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René Kemp: Dich gibt's nur dreimal für mich




29. Juli 2019
Thomas Vorwerk
für satt.org


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Mittwoch, der 24. Juli 2019 (Woche 30)


Ihr habt keinen numerus clausus für die bandes dessinées? Schaut auf unsere Erklärseite!



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Man kann sich übrigens längst nicht immer drauf verlassen, dass veranschlagte Comics auch pünktlich erscheinen. Auf Paper Girls #30 und Dear Justice League hatte ich mich am meisten gefreut... Pustekuchen! - aber dafür trudelte mit zwei Wochen Verspätung endlich Fearless #1 ein...


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  House of X #1

House of X #1 (of 6)

Writer: Jonathan Hickman; Artist & Cover: Pepe Larraz; Colorist: Marte Gracia; Letterer: VC's Clayton Cowles; Designer: Tom Mullen; Marvel Comics; $ 5,99

So viel Hype wie um die Umwälzung der X-Men-Geschichte durch Jonathan Hickman gibt es selbst in der von Superlativen geprägten Comic-Branche nicht häufig. Wobei ich bei den Vorschusslorbeeren, die sich der Autor quasi selbst zusicherte, etwas argwöhnisch dadurch wurde, dass ein Kernstück dessen, was in den 1990ern die große Comic-Blase zum Platzen brachte, nämlich X-Men #1, gezeichnet von Jim Lee, als einer der großen bedeutenden Momente in der Historie der X-Men dargestellt wird.

Mit schamzerbissener Lippe muss ich zugeben, dass ich mir damals auch ein paar Exemplare davon sicherte, aber gelesen habe ich die nie. Ich habe es damals mal versucht, konnte mich aber mit diesem Gepose, dass zunächst auch das Verlagsprogramm bei Image prägte, nicht wirklich anfreunden. Wenn man so was als Vergleichswert heranzieht, könnte auch ein Wurm drin sein in der Sache. Aber letztlich ist das auch nur eine typische Marvel-Marketing-Taktik. Oder ich sollte tatsächlich mal die alten Hefte vorkramen.

Ich bin noch kein Experte für Jonathan Hickman, ich arbeite dran. Man muss bei ihm aufmerksamer sein als bei anderen Autoren, und er fordert einen auch, was das Vorwissen über die Figuren angeht.

Seine Herangehensweise bei House of X ist aber ziemlich genial. Er fängt einfach mal quasi bei Null an (unzählige neue junge Mutanten bevölkern gemeinsam mit den bekannten Figuren einen eigenen Nationalstaat, obwohl die neue Art den »normalen« Menschen in zwei Jahrzehnten verdrängen müsste, legt man Wert darauf sich zu arrangieren), und auf zwischengeschobenen Textseiten wird über Basisdaten informiert, die man vielleicht zwischen den Zeilen übersehen hätte.

Ich muss zugeben, dass ich spätestens überfordert bin, wenn es um eine Art Zusammenschluss von bestimmten Geheimorganisationen wie S.H.I.E.L.D., A.I.M. oder Hydra geht, deren unterschiedliche Technologien und Design-Vorlieben der geübte Marvel-Leser wohl auf Anhieb erkennen soll. Und wenn man Warlock so wie ich nur aus seinen allerersten Auftritten bei den New Mutants kennt, muss man sich offensichtlich auch ein paar Wikipedia-Seiten reinziehen, um kurz zu checken, warum er jetzt quasi als Arm fungiert.

Aber selbst, wenn ich mal ein paar Mutanten nicht sofort benennen kann, macht die Story immens neugierig, Charles Xaviers neuer Plan für ein Zusammenleben und Magnetos mal wieder suspektes Auftreten als Repräsentant lassen kommende Probleme erahnen (»You have new gods now.«).

House of X #1

© Marvel Comics. All Rights Reserved.

Gerade auch die kleinen Nuancen bei der bevorstehenden »Aufteilung« der Weltbevölkerung spricht Hickman schon sehr früh an, wenn er die Fantastic Four für einen Gastauftritt nutzt und Cyclops mal wie nebenbei erwähnt, dass Menschen zwar auf der Insel Krakao nicht erlaubt sind, aber der Sohn der Richards als »Familie« jederzeit erwünscht sei. Hier sieht man auch, dass man bei Marvel an die Langlebigkeit des Projekts glaubt (und die anfänglichen Verkaufszahlen stützen diese Prognose).

Zeichner Pepe Larraz ist einer der »young guns« by Marvel, also ein Zeichentalent, dem eine besondere Karriere vorhergesagt wird. Wenn man sein Artwork ohne die durchaus gelungene Koloration von Marte Gracia sieht (der übrigens auch die Parallelserie Powers of X vertritt), sieht man noch deutlicher das Talent von Herrn Larraz, seine feinen Texturen und die absichtlichen Auslassungen, die auch ohne die heutzutage so wichtige Farbarbeit bereits extrem plastisch wirken und zumindest mich an alte Meister der Kunstform erinnern. Fachbegriff: »instant classic«.

