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März 2002
 



Leipziger Messeplakat

Am Vierundzwanzigsten März im zweitausendzweiten Jahr unseres Glaubens besuchte alle3 die Leipziger Buchmesse und legt über das Ereignete im folgenden Sendschreiben Zeugnis ab.



Der Messeturm. Eine imposante Erscheinung.

FRIEDEN IST TATSACHE

alle3 trinkt …



Leipziger Buchmesse 2002

7:01
tot

7:36
Hackescher Markt: In der S-Bahn 5 (Richtung Strausberg-Nord) trifft satt.org-(Mit-)Herausgeber und Redakteur des violetten (noch: SuK) und bunten (noch: Gimmicks) Würfelfeldes Torsten glücklicherweise satt.org-(Mit-)Herausgeber und Redakteur des grünen (noch: Buch) und orangen (noch: Forschung) Würfelfeldes Marc, denn Torsten glaubt, am Alexanderplatz aussteigen zu müssen, weil Marc ihm diesen (falschen) Treffpunkt angeblich vierzehn Stunden zuvor auf zweimaliger Nachfrage mitgeteilt haben soll. Kann sein, stimmt bestimmt, war aber keine Absicht.

7:44
freudige BegrüßungOstbahnhof: satt.org-(Mit-)Herausgeber und Redakteur des braunen (noch: Musik) und türkisen (noch: Freizeit) Würfelfeldes Frank empfängt Torsten und Marc am korrekten Abfahrtsgleis. Großes Hallo, alle3 vereint. Alkohol liegt in der Luft, Kaugummis zum Frühstück.

7:56
alle3 im Zug. Mögliches wird dinglich. Um 7:07 schellte Franks Wecker, drei Minuten früher Marcs, Torsten ist schon seit halb sechs wach und hat am frühen Morgen in noch gar finsterer Nacht bereits das aktuelle daily satt von Herrn Schreiber auf den Server geschoben. Beifall, Applaus, Taschenkontrolle.

Torsten:

  • 1 Iso-Light (0,5l)
  • 1 Wildsberg Mineralwasser (0,5l)
  • 4 Dosen Beck's (0,5l)
  • 1 De:Bug # 57 (März 2002)
  • 1 MacUp (April 2002)
  • Die Fantastischen Vier 1234 (1 von 2)
  • SUKULTUR-Backup (CD rewritable)
  • verschiedene Belegexemplare der SUKULTUR-Leseheftreihen "Schöner Lesen" und "Fragen der Philosophie"
  • Falcon
  • Kopfschmerztabletten, Nähzeug, Pflaster & tausend andere Dinge im Rucksack
Marc:
  • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (24.3.2002)
  • Computerausdruck (zehn Seiten)
Frank:
  • die Digitalkamera (ohne USB-Kabel)

8:00
Marc liest eine interessante Passage aus einer für die Fahrt ausgedruckten, am Vortag erhaltenen eMail; der Auszug stammt von der Homepage eines Schweizer Gymnasiums:

"Basis aller Hanfspeisen ist meist eine Trägersubstanz, die es dem Organismus ermöglicht das THC und die anderen Wirkstoffe leichter im Verdauungssystem zu absorbieren. Würde man ein Stück Haschisch oder eine Portion Gras einfach nur schlucken, so würde sicher auch eine Wirkung eintreten, aber der Effekt käme sehr verzögert und wenig intensiv. Das liegt daran dass das menschliche Verdauungssystem sehr lange braucht, um die gesamte Pflanzensubstanz zu zersetzten und die Wirkstoffe aufzunehmen.
Anders ist das, wenn die THC-Moleküle zusammen mit einer Substanz aufgenommen werden, für die der Körper effektive schnelle Verdauungsmechanismen entwickelt hat. Am besten sind für diesen Zweck die Kohlenstoffe geeignet, weil sie in fast allem enthalten sind, was wir täglich zu uns nehmen. Ein weiterer Grund für die Verwendung von Kohlenstoffverbindungen wie Fett, Zucker und Alkohol ist die Tatsache, dass der weitaus überwiegende Teil der Cannabis-Wirkstoffe wasserunlöslich ist, aber zusammen mit diesen Stoffen zu einer Emulsion mit Wasser verarbeitet werden kann. Wenn man z.B. Haschisch ohne solch eine Trägersubstanz in einem Getränk verarbeitet, schwimmt es wie Fettaugen an der Oberfläche und erstarrt am kälteren Tassenrand. Bhang, Hasjbotter, Butterextrakt.
Sicher das älteste von diesen Zwischenprodukten ist das Bhang, der indische Butterextrakt. In unzähligen Variationen wird er, von der Küste Indiens bis in den tiefsten Himalaja, mit Yak-Butter, Wasserbüffelfett, und anderen sehr exotischen Fetten hergestellt.
Da es den europäischen und nordamerikanischen Hanffreunden sicher schwer fällt solche ausgefallenen Stoffe zu organisieren, wollen wir uns mit ganz normaler Rinderbutter begnügen. Als weitere Komponente können alle Formen des Hanfes benutzt werden; Haschisch, Marihuana, Schnittabfall, Stiele, etc.
Der fertige Extrakt kann als Grundstoff für Kekse, Kuchen und andere Süsswaren genutzt werden. Er kann aber auch für Fleisch und Fischgerichte verwendet werden, oder ganz einfach auf das Brot geschmiert und mit Marmelade, Käse und Wurst belegt werden.
Es ist eine sehr vielseitige Substanz die im Kühlschrank ca. 8-10 Wochen, und in der Kühltruhe, bei -20•C, rund 5 Monate gelagert werden kann. Im fertigen Gericht ist der Geschmack des Butterextraktes sehr dezent und angenehm, und überlagert nicht die anderen Gewürze und Zutaten."

