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24. Februar 2008 italo.log Die wöchentliche Gedichtanthologie aus Italien. Herausgegeben von Roberto Galaverni und Theresia Prammer. » Kontakt » Zum Geleit ... 20: Patrizia Cavalli 19: Giuseppe Conte 18: Giovanni Giudici 17: Valerio Magrelli 16: Giorgio Caproni 15: Andrea Zanzotto 14: Attilio Bertolucci 13: Emilio Villa 12: Giampiero Neri 11: Giovanni Raboni 10: Amelia Rosselli 09: Sandro Penna 08: Antonella Anedda 07: Pier Paolo Pasolini 06: Fernando Bandini 05: Milo de Angelis 04: Vittorio Sereni 03: Franco Fortini 02: Franco Loi 01: Eugenio Montale satt.org-Links: Latin.Log Gedichte aus Lateinamerika (2005-2008). Herausgegeben von Timo Berger und Rike Bolte. Lyrik.Log Die Gedichtanthologie (2003-2005). Herausgegeben von Ron Winkler. |
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Eugenio Montale wurde am 1896 in Genua geboren. Er wuchs an der ligurischen Küste auf und studierte zunächst Gesang. Nach dem 1. Weltkrieg, an dem er als Offizier teilnahm, veröffentlichte er 1919 seine ersten Gedichte. 1928 ging er als Angestellter des Verlags Bemporad nach Florenz, ab 1929 war er Direktor des renommierten Gabinetto Vieusseux, 1938 wurde er wegen antifaschistischer Gesinnung entlassen. Während des Krieges war Montale freier Schriftsteller und Mitarbeiter mehrerer Zeitschriften der liberalen Opposition, außerdem Übersetzer von Shakespeare, Cervantes, Melville, Eliot. 1948 ging er nach Mailand, wo er unter anderem als Redakteur für den Corriere della Sera und 1955-67 als Musikkritiker des Corriere d’informazione arbeitete. 1967 wurde er Senator auf Lebenszeit. 1975 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Werke: Ossi di seppia (1925/28), Le Occasioni (1938), Finisterre (1943), La bufera e altro (1956), Satura (1971), Diario del ’71 e del ’72 (1973), Quaderno di quattro anni (1977). Zahlreiche Aufsatz- und Prosabände. Eugenio Montale starb am 12.9.1981 in Mailand. Sein für reichlich paratextuelle Verwirrung sorgendes „posthumes Tagebuch“ (1991 erschienen, 1998 in deutscher Übersetzung durch Christine Koschel) wurde 2006 noch durch den Band La casa di Olgiate e altre poesie mit weiteren Stücken aus dem Nachlaß ergänzt. Auf Deutsch außerdem: Eugenio Montale: Gedichte 1920-1954, übersetzt von Hanno Helbling (München, 1999) sowie einige Auswahlbände aus späteren Zyklen. |
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