Believe the hype! Wenn die Wechselwirkung zwischen den beiden Einsteigerserien nur halb so gut funktioniert, wie Hickman es beschreibt, wird sich bei diesem Neubeginn, unabhängig davon, wie lang er sich bewähren wird, ein Effekt einstellen, der bei Comics leider viel zu selten greift: Man wird diese Hefte wieder und wieder lesen und immer mal wieder neue Nuancen entdecken. Hickman arbeitet gewissenhaft und mit großem Vorlauf an dieser »Revolution«, und abgesehen von den zahlreichen Auftritten von Wolverine hat man offenbar auch die noch laufenden Mutanten-Serien allesamt zuende gebracht. Klingt für mich wie »kein Netz, kein doppelter Boden«!


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  Batman: Curse of the White Night #1

Batman: Curse of
the White Night
#1 (of 8)

Writer, Artist, Cover: Sean Murphy; Color: Matt Hollingsworth, Lettering: EndWorld Design, Designer: Louis Prandi; DC Comics; $ 4,99

Batman: White Knight war ein instant classic. Autor / Zeichner Sean Murphy nahm sich ein paar Freiheiten mit der Batman-Geschichte, lieferte nahezu in jedem Heft eine echte Überraschung und lieferte trotzdem eine in sich schlüssige Geschichte, die zwar nicht in den Batman-Kanon passt, aber keine Angst hat, in die dunklen Ecken der Batman-Geschichte zu schauen, und daraus etwas neues zu basteln.

Nicht zuletzt kann man die Serie auch in eine Meta-Geschichte einordnen. Sean Murphy übernimmt einige jener Ansätze aus Alan Moores The Killing Joke und aus Frank Millers All-Star Batman and Robin the Wonder Boy (ein schreckliches Fiasko, aber ein paar gute Ideen sind darin versteckt), und macht daraus eine ganz eigene Geschichte, deren Sequel im letzten Panel der Serie eigentlich schon überdeutlich angekündigt wurde.

Normalerweise mag ich es nicht, wenn man aufs continuity einfach pfeift und sich für die eigene Geschichte die Rosinen rauspickt, die einem gerade in den Kram passen, aber Murphy macht das so gut, dass ich es ihm durchgehen lasse.

Für den Eisner-Award hat das zwar nicht gereicht (ich habe vom Gewinner in der Kategorie, Tom Kings Mister Miracle, damals nur das erste Heft gelesen, das mich nicht von der Notwendigkeit eines Abos überzeugen konnte, deshalb hüte ich mich, einen direkten Vergleich anzustellen), aber das Sequel sollte dennoch ein Selbstläufer sein. Nicht zuletzt ist Murphys Artwork auch unverwechselbar. Ich bin ja einigermaßen stolz darauf, gern Vergleichskünstler zu benennen, die einem auch eine gute Vorstellung vermitteln, wenn man die genannten Zeichner kennt, aber außer John Watkiss und Denys Cowan fällt mir niemand ein, dessen Look dem von Murphy gleicht. Und Murphy hat dabei einige ganz besondere stilistische Tricks drauf, die ihn weit über diese beiden hinausheben und mich aus unerfindlichen Gründen an Kevin O'Neill denken lassen, obwohl die beiden sich rein optisch gar nicht so sehr ähneln. Man müsste mal ein Interview mit den beiden halten, ich bin mir sicher, dass die über den Approach des jeweils anderen einige spannende Dinge erzählen könnten.

Zur neuen Serie: Ähnlich wie in White Knight beginnt Murphy auch hier mit einem Knalleffekt, wenn auch einem geringeren: einem 1685 spielenden Prolog, in dem »Lord Wayne« und ein sogenannter »Laffy« (er lacht viel) einen Schwertkampf exerzieren und man nebenbei über den titelgebenden Fluch diskutiert.

Batman: Curse of the White Knight #1

© 2019 DC Comics. All Rights reserved.

Daraus entwickelt sich dann die »today« spielende Geschichte, bei der zunächst nur eine Computerdiskette mit einigen brandneuen Laborergebnissen darauf hindeuten, dass es sich womöglich um ein ganz anderes »today« handeln könnte.

Wie in der ersten Serie scheint man wieder Antagonisten Batmans zu manipulieren, auch wenn sich das vorerst auf Azrael zu beschränken scheint. Batgirl und Nightwing arbeiten weiterhin für die G.T.O. (Gotham Terrorist Oppression), eine Sondereinheit der GCPD mit Zugriff zu eigenen Batmobiles, und Bruce Wayne kämpft noch mit den selben Problemen wie am Ende von White Knight.

Murphy nimmt sich diesmal mehr Zeit, seine Geschichte zu entwickeln, aber das passt insofern, da sie ja gut drei Jahrhunderte zu umspannen scheint (auch, wenn ich nicht mehr als drei, vier historische Flashbacks erwarte, wenn man dem »Fluch« auf die Spur kommt).