8:09
Torsten öffnet sein (erstes) Beck's.

8:09
Frank eifert ihm nach und referiert über Zungenbürsten.

8:11
Die Kontrollette kommt: Das vorgezeigte 21 Euro teure, sogenannte Schöne-Wochenende-Ticket (das aber nur noch für einen Tag gültig ist, herrjeh, die Wochenenden werden immer kürzer!) wird von ihr akzeptiert. Inzwischen hat Marc sein (erstes) Beck's geöffnet.

8:20
In der Nachbarreihe redet eine Studierende mit FAZ-Literaturbeilage in den Händen ohne Unterlaß: Preußen, Caspar David Friedrich, Gott, die Welt, meine Uni. Laut und schwer. alle3 wird sich umsetzen, es ist nur eine Frage der Zeit.

8:25
Das beliebte Wann-ist-wer-zu-Bett-gegangen-das-heißt-eingeschlafen-Spiel:Hypno-Disc: Ein Killer

  • Frank: ca. 1.30 h
  • Torsten: ca. 23 h
  • Marc: vergessen oder nie gewußt

8:29
Torsten schwärmt von Hypno-Disc, ein an den RobotWars teilnehmendem Kampffahrzeug, das in seinen Augen kaum zu bezwingen ist.

8:32
Torsten öffnet das nächste (zweite) Beck's. Potsdam sieht aus wie Dorsten, findet Frank.

8:38
Torsten erklärt die Vor- und Nachteile wiederbeschreibbarer CDs, Frank lauscht, Marc ist ohnmächtig.

8:39
"Der-Lack-ist-ab"-Jahre. Frank und Torsten gehen rauchen, Marc ist seit elf Tagen Nichtraucher und fühlt sich wie auf Koks.

8:44
Halt in Beelitz, der Spargelstadt. Torsten und Frank rauchen immer noch. (Jede Zigarette verkürzt das Leben um durchschnittlich 8, jeder nicht sofort abgebaute Adrenalinstoß um 20 Minuten.)

8:51
Platzwechsel, alle3 begibt sich samt Habe in das Raucherabteil.

8:54
Frank raucht wie ein Geschäftsreisender.

9:15
Auftanken …Endlich x§$%& (außer Bundeskanzler in spe Frank) dank doppelten WC-Aufenthalts.

9:26
Aus Erschöpfung beendet alle3 die hitzig geführte, aber inhaltlich ergiebige Diskussion über potentielle Gesprächsziele und -absichten der Textsorte "Verabredungsvereinbarung".

9:32
Frieden ist Tatsache: Frank liest die Sonntags-FAZ, Torsten Fanta4, Marc nichts.

9:55
Umstieg in Dessau. alle3 findet Atmen gut. Sauerstoff ist eine Droge.

10:04
Im Zug nach Leipzig.

10:29
Friede überall: Marc träumt, Frank liest MacUp, Torsten raucht.

