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Die Box



Mai 2007
alle3
für satt.org



alle3 unterwegs
auf der 19. Mainzer Minipressen-Messe

17.5.-20.5.2007
Messezelte am Mainzer Rheinufer

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alle3 2007

Die alle 2 Jahre stattfindende Mainzer Minipressen-Messe ist für alle3 schon lange ein zwischenmenschlicher Höhepunkt: Der Kontakt mit Lesern, Autoren, Kollegen, nette und anregende Gespräche, Begrüßungen, Umarmungen … Art is in the air …



alle3 unterwegs: Mainz 2007
Siebenuhracht
alle3 unterwegs: Mainz 2007
In alter Frische.
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Perfekter Halt
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Hinter Gittern
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Smile.
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Sackgasse Ibis
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Das neue Reich
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Bitte berühren.
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Zufriedene Kunden
alle3 unterwegs: Mainz 2007
Nadina und die Grüne Kraft
1. Tag, Donnerstag, 17. Mai 2007
PREMIUM VERUM


5.43
Marcs Wecker klingelt. Aber eigentlich nicht für ihn, sondern für Alexandra, die heute mit ihren Stipendiaten nach Sylt zum Kunstraum Syltquelle fährt.

5.50
Franks Wecker klingelt.

6.00
Torstens Wecker klingelt.

6.07
Marc ruft Frank zur Kontrolle auf dessen Handy an.

7.08
Frank lädt Torsten in der Rembrandtstraße ein.

7.27
alle3 vereint in der Herrfurthstraße.

7.49
Das Abenteuer beginnt. Kassensturz. Frank hat nichts. Fast nichts. Torsten besitzt 66,80 Euro. Marc hat auch nichts, außer die paar Kröten aus der Schwarzkasse. @Tobias Lehmkuhl: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

7.58
Die Stimmung ist
Marc: erwartungsfroh.
Torsten: super!
Frank: schön.
Der Start verlief bislang reibungslos. Warum?

8.00
Revolutionärer Vorschlag von Torsten: Dieses Mainz-Tagebuch soll nur eine Seite, anstatt wie früher vier Seiten (für jeden einzeln Tag) bekommen. Kurze Diskussion, dann Korrektur von Torsten: Das war gar kein Vorschlag, sondern eine Ankündigung.

8.12
Vor der Abfahrt hat Marc noch das Pokerangebot in Mainz sondiert. Freitag und Samstag sind Turniere (Texas hodl'em, No Limit) in der Spielbank Mainz, Frank und Marc erwägen kurz die Teilnahme, schließen diese aber angesichts der hohen Buy-Ins, Re-Buys und Add-ons (100 bzw. 50 Euro) aus. Auch an den parallel dazu ausgetragenen Cash-Turniere werden Frank und Marc nicht teilnehmen. Zu teuer.

8.14
Uiuiui, Marc schreibt sich aus Versehen selber mit "k".

8.22
Torsten beschwert sich über den fehlenden Airbag an/auf seinem Platz. Warum fahren wir eigentlich mit diesem Audi (aus Franks elterlichen Besitz) - und nicht mit dem Mercedes-Kombi? Weil er Anja und Bela ungern mit diesem Wagen fahren läßt. da
a) die Fahrertür manchmal klemmt
b) die Versicherungsfrage ungeklärt ist.
Nachtrag: Und die Tankanzeige funktioniert auch nicht.

8.27
Diskussion über den Namen Bela. Wie schreibt man den Namen? Mit Strichen auf dem a, auf dem e oder unter dem l? Ständercheck: Frank öffnet das Schiebedach, perfekter Halt!

8.33
Torsten hatte schon seit Ewigkeiten kein Bier mehr vor zehn. Darauf freut er sich schon seit Tagen.

8.47
Marc spielt "Living in dream" der Dorstener "White Metal"-Band Meconium und danach Hajos Remix der Nummer, den er zum 10jährigen Bestehen der Gruppe gemacht hat. Hajos erster Track seit anderthalb Jahren . Der Remix des Stendal Blast-Gründers und Ex-Superschifflers sorgt im Auto für Begeisterung.