Im Grunde ist die Geschichte vorerst zwischen Batmans Detektivarbeit und ein paar Subplots aufgeteilt, das ganze wirkt nicht so spektakulär wie vor nicht ganz zwei Jahren, als die erste Serie begann - aber ich habe Vertrauen in Murphy, dass dieser Fluch sich nicht so ohne weiteres in Wohlgefallen auflösen wird wie bei viktorianischen Kriminalgeschichten.


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  Grumble #8

Grumble #8

Writer: Rafer Roberts; Artist & Cover: Mike Norton; Colorist: Marissa Louise; Letterer: Crank!; Albatross Funnybooks; $ 3,99

Auf Grumble aufmerksam wurde ich durch einen Comic beim diesjährigen FCBD, also Free Comic Book Day (die US-Version des Gratis-Comic-Tag, deutlich sporadischer vertreten hier in Berlin), und zwar Grumble vs. the Goon. Ohne irgend etwas über die sprechende und in Klamotten herumlaufende Bulldogge zu wissen, hatte ich schnell einen Narren an der Figur gefressen (und ich bin eigentlich eher ein Katzenfreund). Alte Ausgaben zu finden war zunächst etwas anspruchsvoller als bei dem Mainstream-Zeug der großen Verlage, und nebenbei entdeckte ich einen echten Bulldoggen-Trend bei US-Comics, ob nun Pugsley von den Beasts of Burden von Evan Dorkin und Jill Thompson (einer meiner absoluten Favoriten der letzten Jahre) oder Battlepug bei Image, sogar vom selben Zeichner wie Grumble (Heft 1 erscheint erst noch, aber die Figur soll schon irgendwo anders mal aufgetaucht sein ... muss ich noch recherchieren...). Und natürlich Lockjaw drüben bei Marvel, wobei der auch noch irgendwie etwas anderes ist.

Das kaltschnäuzige Erscheinungsbild von Eddie Endino wird in den ersten Heften erklärt. Eddie, der sich als Mensch auch nicht viele Freunde machte, will gern wieder als solcher durchs Leben laufen, und sein Weg dahin könnte sich zum durchgehenden Handlungsfaden der Serie entwickeln. Es geht aber auch um die junge Frau Tala, die eine vage Vermutung hat, Eddie könnte ihr biologischer Vater sein. Tala, die hier und da auch als Dämonin bezeichnet wird, hat die Gabe, Menschen zu beeinflussen (à la »These are not the droids you are looking for«), bekommt wie Andy McGee McGee in Firestarter aber auch schon mal Nasenbluten, wenn sie es übertreibt.

Was Eddie und Tala verbindet: sie sind beide Trickbetrüger, die sich öfters mal mit den falschen Leuten anlegen. Und so werden sie u.a. von außerirdischen Kopfgeldjägern, dem Teufel persönlich (oder einem »Aspekt« davon), aber auch ganz normalen Gangstern und dem FBI gejagt. Die Welt, in der Grumble spielt, erinnert an amerikanische Action- oder Polizei-Komödien, angereichert um jede Menge nicht-irdische Mächte. Im world building erinnert mich das Ganze ein wenig an Brian K. Vaughns Saga oder Paper Girls, nur auf einem heruntergefahrenem Level.

Grumble #8

© Mike Norton and Rafer Roberts. All Rights reserved.

Nur, dass Eddie ein ausgesprochener Mistkerl (oder »Schweinehund«) ist, der alle und jeden hintergeht, zu drastischen Maßnahmen neigt und eigentlich komplett unsympathisch sein müsste - aber irgendwie mag man ihn. Er trägt sogar gern ähnliche Bowling-Hemden wie Charlie Harper in Two and a Half Men - und es gibt ein darüber hinausgehende Ähnlichkeit zwischen diesen beiden Figuren.

Heft 8 (irgendwo wurde es mal als »#8 (of 5)« bezeichnet) wirkt wie die Vorbereitung eines größeren Showdowns - aber ich bin mir sicher, dass aus der Story ohne weiteres 40 oder 60 Hefte werden könnten. Ausreichend interessante Nebenfiguren wie »Mr. Simon«, »Jimmy the Keeper« oder Talas Großvater wurden schon eingeführt. Und Autor Rafer Roberts springt auch gern mal in die Vergangenheit zurück, um die Erzählung (teilweise durchaus geschickt, siehe Heft #5) anwachsen zu lassen.

Genreunterhaltung ohne riesigen Anspruch, mit kompetenten Zeichnungen, vielleicht eine Spur zu viele Action-Sequenzen mit involvierten Autos ... aber es gibt nicht soo viele Comicserien, bei denen ich mich nach Heft 8 noch ohne Einschränkung auf die 9, 10 und 11 freue.

