezensionen zu sieben aktuellen Kinostarts (1x März, 4x April, 2x Juni), die nach der unmaßgeblichen Meinung des satt.org-Filmredakteurs zu den (momentan zehn) schlechtesten Filmen des Jahres gehören: Despereaux - der kleine Mäuseheld, Der Entsorgte Vater, Hannah Montana - Der Film, Die Jagd zum magischen Berg, Knowing - Die Zukunft endet jetzt, Religulous, Winnetoons - Die Legende vom Schatz im Silbersee … [Thomas Vorwerk]

X-Men Origins: Wolverine (R: Gavin Hood)
Eine Bekannte erklärte mir mal, dass sie nur auf Hugh Jackman „stünde“, wenn dieser Wolverine spielt. Grund genug für den Australier, zum vierten Mal die CGI-Krallen anzuschnallen und an Christopher Reeves' Rekord für die meisten Spielfilm-Superhelden-Darstellungen zu rütteln … [Thomas Vorwerk]

Anatomie Titus Fall Of Rome (R: Brigitte Maria Mayer)
Brigitte Maria Mayers filmische Installation nach einem Text ihres Mannes Heiner Müller erzählt von der Gefahr des Triumphs und zeigt, welche Welt vor den Toren Europas liegt. Es ist eine atemberaubend schöne wie verstörende, eine, die auch auf uns Konsumenten schaut. [Robert Mießner]

Cadillac Records (R: Darnell Martin)
Muddy Waters! Chuck Berry! Little Walter! Willie Dixon! Etta James! Howlin’ Wolf! ‘Nuff said! [Thomas Vorwerk]

C’est la vie (R: Remí Bezançon)
“Euch zu sehen, wie ihr aufwachst, ist das Schönste, was mir in meinem Leben widerfahren ist.” [Thomas Vorwerk]

Liebe auf den zweiten Blick (R: Joel Hopkins)
Bei Richard Linklater verabredet das zufällige Paar, sich in einem Jahr am selben Ort zu treffen. Und ob es geklappt hat, erfährt man erst im Sequel. In diesem Film ist die Verabredung bereits am nächsten Tag - und die Auflösung im selben Film. Leider. [Thomas Vorwerk]

Forbidden Kingdom (R: Rob Minkoff)
Der erste gemeinsame Film von Jackie Chan und Jet Li ist ein ähnlicher Grund zur Freude wie der erste gemeinsame Film von Robert De Niro und Al Pacino, Boris Karloff und Bela Lugosi oder Mario Barth und Oliver Pocher … [Thomas Vorwerk]

minibärCinemania 61: Berlinale Dokumente (2009, Teil 5)
Rezensionen zu Dokumentarfilmen der Berlinale: Elektrokohle (Von Wegen), Endstation der Sehnsüchte, Los herederos (Die Erben), When you're strange, Die wundersame Welt der Waschkraft, Zum Vergleich … [Thomas Vorwerk, Daniel Walther]

Ernstfall und Steigerung – Elektrokohle (Von Wegen)
Im Dezember 1989 standen die Einstürzenden Neubauten das erstemal auf einer Ostberliner Bühne. Uli M Schueppels Dokumentarfilm »Elektrokohle (Von Wegen)« über das Ereignis läuft auf dem »Achtung Berlin«-Festival. Tina Manske (titel-magazin) interviewte Robert Mießner, Konzertgänger und im Film Mitwirkender …

Bedingungslos (Ole Bornedal)
Eine Sterbeszene und ein Flashback, eine schöne Frau und ein Mysterium … [Thomas Vorwerk]

Monsters vs. Aliens (R: Rob Letterman, Conrad Vernon)
In den USA waren die Top-Kinostarts der letzten vier Wochen hintereinander Watchmen, Race to Witch Mountain, Knowing und jetzt Monsters vs. Aliens. Wenn man mal außer acht lässt, dass der außerirdische Bestandteil bei der Filmversion von Watchmen ausgespart wurde und es in Race to Witch Mountain nicht um den Untergang “unseres” Planeten geht, hintereinander vier Filme, in denen es um Außerirdische und den drohenden Weltuntergang geht. Wer braucht schon den kalten Krieg, wenn es eine saftige Weltwirtschaftskrise gibt? [Thomas Vorwerk]