10:44
alle3 erreicht die Messestadt Leipzig ("Messen nach Maß!"). Es schneit. Haltestation: Messe Leipzig. alle3 steigt nicht aus, da unverzüglich/noch zuvor am Hauptbahnhof Leipzig bei McDonald's eingekehrt werden muß. Belebender Kopfschmerz. Hoffnung … Im Schlafen, gehen zu können bzw. Im Gehen, schlafen zu können.

11:12
Den Karnevalsbeginn um nur eine Minute und etliche Tage verpaßt. Leipzig Hauptbahnhof. (Fast) Am Ziel: McDonald's - Pipi. Vor der Arbeit das Vergnügen. Hilfe ist ansteckend.

Frank:

  • 1 Grilled Chicken (inklusive seltsam schmeckender Soße - Kaufgrund)
  • 1 Grilled Texas Bagel ("Ein Loch zuviel.", "Mittel.")
  • 1 Tasse Kaffee
Marc:
  • 1 Hamburger Royal TS
  • 1 Philadelphia Bagel ("Viele verschiedene Geschmacksteaser.", "Bißchen unausgegoren.",
  • "Hackfleisch fast roh.", "Gerade noch drei - mit Augen zu.")
Torsten:
  • 1 Grilled Texas Bagel ("Stark gewürzt.", "Drei von fünf Punkten.")
  • 1 Tasse Kaffee
Sasha AndersonPläne werden gefaßt. alle3 brauchen noch eine Fahrplanauskunft für die Rückreise.

11:19
Torsten und Frank rauchen, Marc reiht sich in die Schlange vor dem Schalter im Leipziger Informationszentrum der Deutschen Bahn ein.

11:37
Der Klügere kippt nach. Frank findet in seinem weiträumigen 13 Jahre alten (Westbam-)Ledermantel die vergessen geglaubte Sonnenbrille. Gleichzeitig entdecken alle3 am Express-Schalter den Schriftsteller und Stasi-Protokollanten Sascha Anderson.

11:39
alle3 erstehen bei NIMM'S MIT 6 Dosen Germania Pilsener (0,5l). Edel und herb - Schenk mir ein Kind.

11:41
Die Messebahn (Linie 16) wird eingenommen, besetzt und bestiegen. Linie 16 soll alle3 zu den Büchern bringen. Der Entschluß fällt, während der Messe ein wenig auf Sascha Anderson zu achten, ein Auge auf ihn zu werfen, ihn nicht außer acht zu lassen.

11:43
Die ideale Verbindung zwischen zwei Gedächtnislücken kostet EUR 30. Und ne Menge Nerven. (Bahninschrift, wirbt für die ÖPNV-Nutzung mit gültigem Ticket.)

11:44
DIN EN ISO 9001

12:17
Das Ticket der Macht.Wir erreichen das Messegelände, nicht mehr weit. Zuerst ins Pressezentrum, Gespräch mit einer jungen, sympathischen Presseakkreditierungausstellungsdame ("Was ist alle3?" - "Sind alle3 alle3?"). alle3 sollen dafür das satt.org-Impressum herbeischaffen. Ausdruck des Gewünschten an einem Computer im Internetraum des Presseclubs. Voilà.

12:26
alle3 betreten - nach dem endlosen Verhör durch eine steinalte Presseakkreditierungausstellungsdame und endlich mit allen Presse-Privilegien ausgestattet - die Halle 2 der Leipziger Buchmesse. Die kühle Glas- und Stahlkonstruktion der Messehalle entlarvt leere Versprechungen auf Anhieb. Es riecht nach Papier im Zentrum des Lernens. Darauf ein Bier. Germania, zum Wohl!

Zur Stelle wenn's brennt: alle3.

12:30
alle3 weiß nicht, ob Sascha Anderson an- oder abgereist ist. alle3 faßt den Entschluß, Sascha Anderson über ein Messehallenmikro ausrufen zu lassen und zu einem Treffpunkt zu bestellen.

12:33
Franks Handy vibriert: Mutter.

12:35
Schnitzeljagd ohne Ziel. alle3 fallen ins Messeleben.

14:08
Zurück vom ersten Rundgang. Ausbeute:

  • 4x IDEA Spektrum (Marc)
  • 2x Der geistige Revolutionär Christus (Torsten)
  • 2x Der Mittler-Brief (Frank)
no comment … Totale Erschöpfung, drei Germania-Pilsener, Marc zieht seine Schuhe aus.
Alle haben 3SAT-Tüten, nur alle3 nicht. (Torsten braucht keine, wegen Rucksack, aber Frank und Marc.) Unmut, Erschöpfung, Friede.