Ach ja, und man kann meines Erachtens ohne Probleme jederzeit in die Geschichte einsteigen - und wenn man hier und da nicht über die Hintergründe informiert ist, macht es trotzdem Spaß. Außerdem soll letzte Woche ein Sammelband mit den ersten fünf Heften herausgekommen sein.


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  Marvels Epilogue

Marvels Epilogue

Writer: Kurt Busiek; Artist & Cover: Alex Ross; Letterer: John Roshell & Richard Starkings of Comicraft; Marvel Comics; $ 4,99

Als vor einem Vierteljahrhundert die Marvels-Serie von Busiek und Ross herauskam und insbesondere um das Artwork von Alex Ross ein riesiges Aufhebens gemacht wurde, stand ich der Sache deutlich reserviert gegenüber. Ich hatte schon einige Ansätze durchlitten, wie man eine neue Perspektive auf das Superheldengenre werfen kann, und der eher bescheidene Ansatz Busieks gepaart mit den posenden Helden von Ross überzeugte mich nicht. Ich bin nicht generell gegen Zeichner, die viel mit Modellen arbeiten, aber bei Ross kam mir gerade das nachstellen von berühmten Posen, die dann möglichst »realistisch« abgezeichnet wurden, irgendwie vor wie eine Katze, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Und Busieks Skripte gehen dabei in die gleiche Richtung.

Als ich jetzt die erste Ausgabe der Marvels Annotated durchgearbeitet habe, ist mein Respekt etwas gewachsen. Mit den tausend Cameos hat man es etwas übertrieben, aber wie passgenau Busiek seine Geschichte in die Marvel-Historie eingebaut hatte, war mir ohne dezidiertes Fachwissen über die Anfänge des Comic-Imperiums einfach verborgen geblieben.

Der Epilog wirkt nun erst mal wie zusätzliche Geldschneiderei (der eigentliche Comic ist nur 16 Seiten lang), aber der Nostalgie-Faktor zum Quadrat funktioniert bei mir irgendwie. Der nicht mehr ganz taufrische Phil Sheldon macht einen Ausflug mit seinen zwei fast erwachsenen Töchtern, und jetzt sind sie es, die fotografieren, während er sie lieber wegziehen will vom heldenhaften Geschehen drumherum (seine Augenklappe erinnert einen auch kontinuierlich an die möglichen Gefahren).

Die ganze Prämisse der innocent bystanders hat durch die unzähligen Superheldenfilme, wo jedes mal Metropolen teilabgerissen werden, aber wegen der Altersfreigaben alles so antiseptisch und harmlos bleibt wie einst bei A-Team, eine neue Ebene bekommen, die mich eigentlich zusätzlich abstoßen müsste. Aber auch, wenn gerade die beiden Töchter eigentlich zu sehr wirken wie die Quasi-Schauspielerinnen, denen sie nachempfunden sind, so hat das Ganze einen gewissen Flair, eine Norman-Rockwell-Duftnote vergangener Zeiten.

Marvels Epilogue

© 2019 Marvel. All rights reserved.

Wenn man dann noch im Bonusmaterial erfährt, dass die Geschichte größtenteils X-Men #98 (eindeutig vor meiner Zeit, ich arbeite gerade den Claremont-Byrne-Run nach) nachempfunden ist, und man teilweise (wie schon in Marvels, nur dass ich es damals nicht wusste) konkrete Panels »nachgestellt« hat, dann wirkt das fast wie die Comic-Version von Zelig, Forrest Gump oder Trials and Tribble-ations) oder den Stellen, wo Tarantino in seinem neuen Film Leonardo DiCaprio in eine der bekanntesten Rollen von Steve McQueen schlüpfen lässt. Und ungeachtet meines Widerwillens gegen das Artwork von Alex Ross (er hat auch lichte bis großartige Momente, aber er wird mich nie so erreichen wie Darwyn Cooke oder meinetwegen Mike Dringenberg) hat diese kleine Episode hier und da ein Lächeln auf mein Antlitz gezaubert.

Und die Pencils von Ross im Bonusmaterial fand ich eigentlich noch beeindruckender als die bunte Variation. So ist mein Ästhetik-Empfinden einfach gestrickt, ich stehe dazu!


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  Fearless #1

Star Pig #1

Writer: Delilah S. Dawson; Artist: Francesco Gaston; Colorist: Sebastian Cheng; Letterer: Shawn Lee; IDW Publishing; $ 3,99

Im TVOD geht es auch immer um Synergien. Wenn man in kurzer Zeit acht Comickritiken schreibt, entdeckt man Querverbindungen. Selbst, wenn der Leser meine Lesereihenfolge nicht immer nachvollziehen kann, denn ich sortiere die Texte von gut nach schlecht. Das Heft ganz oben ist immer die Empfehlung der Woche (habe immer noch kein entsprechendes Siegel erstellt), das ganz unten die Warnung der Woche.