Vorstadtkrokodile (R: Christian Ditter)
Wie bekommt man die Kids, die auf Die wilden Kerle 8 warten, zusammen mit ihren in den 1970ern sozialisierten Eltern ins Kino? [Thomas Vorwerk]

Der Kaufhaus Cop (R: Steve Carr)
Paul Blart (Kevin James), der übergewichtige, sympathische berufliche Tiefflieger, nimmt seinen Job als Kaufhauscop – ohne Einfluß, ohne Kompetenzen und vor allem: ohne Faustfeuerwaffe – sehr ernst. Gewissenhaft kurvt er auf seinem kaloriensparenden Elektroroller durch die Malls auf der fruchtlosen Jagd nach Störern … [Friederike Kapp]

RocknRolla (R: Guy Ritchie)
Im neuen Film von Guy Ritchie geht es mal wieder um schwere Jungs und ihre locker sitzenden Schusswaffen. What else is new? [Thomas Vorwerk]

Slumdog Millionär (R: Danny Boyle)
Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera, Bester Schnitt, Beste Musik, Bester Song, Bester Ton … [Thomas Vorwerk]

The Fall (R: Tarsem [Singh])
Los Angeles, 1915: Stuntman Roy liegt mit kompliziertem Beinbruch im Spital, seine Geliebte hat ihn auch verlassen. das neugierige Mädchen Alexandria will er durch Abenteuergeschichten dazu überreden, ihm Morphium zu besorgen … [Thomas Vorwerk]

Garage (R: Lenny Abrahamson)
Lenny Abrahamsons Regie-Debüt Adam and Paul lief 2005 in der Panorama-Sektion der Berlinale, jetzt kommt sein zweiter Film, der sogar vom selben Drehbuchautoren stammt und auch dieselbe Mischung von lakonischer Alltags-Tristesse à la Kaurismäki mit einem unterschwelligen, oft im Halse steckenbleibenden Humor vorführt, ins Kino. Der Regisseur nennt diese Genre-Schöpfung “Slapstick-Tragödie” … [Thomas Vorwerk]

Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin (R: P. J. Hogan)
Der Originaltitel Confessions of a Shopaholic wirkt fast literarisch (vgl. Thomas DeQuinceys Confessions of an Opium Eater), aber dem Film ist dies nicht anzumerken … [Thomas Vorwerk]

Gran Torino (R: Clint Eastwood)
Gran Torino lebt lange Zeit von hervorragenden Dialogen und einem respektlosen, politisch unkorrekten Humor, wie man ihn heutzutage fast nur noch bei South Park erlebt … [Thomas Vorwerk]

Watchmen - Die Wächter (R: Zack Snyder)
Das folgende ist keine Filmkritik im üblichen Sinne. Nach einmaliger Sicht des Films kann ich zwar keinen detaillierten Vergleich zwischen Comic-Original und Film-Adaption liefern, ich werde es aber dennoch versuchen … [Thomas Vorwerk]

minibärCinemania 60: Berlinale 2009, Teil 4: Winners
Rezensionen zu "ausgezeichneten" Berlinale-Filmen: C'est pas moi, je le jure! (It's not me, I swear!), Gigante, Gitti, The Messenger, Nord. Außerdem ein Überblick über die Berlinale-Preisträger … [Thomas Vorwerk, Daniel Walther]

minibärCinemania 59: Girls on Film - Berlinale 2009, Teil 3
Rezensionen zu Berlinale-Filmen mit starken (jungen) Frauen wie An Education, Cea mai fericita fata din lume (The Happiest Girl in the World), The Exploding Girl, Flickan (The Girl), I taket lyser stjärnorna (Glowing Stars), La journée de la jupe (Skirt Day), The Private Lives of Pippa Lee … [Thomas Vorwerk, Daniel Walther]

Vorbilder?! (R: David Wain)
Von drei US-amerikanischen Komödien, die im Februar anliefen (Yes Man, He’s just not that into you und jetzt Role Models), hatten die anderen zwei eine prominentere Besetzung bzw. eine interessantere Drehbuch-Prämisse. Aber Role Models hat die höchste Gag-Dichte, eine gewisse Leichtigkeit und Liebenswürdigkeit, die die anderen zwei streckenweise vermissen lassen … [Thomas Vorwerk]

