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6. April 2008 italo.log Die wöchentliche Gedichtanthologie aus Italien. Herausgegeben von Roberto Galaverni und Theresia Prammer. » Kontakt » Zum Geleit ... 19: Giuseppe Conte 18: Giovanni Giudici 17: Valerio Magrelli 16: Giorgio Caproni 15: Andrea Zanzotto 14: Attilio Bertolucci 13: Emilio Villa 12: Giampiero Neri 11: Giovanni Raboni 10: Amelia Rosselli 09: Sandro Penna 08: Antonella Anedda 07: Pier Paolo Pasolini 06: Fernando Bandini 05: Milo de Angelis 04: Vittorio Sereni 03: Franco Fortini 02: Franco Loi 01: Eugenio Montale satt.org-Links: Latin.Log Gedichte aus Lateinamerika (2005-2008). Herausgegeben von Timo Berger und Rike Bolte. Lyrik.Log Die Gedichtanthologie (2003-2005). Herausgegeben von Ron Winkler. |
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Pier Paolo Pasolini wurde 1922 in Bologna geboren. Seine Kindheit war geprägt von zahlreichen Umzügen innerhalb Norditaliens (Städte in den Regionen Emilia und Veneto). Literatur- und Kunstgeschichtestudium in Bologna (bei Roberto Longhi). Von 1943-1949 lebte er in Casarsa (Friuli), der Heimat der Mutter, wo er sich, während er sein Studium in Bologna abschloß, als Lehrer verdingte. Intensive literarische Produktion im Dialekt und in der Hochsprache; philologische Studien, Militanz in der „Academiuta de lenga friulana“. Lehramtsenthebung aufgrund des öffentlichen Bekanntwerdens seiner Homosexualität; Ausschluß aus der kommunistischen Partei. Gegen Kriegsende Nachricht vom Tod des Bruders, der bei Partisanenkämpfen ums Leben kam. 1949 Umzug nach Rom, wo er als Dichter, Kritiker und Herausgeber tätig ist. In dieser Zeit entstehen zwei Anthologien mit Dialektlyrik sowie die Aufsatzsammlung Passione e ideologia (1960). Arbeiten als Erzähler (der Roman Ragazzi di vita entstand 1955) sowie in zunehmendem Maße als Filmregisseur (Debütfilm Accattone, 1961). Mitherausgeber bzw. Mitarbeiter der Zeitschriften „Officina“, „Paragone“, „Nuovi Argomenti“ etc.; zahlreiche filmtheoretische und gesellschaftspolitische Schriften. Im Rahmen der Studentenunruhen um 1968 sorgt Pasolini mit eigenwilligen heretisch-kommunistischen Positionen und Polemiken für Aufsehen. Im November 1975 wird Pier Paolo Pasolini, unter bis heute nicht restlos geklärten Umständen, brutal ermordet. Lyrikbände, u.a.: Poesia a Casarsa (1942, im friulanischen Dialekt), La meglio gioventù (1954, friulanisch und venetisch), L’usignolo della Chiesa Cattolica (1958), Le ceneri di Gramsci (1975, dt. Gramscis Asche, 1980, übersetzt von Sabina und Toni Kienlechner), La religione del mio tempo (1961), Poesia in forma di rosa (1964), Trasumar e organizzar (1971). |
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