Star Pig #1 habe ich als dritten Comic gelesen, so eine»Nummer Eins« bietet sich eigentlich für TVOD an. Ich war mir aber noch nicht sicher, ob andere Hefte nicht wichtiger wären. Ich habe dann House of X begonnen - und wollte es nicht sofort zuende lesen, sonder etwas zelebrieren, genießen, Seite für Seite ausschöpfen. History of the Marvel Universe habe ich begonnen und das hat mich nicht angerockt. Neil Gaiman hat ja mal seine Miniserie Books of Magic mit dem Auftrag erstellt, etwas über den »dunkleren« Teil des DC Universums zu erzählen, auch so eine Art »History of the Universe«, nur mit dem Unterschied, dass er damit auch eine echte Geschichte erzählte, was bei Mark Waid irgendwie nicht so funktioniert. Und dann schmeiße ich auch mal ein groß angekündigtes Heft wieder raus und es bietet sich eine Lücke für Star Pig. Zwischendurch habe ich dann noch Fearless #1 begonnen, und zu einem geringeren Grad wie bei House of X wollte ich das auch nicht fix weglesen, und so kam dann halt diese Kritik dran, weil schon nicht mehr viel Mittwoch übrig war und ich am Donnerstag und Freitag lange Dienst habe (wenn man die Pressevorführung mitzählt, was ich tue).

Star Pig ist wie das andere Heft mit »Star« im Titel bei IDW erschienen - und zuerst wirkt es auch fast wie eine Star-Trek-Geschichte. Junge Kadetten treten eine Weltraumreise an. Doch dann wird daraus so was wie Final Destination und leblose junge Körper treiben durch's All. Nur eine Überlebende gibt es, und die wird vom titelgebenden Star Pig einverleibt. Nicht als Zwischenmahlzeit, sondern um ihr Leben zu retten. Ein bisschen wie Jonas und der Wal, nur dass der Wal (bzw. das Star Pig, Name »Tardigrade«) hier telepathisch Kontakt aufnimmt.

Star Pig #1

© Delilah Dawson © Idea and Design Works Publishing, LLC. All rights reserved.

Nach dem ersten Kontakt folgt auch bald der zweite, ich habe aber schon genug von der Geschichte gespoilert, es muss ja auch noch ein Grund bleiben, den Comic zu lesen. Verteufelt interessant ist es, dass es hier zwar oberflächlich um lebensgefährliche Raumabenteuer geht, aber die Transaktionen zwischen den ersten drei Figuren (also von denen, die auf der letzten Seite noch leben) drehen sich eher um das Kennenlernen, wie es auch hier in einem Club passieren könnte. Es geht um kulturelle Vorlieben, um neue unbekannte Worte und sogar um Slang. Im letzten TVOD ging es ja um The Orville, und in der Fernsehserie dazu nervt es mich manchmal, dass Seth McFarlane ohne wirkliche Erklärung in der Crew seines Raumschiffs mehrere Personen hat, die sich sehr für jene Jahrhunderte vergangene Zeit interessieren, die wir Gegenwart nennen. In Star Pig #1 hat die junge Frau zwar Return of the Jedi gesehen und bezieht sich darauf, aber der Jugendjargon, der hier bemüht wird, wirkt nur halbauthentisch - und halb mit erfundenen Zukunftswörtern versetzt, was dem ganzen eine ganz eigene Tonart beschert (allerdings muss ich zugeben, dass ich mich selten an amerikanischen Highschools herumtreibe, vielleicht bin ich auch nicht auf dem Laufenden, was das dortige Jugendsprech angeht).

Bei Star Pig habe ich nicht dasselbe Vertrauen wie bei Grumble, was die nächsten vier Hefte angeht, aber die Prämisse ist wirklich nett, man ist neugierig, wie's weitergeht, und der Meta-Aspekt um Freundschaften an sich erscheint mir zunächst mal hochinteressant (es muss sich erst noch zeigen, was man daraus macht).

Das Artwork ist ziemlich nice, zwar auf ein junges Publikum aus, aber auch alte Knacker nicht abschreckend. Trotz des hohen Bodycount (man schlachtet das Unglück nicht aus) und der Panikattacken der jungen Frau bleibt ausreichend Platz für Humor. Und der funktioniert sogar, obwohl zwei der drei Hauptfiguren mit Körpersprache, Mimik und Gestik wirklich ausgesprochen geizen.

Nicht für jedermann, kann aber durchaus ein Publikum generieren. Womit man das aber etwas zunichte macht, ist das Cover. Das Artwork im Heft erscheint mir ungleich ansprechender, der seltsame Retro-3D-Look wirkt eher abschreckend. Wo man doch Comic-Leser entweder mit dem Cover einfängt oder zumindest anlockt, bis sie etwas reinblättern. Und in den allermeisten Fällen ist ja das Cover eines Comicheftes eher ansehnlicher als die Innenseiten. Keine Ahnung, was die Verantwortlichen da geritten hat.