The Wrestler (R: Darren Aronofsky)
Es wäre interessant zu wissen, in welchem Maße das Gewinnen oder Nicht-Gewinnen eines Oscars für Mickey Rourke das Einspiel dieses Films an den deutschen Kinokassen beeinflusst, aber an der Qualität des Films ändert das Votum der Academy nicht das Geringste … [Thomas Vorwerk]

Der Ja-Sager (R: Peyton Reed)
Den Panorama-Publikumspreis auf der Berlinale erhielt in diesem Jahr The Yes Men Fix the World (ein Cinemania mit Kritiken zu diversen Gewinnern folgt bald), der neue Film mit Jim Carrey (im Original: Yes Man) hat keinerlei Bezug dazu … [Thomas Vorwerk]

minibärCinemania 58: Berlinale: Supermarkt
Fünf Filme vom European Film Market: Disgrace, The Informers, Je te mangerais, Mai mai Shinko to sennen no mahou und Management … [Thomas Vorwerk]

Er steht einfach nicht auf Dich (R: Ken Kwapis)
Wenn ein Buch, das die Welt nicht wirklich braucht, verfilmt wird, was sagt das dann über den Film aus? [Thomas Vorwerk]

minibärCinemania 57: Berlinale: German Openings
Der erste Überblick, mit Kritiken zu: Alle anderen, Distanz, Der Knochenmann, Mitte Ende August, Storm, Wallace & Gromit: Auf Leben und Brot … [Dorothée Basel | Thomas Vorwerk | Daniel Walther]

minibärBerlinale Tip für alle:
The International (R: Tom Tykwer)
Vergangenen Donnerstag (5. 2.) der Eröffnungsfilm der Berlinale, nächsten Donnerstag (12. 2.) bereits der deutschlandweite Kinostart. Also kann man auch in Passau und auf Norderney etwas Berlinale-Luft schnuppern, während diese sogar noch läuft … [Thomas Vorwerk]

minibärBerlinale-Wegweiser
Da die satt.org-Berlinale-Berichterstatter im Vorfeld größtenteils Weltpremieren sahen, über die noch Stillschweigen bewahrt werden muss, hier die Empfehlungen zweier befreundeter Filmkritiker, die ungleich mehr Sitzfleisch bewiesen haben” … [Käte Infektiös | Elisabeth Nagy]

minibärBerlinale Tip 2: Milk (R: Gus Van Sant)
“Can’t say how much I look forward to licking you - in the polls!” [Thomas Vorwerk]

Glaubensfrage (R: John Patrick Shanley)
Wenn Schreiberlinge sich für Regisseure halten, Teil I: “Es ist also passiert!” --- “Was!? Das habe ich nicht gesagt! Ich weiß nicht mal genau, was sie meinen ...” [Thomas Vorwerk]

The Spirit (R: Frank Miller)
Wenn Schreiberlinge sich für Regisseure halten, Teil II: “Shut up and bleed!” … [Thomas Vorwerk]

minibärBerlinale Tip 1:
Der Vorleser (R: Stephen Daldry)
Die mit dem Golden Globe bereits zweifach ausgezeichnete Kate Winslet, die sicher auch eine Oscar-Favoritin ist, gemeinsam mit einem Deutschland-relevaten Film mit unzähligen deutschen (und einigen internationalen) Stars – selten gab es einen Film, der so maßgeschneidert für Dieter Kosslicks roten Teppich war - und dennoch Qualität bietet … [Thomas Vorwerk]

minibärCinemania 56: Berlinale: Demnächst
Unsere Vorabpräsentation einiger auf der Berlinale laufender Filme: The Beast Stalker, Members of the Funeral, Naked of Defenses, Puccini Conservato, Winterstilte … [Thomas Vorwerk]

Der seltsame Fall des Benjamin Button (R: David Fincher)
“Did I ever tell you I got hit by lightning seven times?” – Der Film zum Mitzählen … [Thomas Vorwerk]

Wen die Geister lieben (R: David Koepp)
Man nehme die Grundkonstellation von As Good as it Gets, ersetze den Schriftsteller Jack Nicholson mit dem Zahnarzt Ricky Gervais (The Office), schmeiße den Hund und Cuba Gooding jr. raus, mache Greg Kinnear vom Schwulen zum Geist und besetze statt Helen Hunt Tea Léoni (zuletzt u. a. in Spanglish von James L. Brooks zu sehen) - und schon hat man einen neuen Film! [Thomas Vorwerk]