9.16
Die erste Rast, die ersten Käufe für insgesamt 9,31 Euro:
Marc: 1 Schinkenbrötchen
Frank: 1Cola, 1 Snickers
Torsten: 2 Warsteiner (0,5l) mit wohltuend weichem Brauwasser
"Lieber einen Drehständer als zwei Fahrräder auf dem Dach." Frank setzt seine Sonnenbrille auf. Prost, Torsten!

9.38
Torsten berichtet von der neuen HBO-Serie von David Milch, die nächsten Monat anlaufen soll: Ein Surfer-Drama mit Levitation (Schweben). Aha!

10.03
Put the pipe down, if you got the right sound. Das knifflige Autobahnkreuz Hermsdorf wurde gemeistert – im Gegensatz zu vor 4 Jahren.

10.07
Hat sich die Tankanzeige bewegt? Ein kleines Stück? Um Funktion vorzutäuschen?

10.25
Immer diese Kenn-ich-dochs (das französische Wort kann Marc nicht schreiben). Vorbei an Magdala, Milda und Schorba, den drei häßlichen Schwestern. Uhrenvergleich: Vor 4 Jahren haben wir diese Stelle erst um 12 Uhr 18 passiert. Wegen dem komplizierten Hermsdorfer Kreuz. Torsten muß pinkeln, Marc auch.

10.31
Rasthof Eichelborn. Torstens Motto: Lieder stänkern als schlafen. Die nächsten Käufe unter Polizeibewachung:
Frank: 1 Kaffee, halbes Brötchen mit Käse, Ei und einem Schnipsel Paprika, Big Box Pall Mall
Marc: 1 Schinkenbrötchen
Torsten: 2 Warsteiner - "eines der besten Biere unserer Zeit". Unserer Zeit? Gab es schon einmal ein besseres Warsteiner? Und was heißt Premium Verum? Frank und Marc hatten nur Franze. alle3 einigen sich auf "Spitzenklasse".

10.53
Zurück auf der Autobahn. Schon wieder nicht die Tasche aus dem Kofferraum geholt. Der Rasthof sah exakt so aus wie der letzte, anscheinend wurde das gleiche Baumodul benutzt. Oder befanden sich alle3 in einem Zeitloch? Die Produkte waren gleich, die Preise jedoch billiger.

10.57
Torsten schwärmt von einem großartigen Zeitschriftenladen, den er gestern besucht hat. Mit Losen, Garderobenmarken, Eintrittskarten … alles was das alle3-Herz begehrt. Über zwei Etagen! Toll, toll.

11.01
Spekulationen über Lost. Torsten hat die neue Folge dabei, nächste Woche ist das Saisonfinale.

11.19
Torsten präsentiert die erste Ausgabe von "Eigen": Wowwowwow! "Ein Must-Have für Marc-Degens-Fans" (aus der Werbung). Marc erzählt, neben welchem Stand wir plaziert sind. Den einen kennt er nicht, der andere ist die Grüne Kraft von Werner Pieper. Torstens Wunschverlag.

11.23
Rasthof Eisenach wird auf Torstens Wunsch hin angesteuert, Bier treibt ja so gewaltig!

11.31
Frank versucht MMPM-Chef Jürgen Kipp anzurufen, um ihn über unsere verspätete Ankunft (nach 13 Uhr) zu unterrichten. Wir haben nur die Büronummer, nach dem zweiten Versuch gelingt es, seine Handynummer vom Band aufzuschreiben: 0170/6778613. Torsten schwärmt von "Die Ludolfs. Vier Brüder auf dem Schrottplatz", seiner Lieblingsfernsehserie. Delirium!

11.36
Wir passieren die ehemalige innerdeutsche Grenze, yeah!

12.12
Nothalt in Rimberg: Torsten braucht Bier und muß aufs Klo. Aber nicht hier. Also weiter.

12.27
Halt an der nächsten Tanke, neues Baumodul. Getankt: Öl und Warsteiner (6 x 0,3). Praline-Überschrift: Surfen und Poppen. Surfen scheint wieder in zu sein. vgl. 9.38. Das WC arbeitet mit Wertbons, die fast so aufwendig wie die Bahnauskunftsscheine aus den Automaten hergestellt sind, saubere Arbeit.