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  Killer Groove #3

Killer Groove #3

Writer: Ollie Masters; Artist & Cover: Eoin Marron; Colorist: Jordie Bellaire; Letterer: Hassan Otsmane-Elhaou; AfterShock Comics; $ 3,99

Jonny, ein vom Erfolg nicht eben verwöhnter Bartender, der hobbymäßig auch Musik macht, kommt bei einer Zufallsbekanntschaft einem Fremden in einer dunklen Gasse zur Hilfe, wird von dessen Angreifer attackiert und entdeckt sein wahres Talent: unerschrocken und effizient zu töten.

Da Ignatius, das vermeintliche Opfer, das Jonny rettete, ein Auftragskiller ist, offenbart sich eine neue Verdienstmöglichkeit für Jonny. Wieder zuhause zupft er ein wenig an seiner Gitarre - und aus dem Fenster weht Applaus von der Straße zu ihm herauf. Der eingängige Titel der Serie ist somit erklärt: Jonny hat fortan den Killer Groove - insofern er durch mörderische Aktivitäten in einen gewissen Zustand kommt, der seine Gitarre besonders zum Klingen bringt.

Die andere Hauptfigur bei Killer Groove ist Jackie Fuentes, eine Privatdetektivin mit kubanischem Migrationshintergrund. Wobei man erwähnen sollte, dass die Serie Mitte / Ende der 1970er in Los Angeles spielt, denn dadurch wirkt ihre Berufswahl noch außergewöhnlicher.

Jackies Onkel Raúl wäre noch zu erwähnen, der ganz zu Beginn des ersten Heftes von zwei schwarz kostümierten Killern in seiner Wohnung angegriffen wird - und offensichtlich eine Vertrautheit mit solchen Ereignissen hat. Er flieht zu seiner Nichte und in den ersten drei Heften verbandeln sich die Lebenswege der erwähnten Figuren.

Killer Groove #3

© Ollie Masters, Eoin Marren & AfterShock Comics. All rights reserved.

Killer Groove erinnert mich an Criminal oder Stray Bullets, nur mit zusätzlichen Themen und extrem rough. Was die Figuren, das Artwork, ja sogar das Lettering angeht. Die drei Kernfiguren Jonny, Jackie und Raúl kann man sich auch gut als durch die Staaten fahrendes Trio wie in Preacher vorstellen.

Ein wichtiger selling point für Comics ist heutzutage das Cover, Killer Groove bietet dafür ein gutes Beispiel: Old school Vinyl-45er mit authentisch wirkendem Preisaufkleber. Für meinen Geschmack wird die Berufswahl Auftragsmord ein bisschen zu sehr glorifiziert (durch die Verbindung mit Jonnys Bluesmusik wird Blutvergießen fast zu einer Kunstform), aber abgesehen davon ein weiterer Höhepunkt aus dem Indie-Angebot. Weil man auf übernatürliches (bisher) verzichtet, könnte mir Killer Groove eigentlich besser gefallen als Grumble, nur gefallen mir da die Figuren und der Humor besser.


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  Fearless #1

Fearless #1
(of 3)

Writers: Seanan McGuire, Leah Williams & Kelly Thompson; Artists: Claire Roe, Nina Vakueva & Carmen Carnero; Colorists: Rachelle Rosenberg & Tamra Bonvillain; Cover: Yasmine Putri; Letterer: Janice Chiang; Marvel Comics; $ 4,99

Vorletzte Woche scherzte ich noch über die Frauenquote, jetzt liefert Marvel den Comic zum Thema. Fearless befasst sich laut Cover um die »fiercest ladies of the Marvel universe«, liefert aber drinnen nicht nur weibliche Heldinnen, sondern ein all female creative team - bis hin zu den variant cover artist. Die Chef-Honchos bei Marvel wie C.B. Cebulski und Joe Queseda werden sogar auf der Seite mit den Credits fast unten rechts ins Abseits bugsiert.

Leider sind die weiblichen Figuren erstaunlicherweise gar nicht so fearless oder fierce. Storm vereinigt am ehesten die Adjektive auf sich, wenn sie mit einigen profitgeilen Feinden unserer Umwelt hart umspringt, aber Sue Richards ist nervös wegen einer Rede, die sie halten soll (und besorgt um ihren Gatten), Captain Marvel agiert als bessere Putzfrau im All, Millie the Model ist die Heldin einer Art Episode »Marvel Universe's Next Supermodel« (nur angereichert um einen Zickenstreit, der beinahe einen Kollateralschaden fordert), und Jessica Jones ist eher Teil eines kleinen Jokes, der von Carmen Carnero (Captain Marvel) immerhin eine hübsche cartooneske Splashpage wie aus My Little Pony fordert.

Fearless #1

© 2019 Marvel. All rights reserved.