The Rocker (R: Peter Cattaneo
The Rocker ist ein Film, der offensichtlich versucht, auf der Erfolgswelle der Rock-Komödien mit Jack Black (School of Rock, Tenacious D in The Pick of Destiny) mitzuschwimmen. Schon der Hauptdarsteller Rainn Wilson wirkt wie eine geringfügig unattraktivere und untalentiertere Version von Black … [Thomas Vorwerk]

Der fremde Sohn (R: Clint Eastwood)
Ein „Changeling“ ist in der irischen Folklore ein Kind, das von den „Fairies“ entführt wurde. Beziehungsweise eigentlich das, was sie stattdessen hinterlassen, zum Beispiel einen Baumstamm, der aufgrund eines Zaubers zunächst wie das Kind ausschaut, bis der Zauber verfliegt und die Menschen annehmen sollen, das Kind sei eines natürlichen Todes gestorben, obwohl es inzwischen ein neues Zuhause gefunden hat … [Thomas Vorwerk]

Bolt – Ein Hund für alle Fälle (R: Byron Howard & Chris Williams)
OV: „Oh, the super-bark ... scary, scary!“
DF: „Oh, der Turbo-Beller ... grusel, grusel!“ … [Thomas Vorwerk]

Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat (R: Bryan Singer)
„Ich habe meine Entscheidung schon getroffen. Ich will anderen helfen, ihre zu treffen.“ (Tom Cruise als Avon-Berater – äh – Stauffenberg) … [Thomas Vorwerk]

Die Klasse (R: Laurent Cantet)
Laurent Cantet ist zwar seinem Thema, der Untersuchung der Abgründe des Arbeitsalltags, im weitesten Sinne treu geblieben, doch während seine frühen Filme bis ins Detail durchkomponiert waren, ist Entre les murs, der Gewinner des letzten Festivals in Cannes, mit seinen Laiendarstellern fast dokumentarisch … [Thomas Vorwerk]

Zeiten des Aufruhrs (R: Sam Mendes)
Zwei Golden Globes für Kate Winslet, einen für die bei der Berlinale gezeigte deutsche Co-Produktion The Reader, und einen für den von ihrem Gatten inszenierten Revolutionary Road, der sie wieder mit ihrem Titanic-Schmusi Leonardo DiCaprio vereint … [Thomas Vorwerk]

The Boss of it all (R: Lars von Trier)
Regisseur von Trier nutzt die überschaubare Handlung dieser leichten (und leicht absurden) Komödie , um mit der Bildgestaltung zu experimentieren und allerlei Aussagen über den Film, das Theater und Schauspieler und ihre Arbeitsmethoden an den Mann zu bringen … [Thomas Vorwerk]

Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (R: Catherine Hardwicke)
Wer wissen will, warum Menschen und Vampire sich nicht für gemeinsame Beziehungen eignen, und in einem Horrorfilm erwartet, sich zu gruseln, der sollte auf diese Teenager-Schmonzette verzichten und lieber So finster die Nacht sehen … [Thomas Vorwerk]

Ihr Name ist Sabine (R: Sandrine Bonnaire)
Die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire hat es mittlerweile auch in Deutschland zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Und so kommt ihr Doku-Portrait ihrer autistischen Schwester Sabine nun nach anderthalb Jahren regulär in die deutschen Kinos … [Thomas Vorwerk]

Jerichow (R: Christian Petzold)
Für seinen neuen Film Jerichow, benannt nach einem Ort im Osten Deutschlands, der mit dem Buchstaben W endet, besetzte Christian Petzold als Hauptdarsteller Benno Fürmann und Nina Hoss, mit denen er schon bei einem Film zusammenarbeitete, der nach einem Ort im Westen Deutschlands benannt war, der mit einem W begann … [Thomas Vorwerk]

Transporter 3 (R: Olivier Megaton)
Luc Besson hat offenbar genug Zeit, Drehbücher für Filme zu schreiben, die er dann auch produziert, und die ihm offenbar ohne die Kopfschmerzen eines Regieprojekts die Bankkonten füllen. Aktuell steht der zweite Aufguss des Transporters an, und Jason Statham, sowas wie der Chuck Norris für das neue Millenium, spielt ebenso gerne wieder mit wie einige Nebendarsteller, die nur echte Fans kennen … [Thomas Vorwerk]

Top Twenty Filme 2008
satt.org Filmredakteur Thomas Vorwerk präsentiert seine Top-Filme des Jahres 2008 …

