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Die Box

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Achim Wagner
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Januar 2002
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Juni '02: daily kurtz
Mai '02: daily knoerer
April '02: daily wien
März '02: daily schreiber
Februar '02: daily stahl
Dezember '01: daily willmann

daily satt
- daily wagner -


Donnerstag, der 31. Januar 2002


vom fleur ins café storch & danach in den uni-park: den tag im dunklen & an der freien luft beginnen lassen … die inneren reflexionen während der letzten tage haben mir viele meiner eigenen widersprüchlichkeiten vor augen geführt: vieles, das es noch zu einen gilt … aber die wut über dies + das, sie frißt nicht mehr mit der vehemenz vergangener zeiten … behäbige fingerschlenderei über die tasten … vogelgezwitscher … zum aufstehen: ohrenbetäubend: smashing pumpkins: "mellon collie and the infinite sadness" … dazu einige schnelle tanzbewegungen … mit enno ins agrippa-bad … der doktor dreht seine runden & ich halte im draussenbecken für eine stunde den kopf in die sonne … sauna + gänzliche entspannung … ich bin meinem leben sehr dankbar dafür, dass ich die möglichkeit habe, meine zeit weitgehend frei einzuteilen, das ist ein seltenes privileg … ins artheater: nachtlesung: bettina hesse + drei "ihrer" autoren aus vorangegangen rowohlt-erotik-anthologien treten auf, u.a. isa lux: "ich komme aus düsseldorf, lese aber auch für kölner" … naja, der rheinische karneval kommt auf touren … aber die vorgetragenen texten sind verdammt gut … bernd rehse ((= einer der beiden betreiber des artheaters)) beredet mit mir eine mögliche kubaparty zuzüglich einiger leseeinsprengsel … kurzes gespräch mit madame hesse … der ausklang: letzte zeilen für's virtuelle tagebuch … (m)einen herzlichen dank an alle3 von satt.org für die möglichkeit, diese form erstmals "ausprobieren" zu können … es war ein experiment, da ich es nicht gewohnt war, tagebuch zu schreiben ((ausser auf reisen, aber diese art notizen sind dann wieder etwas anderes)) … experimente tragen durch ihre natur immer auch ein mögliches scheitern in sich … vieles von dem geschriebenen mochte + mag banal erscheinen … aber das alltägliche leben besteht vornehmlich aus einer verkettung von banalitäten, wie ich finde … einen besonderen grusz an torsten ((franz)), ich habe mich während des zurückliegenden monats immer sehr gut aufgehoben gefühlt … eine verbeugung an die leser, die mich unsichtbar auf dieser kurzen virtuellen reise begleitet haben … der komponist peter fulda schrieb mir vor wenigen jahren: "vergiß nie dein leben zu feiern" … ich habe & werde es nie vergessen, ich feiere mein leben … ein lächeln für die bohemiens & freunde in berlin, münchen, wien, am rhein etc … "i think, it's time for me to leave" ((blink-182: shut up)) … venceremos … eine drehung & weg … achim wagner, 2002, …

 
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