Wie furchtlos Frauen vor allem dem Patriarchat strotzen (vor allem beim Model Shoot sind die Entscheider doch wieder männlich, aber das kann man auch als männliche Alibi-Quote interpretieren) kann man in diesem Heft am besten in einem der Bonus-Interviews absehen, das eine Spur zu gut zur ganzen Herangehensweise passt: Carmen Carnero beschreibt ihr Lieblingserlebnis mit einem Fan:

»I remember during one of my few visits to the U.S. a 10- or 11-year-old girl was trying to find me around artist's alley, and when she did she told her father in front of me, 'See? I was right! She's a girl and she draws too!' Honestly, that made me so happy and proud, and I hope that helped her and she's still drawing.«

Man kann es rein kreativ mit dem ganzen weiblichen empowerment auch übertreiben, wenn im Endeffekt die versammelte Heldenhaftigkeit inklusive weiblicher Klischee-Interessen (Modeln, Einhörner, Anziehpuppen und, to a lesser degree, Naturschutz und Diversität) dargeboten wird wie ein Indianerreservat. Und man trotz allem doch den gönnerhaften Unterton raushört in Formulierungen wie »the witty wondrous women who help making Marvel marvelous« (das etwas versteckte - trotz Relativsatz-Konstruktion - Hauptverb ist »helfen« - ich bin mir sicher, Frauen könnten fast von heute auf morgen für einige Zeit das gesamte Marveluniversum kreativ stemmen, und dann hätte man auch deutlich weniger unnütze Kloppereien als Hauptmerkmal der Hefte).

Natürlich dürfen Frauen gerne auch über die Abenteuer weiblicher Helden berichten, aber oft werden sie fast schon wieder in diese Rollen gedrängt (siehe auch die überbetonte Rolle der Regisseurinnen bei Filmen wie Wonder Woman oder Brave). Die letzte Seite des Heftes nutzt man als Werbeplattform für andere Marvelserien, die unter die Kategorie female-led titles fallen, etwa Captain Marvel oder The Web of Black Widow. Angesichts der vorherrschenden Themen bei Marvel verwundert es niemanden, dass die paar Serien in weiblicher Hand eher einer Alibi-Quote entsprechen, die durch solche Projekte nur noch betont werden. Man will fortschrittlich wirken, aber es fehlt nicht viel, dann würden Kochrezepte und Schnittmuster mitgeliefert.

Etwas mehr Furchtlosigkeit, aus der politischen Botschaft auszubrechen in diesem unglaublich vagen Narrativ hätte dem Heft sicher gut getan. Auf mich wirkt vieles wie »Nur so viel softer Feminismus, wie wir vertreten können«, wie ein Almosen an die weiblichen Kreativen, die sich ihren Platz viel härter erkämpfen mussten als ihre männlichen Kollegen.

Fearless #1

© 2019 Marvel. All rights reserved.

Zumindest Nina Vakueva gelingt es mit ihrem verspielten Seitendesign und einem jeden / jeder Modestylistin gut zu Gesicht stehenden flüssigen Strich, aus der wohl eingeschränktesten Geschichte der Sammlung rein graphisch am meisten herauszuholen (von dem Einhorn-Gag, den ich kaum als eigenständige Geschichte wahrgenommen habe, mal abgesehen).


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  Star Trek: The Q Conflict #6

Star Trek:
The Q Conflict #6
(of 6)

Writer: Scott Tipton & David Tipton; Penciller: David Messina; Inker: Elisabetta D'Amico; Colorist: Alessandra Alexakis; Cover: Phil Noto; Letterer: Neil Uyetake; IDW Publishing; $ 4,99

In meinem Brotjob als Telefonist spreche ich manchmal mit Menschen, von denen ich allerhöchstens den Namen gehört habe, und die dann mitunter ein Gespräch mit den Worten »Ja, wie gesagt...« beginnen.

Als Autor, der seit Jahrzehnten seine Worthülsen unters Volk bringt, hat man wenigstens die Rechtfertigung für solch einen Anfang. Wie gesagt bin ich Trekkie, Comic-Leser sowieso, und zumindest die gesammelten Star-Trek-Romane von Peter David (Comic-Lesern u.a. durch gut zehn Jahre The Incredible Hulk bekannt, aktuell schreibt er für Marvel Symbiote Spider-Man und The Prodigal Sun) habe ich auch gelesen. David ist dafür bekannt, dass er gern Elemente aus unterschiedlichen Trek-Serien kombiniert. Da trifft ein Borg Cube auf den Planeten-Killer aus The Doomsday Machine (Buchtitel: Vendetta) oder der Verbindung zwischen Q und dem TOS-Schurken Trelane wird nachgegangen (Q-Squared). Zu Davids genialsten Momenten gehört die Einbeziehung des »Great Bird of the Universe« in die ersten sechs Romane seiner tollen Star Trek: New Frontier-Serie oder das Auftauchen einiger Figuren aus dem Comicstrip Bloom County (Eingeweihte wissen warum) auf der Brücke von Captain Kirk (dies natürlich in einem Star-Trek-Comic).