Australia (R: Baz Luhrmann)
Ein Filmtitel, der identisch ist mit dem Herkunftsland des Regisseurs, das klingt zunächst mal vermessen. Man stelle sich vor: Wim Wenders dreht einen Film namens "Deutschland" oder Oliver Stone einen namens "USA" … [Thomas Vorwerk]

Bedtime Stories (R: Adam Shankman)
Nachdem Disney im letzten Jahr mit Verwünscht noch halbherzig den Weihnachtsfilm beisteuerte (in Deutschland war erst Heiligabend als Starttermin im Gespräch, aber man bekam kalte Füße), startet Bedtime Stories von den Vereinigten Staaten über Deutschland, Frankreich und England überall punktgenau zu den Feiertagen … [Thomas Vorwerk]

So finster die Nacht (R: Tomas Alfredson)
Bei einer kurzen Inhaltsangabe von Låt den rätte komma in könnte man auf die Idee kommen, es handele sich um einen Kinderfilm, doch ähnlich wie bei Terry Gilliams Tideland oder Guillermo del Toros El Laberinto del Fauno sollte man nicht anhand des Alters der Protagonisten auf die angemessene Jugendfreigabe schließen … [Thomas Vorwerk]

Lakeview Terrace (R: Neil LaBute)
Was verbindet die folgenden Filme: The Terminator, Fight Club, The Night of the Hunter, Collateral, Cape Fear, Westworld, How the Grinch Stole Christmas, Lakeview Terrace, Falling Down, The Silence of the Lambs, Der Untergang, Angel Heart und Whatever Happened to Baby Jane? [Thomas Vorwerk]

Ein Geheimnis (R: Claude Miller)
Der neue Film von Claude Miller (La petite voleuse, La petite Lili) gibt einem noch lange nach dem Kinobesuch zu denken. Leider nicht ausschließlich aufgrund seiner Qualitäten … [Thomas Vorwerk]

O’Horten (R: Bent Hamer)
Wer schon den Eisenbahn-Fan in Wolke 9 absurd fand, dürfte beim Betriebsfest der Lokomotivführer in O'Horten sehr gut unterhalten werden … [Thomas Vorwerk]

Tintenherz (R: Iain Softley), Der Tag, an dem die Erde still stand (R: Scott Derrickson), The Women (R: Diane English)
Ende November wurden die Bambis verliehen, unter anderem an Cornelia Funke, Keanu Reeves und Meg Ryan. Jetzt kommen die Filme dazu ins Kino … [Thomas Vorwerk]

Vicky Cristina Barcelona (R: Woody Allen)
Filmförderung macht’s möglich ... Der zuvor so reiseunwillige Woody Allen drehte nun in Spanien. Wenn die richtigen Stellen etwas Kohle locker machen, könnten unter der Regie des 73jährigen vielleicht bald Robert Stadlober und Scarlett Johansson das Oktoberfest unsicher machen … [Tobias Lenartz | Thomas Vorwerk]

Madagascar 2 (R: Eric Darnell, Tom McGrath)
Madagascar 2 soll uns aus Dreamworks-Perspektive das Warten auf den abendfüllenden Pinguin-Spin-Off und Shrek 5 versüßen … [Thomas Vorwerk]

Elektrische Schatten: Ken Park
Aus Guido Rohms Sicht ist Ken Park ein exemplarischer Film. Er vergleicht ihn mit Raymond Carver und Gus van Sant …

New York für Anfänger (R: Robert B. Weide)
“New York für Anfänger” ist eine Art “The Devil wears Prada” für Jungs. Statt hehren journalistischen Zielen folgt Sidney (Simon Pegg) nur seinem Schwanz, und tritt dabei mit sehr viel mehr Wucht in die bereitstehenden Fettnäpfchen als Anne Hathaway es jemals auch nur gewollt hätte … [Thomas Vorwerk]

Death Race (R: Paul W. S. Anderson)
Aus einem zynischen 1970er-Jahre-Grindhouse-Rip-Off von Rollerball (“Frankensteins Todesrennen”) macht Paul W. S. Anderson im Remake ein Videospiel für Gefängnisinsassen … [Thomas Vorwerk]

Baby Mama (R: Michael McCullers)
"Is this chocolate or poop? Is this chocolate or poop?" Wer wissen will, wie man diese Frage klären kann, sollte ins Kino gehen … [Thomas Vorwerk]