12.34
Frank telefoniert mit Herrn Kipp. Wir kommen später, alles klar!

12.45
Gespräche über Filme. Marc schwärmt vom neuen David Lynch-Film "Inland Empire", Torsten hat die neuen Tarantino/Rodriguez-Filme "Grindhouse" dabei, den ersten hat er auch schon gesehen. Marc und Torsten sind sich einig und finden "Spiderman 3" unterhaltsam. Torsten kommt langsam in seine Vandalismusphase, vermüllt den Wagen, und schimpft über die Preise von Filzstiften, insbesondere Eddings.

13.24
Mainz taucht auf einem Autobahnhinweisschild auf. Rechts, A3. Aber wir fahren weiter gradeaus bis zur A66. Richtig?

13.35
Schon wieder haben Torsten und Marc Pissbons für einen Euro von Sanifair erstanden, in diesem wird man auf den Klos sogar über Lautsprecher von einer Frauenstimme becirct. Der Wagen dampft und im Inneren riecht es verbrannt. Weiter gehts!

13.44
Drombuschmetropole Darmstadt … Wir sind falsch. Fuck. Also umdrehen.

13.49
Ah, das nächste Mainz-Schild: A67. Glück gehabt.

14.13
Mainz. Jetzt lohnt es sich nicht mehr für Torsten, ein neues Bier zu öffnen. 3,2 Liter Warsteiner hat er jetzt intus. Aber trotzdem hat es noch nicht das Level erreicht, daß er sich wünscht. Deshalb macht er doch noch ein weiteres kleines Fläschen auf.

14.19
Da. Ab ins Zelt. Frank muß reden.

15.39 Marc und Frank im Wagen auf dem Weg ins Hotel, Torsten baut den Stand auf, den wir nach langem Hin und Her endlich zugewiesen bekamen. Am anderen Ende des Zeltes, in der Nähe einer sehr guten Getränkekaufmöglichkeit, Bitburger (0,5) für 1,50 Euro. Marc ersteht drei Flaschen. Der Verkäufer verzichtet auf den Flaschenpfand, weil Marc verspricht, das Leergut zurückzubringen.

15.53
Frank und Marc erreichen das Zimmer. Nummer 161. Es ist … nicht schlecht, auf alle Fälle ausreichend. Nur alles kurz hinschmeißen und dann zurück zu Messe.

16.37
alle3 vereint am Stand. Juchhei. Torsten ist mit dem Aufbau schon recht weit gekommen, trotzdem gibt es noch viel zu tun. Zwei Lesehefte wurden bereits verkauft und ein Monsieur Jean-Band, der Rubel rollt.

16.55
Das nächste Leseheft wird verkauft, Frank und Marc öffnen auf diesen Erfolg jeder ihr erstes Bitburger. Prost.

17.03
Große Pläne für morgen. Heute werden die Bücher nur hingeklatscht, morgen dann kundenfreundlich aufbereitet. Kundenzugewandter.

17.32
Nadina von der Grünen Kraft besucht uns. Gespräch über Comics. Torsten: "Nach Fernsehen sind Comics das wichtigste Medium für mich." Kann es ein schöneres Lob geben?

18.08
Das erste Tief? Nein. Die Messe geht bis 19.30. alle3 haben Hunger.

19.32
Während des langen Gesprächs zwischen Marc und Johannes Ullmaier am Stand nutzen Frank und Torsten die Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten, zu rauchen und zu trinken, nach ihrer Rückkehr wird der Stand provisorisch zusammengeräumt und verlassen. Wohin? Ab ins Hotel. Byebye, Messezelt.

19.51
Zurück im Zimmer. Torsten prahlt damit, daß er gestern nicht arbeiten war, hahaha, sondern shoppen mit Sabine.

20.21
Entspannung auf dem Zimmer. Frank erzählt von 5fach-Rasierern, Torsten hat eine Flasche Sprühpflaster dabei. Hilft aber nicht gegen Fingergilb.

20.24
Frank will ins Internet und ruft in der Rezeption an. Ah, alles klar.

Ende Tagebuch Tag 1
Morgen geht es weiter.

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