Scott und David Tipton, die Autoren der sechsteiligen Serie Star Trek: The Q Conflict, ließen sich offenbar von Peter David inspirieren. Das Problem ist nur, dass solche Mash-Up-Ideen alleine nicht reichen um Leser zu faszinieren. Da muss dann auch eine entsprechende Story folgen, die begeistert.

The Q Conflict funktioniert zunächst wie eine Mischung aus Spiel ohne Grenzen und einer Abfolge von Schnitzeljagden. Dafür mischt man die Hauptfiguren der ersten vier klassischen Serien wild zusammen und lässt sie im Auftrag gottähnlicher Wesen gegeneinander antreten. Ein großartiges Potential für Begegnungen, die noch nie stattfanden, doch was wird draus gemacht? Fast nichts.

Weil für Q die Zeit nicht viel bedeutet, trifft etwa Worf wieder auf die verstorbene Jadzia Dax, es gibt auch ein Wiedersehen mit Edith Keeler, Wesley Crusher oder Amanda Rogers. Und wo führt das hin? Amanda Rogers verteilt »Q weapons«, mit denen die Crewmitglieder sogar Q töten könnten - und sie kämpfen dann gegen Mugatos, Borg und was ihr Widersacher ihnen nicht alles entgegen wirft... Heft 6 sieht teilweise so aus, als hätte ich einen Teil meiner Star-Trek-Trading-Cards über meinen Fußboden verteilt (wobei ich zu den Leuten gehöre, die auch merken, wenn manche Posen etwa des von Corbin Benson gespielten Q exakt aus der entsprechenden Fernseh-Episode übernommen wurden).

Star Trek: The Q Conflict #6

© CBS Studios Inc. Star Trek and related marks are trademarks of CBS Studios Inc. © Idea and Design Works LLC. All Rights reserved.

Ich muss zugeben, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass diese Serie irgendwelche Konsequenzen für die beteiligten Personen hat, aber selbst dies bezieht sich nur auf Nebenfiguren und wirkt unglaublich läppisch. Das Wiedererkennen der Figuren klappt auch nur so mittelgut (siehe Beispielbild, insbesondere »Quark«, »Tom Paris« oder »Deanna Troi«) und man schafft es tatsächlich mit dem letzten Heft einer zuvor auch nur akzeptablen Serie (ich benutze das Adjektiv wie auf dem Amazon Marketplace) noch einen Dolchstoß in den Rücken zu versetzen. Gerade für so eine high-profile-Serie (»The biggest Star Trek crossover ever«) extrem enttäuschend und den guten Ruf der Rechte-Inhaber IDW mit Schmackes schädigend.


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Ich habe mich anfänglich völlig blauäugig in dieses Abenteuer gestürzt, aber nach drei Wochen TVODNCBD habe ich langsam einen ungefähren Einblick, wie viel Zeitaufwand ich dafür veranschlagen muss (offensichtlich musste ich in der dritten Woche einiges an Lehrgeld zahlen). Fürderhin plane ich inzwischen etwa im Voraus. Ich weiß also, was so an Comics im August erscheint (zumindest bei den drei großen Verlagen schon auf die Wochen verteilt) - und was schichtplanmäßig bei meinem Brotjob auf mich zukommt. Deshalb sieht es ganz so aus, als würde die nächste Ausgabe mit einer Woche Verspätung zwei Wochenladungen abarbeiten (unter Umständen auch mit mehr als acht Heften) und dieser Rhythmus wird sich dann durch den August ziehen. Ich will mir ja auch keinen Burnout einhandeln. Über den August hinaus ist noch nichts geplant, werde ich dann auch wieder vom Schichtplan abhängig machen.

Wer TVODNCBD in den »Pausenwochen« arg zu sehr vermisst und intelligent genug ist, meine Mailadresse herauszukommen (Tip: im Impressum stehe ich als der Filmredakteur), der darf mir bis zum jeweiligen Sonntag (diesmal wäre das der 4. August) auch gerne mal eine Gastrezension zusenden - bevorzugt nicht zu den unten aufgeführten Heften - ggfs. veröffentliche ich davon mal was und / oder verschicke eine kleine Aufmerksamkeit für diese Teilnahme.

Für »Mittwoch in acht Tagen« anvisiert:

Rezensionen zu Agents of Atlas #1 (of 5), Coffin Bound #1, Conan the Barbarian: Exodus #1 (one-shot), The Green Lantern Annual #1, Powers of X #1 (of 6), The White Trees #1 (of 2) (das ist wie üblich nur die Vorauswahl, der Vorteil für die geduldigen Leser: vielleicht entdecke ich in der ersten Woche noch was Tolles, was ich sonst nicht in den ersten 48 Stunden gelesen hätte... aber mit Grant Morrison, Chip Zdarsky, Jonathan Hickman, Esad Ribic, Dan Watters & Greg Pak ist auf jeden Fall für prominente Besetzung gesorgt).