Wiedersehen mit Brideshead (R: Julian Jarrold)
Charles Ryder (Matthew Goode) ist neu im Oxford der 1920er Jahre und schnell trifft er auf Sebastian Flyte (Ben Whishaw), einen Studenten, der für unorthodoxes Verhalten bekannt ist, und Charles auch mit seinem offensichtlichen Reichtum fasziniert … [Thomas Vorwerk]

Im Winter ein Jahr (R: Caroline Link)
Nach sieben Jahren (inklusive Babypause) meldet sich Caroline Link, zuletzt Oscar-Gewinnerin für Nirgendwo in Afrika, mit ihrem neuen Film zurück … [Thomas Vorwerk]

So viele Jahre liebe ich dich (R: Philippe Claudel)
Wenn Schriftsteller sich als Filmregisseure versuchen, kann das Ergebnis grauenvoll sein (Stephen King) oder vielversprechend (Paul Auster). Philippe Claudel (Die grauen Seelen) gehört zur zweiten Gruppe … [Thomas Vorwerk]

Zufällig verheiratet (R: Griffin Dunne)
Nach George Clooney (Emergency Room) und Patrick Dempsey (Grey's Anatomy) kommt hier der nächste Fernsehserien-Arzt, dem die Frauen vertrauen - allerdings als Feuerwehrmann … [Thomas Vorwerk]

Waltz with Bashir (R: Ari Folman)
Was bei Comic-Bildreportagen von Joe Sacco, Joe Kubert usw. längst ein anerkanntes Subgenre ist, versucht Filmemacher Ari Folman nun auch im Bereich Film: Eine autobiographische Dokumentation mit politischem Hintergrund, die als Animationsfilm umgesetzt wird … [Thomas Vorwerk]

James Bond 007: Ein Quantum Trost (R: Marc Forster)
Ihr Name ist Fields. Miss Fields. Der Vorname tut nichts zur Sache … [Thomas Vorwerk]

Elektrische Schatten: A Hole in my Heart
Im dritten Teil der Reihe “Elektrische Schatten” geht es um Lukas Moodyssons A Hole in my Heart, einen Film, der viele Zuschauer am Geisteszustand des vormaligen Regiewunderkinds aus Schweden (Lilja 4-ever) zweifeln ließ … [Guido Rohm]

Willkommen bei den Sch’tis (R: Dany Boon)
Einer der schlechtesten Filme dieses Kinojahrs war Asterix bei den Olympischen Spielen, doch für alle Asterix-Fans, die sich noch an “Aleschia” erinnern können, kommt jetzt ein Film, der so (fast) gar nichts mit Asterix zu tun hat, und dabei so witzig ist wie jeder der ersten zwanzig Bände. Gerade bei fehlenden Französisch-Kenntnissen vielleicht doch mal ein Film, den man in der Synchronfassung empfehlen kann … [Thomas Vorwerk]

Mein Freund aus Faro (R: Nana Neul)
Hilary Swank, die wahrscheinlich für Einspielergebnisse unerheblichste Frau, die jemals zwei Oscars bekommen hat, bekam ihr erstes Goldmännchen für den leider viel zu unbekannten Film Boys don’t cry. Eine durchaus ähnliche Geschichte (wenn auch mit anderem Ausgang) erzählt Mein Freund aus Faro mit Anjorka Strechel als Mel und Miguel … [Thomas Vorwerk]

Die Stadt der Blinden (R: Fernando Meirelles)
Zu den momentan wieder beliebten filmischen Endzeit mit SciFi-Charakter, Zombieplage oder Mischformen gesellen sich neuerdings auch Literaturverfilmungen wie hier vom Literaturnobelpreisträger José Saramago oder demnächst nach Cormac McCarthys The Road, wobei es in beiden Fällen weniger um eine fassbare Bedrohung geht, sondern um parabelhafte Gleichnisse und die Darstellung des Zerfalls der Zivilisation … [Thomas Vorwerk | Friederike Kapp]

Ananas Express (R: David Gordon Green)
Wer hätte gedacht, dass Seth Rogen mal von den Titelblättern angesagter Magazine grinsen würde? Und alles nur, weil phlegmatische Couchpotatoes heute einem wachsenden Anteil des Zielpublikums eine ideale Identifikationsfigur bieten? Wenn man Hellboy-Filme danach bewertet, wieviel Bier darin getrunken wird, dann dürfte Ananas Express in der Quantität (und vermeintlich Qualität) der Joints selbst Klassiker wie Cheech und Chong in Gefahr bringen … [Thomas Vorwerk]

Hellboy - Die goldene Armee (R: Guillermo del Toro)
Die zweitbeste Comic-Verfilmung des Jahres. Also immerhin besser als Iron Man und Wanted. Ron Perlman! Jeffrey Tambor! Selma Blair nach Farbwechsel! Abe Sapien ist verliebt! John Hurt wieder jung! Und neu dabei: Johann Krauss! [Thomas Vorwerk]

Neulich in Belgien (R: Christophe van Rompaey)
“1000 Kilometer in einem Stück, mit jedem Strich auf der Straße kamst Du mir näher. Du bist mein Horizont.” Wird sich der Ex-Knacki und LKW-Fahrer Johnny mit solchen Sprüchen bei der fast anderthalb mal so alten Familienmutter Matty einschleimen können? [Thomas Vorwerk]

Das Fremde in mir (R: Emily Atef)
“Der neue Film von Emily Atef” (Tusch!) Und schon klingt die in Berlin geborene Franko-Iranerin, die bisher neben einem Langfilm vor allem kleine Dokus und Kurzfilme an der dffb gedreht hat, gleich wie eine längst etablierte Filmemacherin … [Thomas Vorwerk]

Lornas Schweigen (R: Jean-Pierre & Luc Dardenne)
Mit jedem neuen Film der Dardenne-Brüder scheint sich der filmische Mikrokosmos etwas zu öffnen, scheinen sie einem herkömmlichen Skript etwas näherzukommen, aber die Art und Weise, wie sie dabei dennoch konsequent ihren eigenen Weg beschreiten, wird wohl ausschlaggebend gewesen sein, als sie für Le silence de Lorna in Cannes für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurden … [Thomas Vorwerk]

Eagle Eye (R: D. J. Caruso)
Regisseur D. J. Caruso und Produzent Steven Spielberg haben beide einen Narren an Shia LeBeouf gefressen. Noch schlimmer für diesen Film ist es aber, dass man Elemente aus Kubricks 2001 - A Space Odyssey und Hitchcocks The Thirty-Nine Steps, Sabotage und The Man who knew too much wild zusammengeworfen hat. Das Ergebnis ist etwa so, als wenn Michael Bay ein Remake von Panzerkreuzer Potemkin gedreht hätte … [Thomas Vorwerk]

Krabat (R: Marco Kreuzpaintner)
In den 1970ern waren die Bücher von Otfried Preussler bei Kindern so beliebt und bekannt wie heutzutage Spongebob Squarepants, Harry Potter oder die unsägliche Diddl-Maus … [Thomas Vorwerk]

House Bunny (R: Fred Wolf)
Die beiden Drehbuchautorinnen Karen McCullah Lutz und Kirsten Smith kennen sich mit ihrem Zielpublikum “Tussi” offensichtlich bestens aus, schrieben sie doch bereits ein großes Spektrum an Drehbüchern über ähnliche Figuren wie Ella Enchanted oder Legally Blonde. Diesmal studiert das Blondchen nicht Jura, sondern macht nur eine Uni unsicher (ohne eigentliches Studium) … [Thomas Vorwerk]

Elektrische Schatten 2: Irreversibel
Kennt nicht Irreversibel Noés Gaspar von Kniff narrativen den sie oder er wenn insbesondere, denken zu Ecke die um wenig ein, Leser den zwingt "Schatten elektrischen" der Folge zweite die … [Guido Rohm]

Young@Heart (R: Stephen Walker)
Die bunt zusammengewürfelten 75- bis 92-jährigen Mitglieder des „Young@Heart Chorus“ verleihen Songs wie „Should I stay or should I go“ (The Clash), „Road to Nowhere“ (Talking Heads) oder „I wanna be sedated“ (Ramones) eine völlig andere Bedeutung … [Sven Schlünzig]

Berlin Calling (R: Hannes Stöhr)
Wer glaubt, dass Klo-Kabinen-Sex mit Groupies, zerschlagenes Mobiliar und jede Menge Drogen zum Leben eines Musikers dazugehören, der könnte Berlin Calling als authentische Milieuschilderung missverstehen … [Thomas Vorwerk]



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