14:19
"Gott ist nicht Allah." (Aus IDEA Spektrum.) Zustimmendes Atmen.

14:32
Frank liest IDEA Spektrum, Torsten und Marc benehmen sich unauffällig.

14.37
Mit einem Ohr in Berlin: Herr Maleu. Lektürefund: "Hitliste 'Suchworte': Welche Inhalte wurden im Internet Anfang Februar am meisten gesucht?

  1. Sex
  2. Mp3
  3. Berlin
  4. Crack
  5. SMS
  6. Windows
  7. Linux
  8. Nackt
  9. Hotel
  10. Porno"
(Quelle: IDEA Spektrum Nr. 8, 20. Februar 2002)

14:39
Franks Handy vibriert: Anja.

15:09
Auf dem gemeinsamen blauen Sofa eines Internetpleiteanwärters und Rentnersenders nimmt Martin Z. Schröder Platz. Frank hält Martin Z. Schröders ("Allgemeine Geschäftsbedingungen", Alexander Fest Verlag, Berlin 2002) ersten öffentlichen Lesungsauftritt fotografisch fest. Franks Handy vibiriert: Kay. Marc und Torsten genießen aus der Ferne, still, ohne Worte. Martin Z. Schröder auf dem blauen Sofa.

15:25
alle3 speisen im Messe-Imbiss für Normalsterbliche. Hanka (Big Brother 2) läuft vorüber und setzt sich schließlich, zusammen mit ihrer Familie, an den Nachbartisch. alle3 traut sich nicht ein Foto zu machen.
Eine Bö GLAM.

Essen neben Hanka …Torsten: Schnitzel + Bier + Brötchen (6,10 EUR)
Frank: Schnitzel + Kartoffelsalat + Brötchen (5,30 EUR)
Marc: Schnitzel + Bier + Brötchen + Kartoffelsalat (7 EUR und ein paar Zerquetschte)
Das teure Reudnitzer PremiumPilsener weckt verloren geglaubte Lebensgeister, ein sehr leckeres Bier.

15:44
Ein Parkplatzshuttlebus fährt draußen vorbei. Noch einer. Frieden. Frage: Sind König David und Goliaths Gegner David ein und dieselbe Person?

[Corollarium1
Antwort: Ja.
Der israel. König David (etwa 1004/03 bis 965/64 v. 
Chr.), Sohn des Isai, als Knabe Waffenträger und 
Spielmann Sauls, nach Verfolgung durch seinen 
eifersüchtigen Schwiegervater schließlich zu dessen 
Nachfolger ernannt, vereinte Juda und Israel zu einem 
Reich, erhob Jerusalem zur Hauptstadt, zeugte 
Salomo, verfasste angeblich viele Psalmen und siegte 
auch über den Philister Goliath. Ein Teufelskerl.]

15:56
Im Presseclub besorgen sich alle3 drei kostenlose Tassen Kaffee und stellen fest, daß die hier feilgebotenen Getränke und Speisen zwar gleich, aber vielviel billiger sind (Bier: 1 EUR). alle3 ärgern sich, gehen in den Internetraum und surfen. satt.org ist nicht aufrufbar, scheiße!

Im Presseraum …

16:32
alle3 surfen vor sich hin. Dann Aufbruch. Rasch. Zum Zug. Nach Hause. Heimat. Berlin. Endlich.

16:41
alle3 im Zug Richtung Leipzig Hauptbahnhof (wegen Bierkauf).

17.01
nimm's mitNIMM'S MIT (Leipzig Hbf): 7 Dosen Germania Pilsener (0,5l). Dann in den Zug Richtung Berlin. Prost.

17.27
Marc öffnet sein zweites neues Germania, Wohl sein. Halt in der Bernsteinstadt Bitterfeld (die Stollen wurden allerdings vor ein paar Jahren geflutet).

17:31
ToZ liest De:Bug, Frank einen Mittler-Brief ("Informationsdienst zur Sicherheitspolitik" - Verlag E.S. Mittler & Sohn GmbH ("Deshalb Mittler." - so die Auskunft eines angesprochenen Bundeswehrkriegers).

17:50
Aufenthalt/Zwischenstop/Zugwechsel in Dessau. Torsten sondiert die Presselandschaft, Marc kauft neue Kaugummis.

18:01
Im Zug geschieht Ungeheuerliches. Eine Frau, die alle3 gegenübersitzt, steht auf, verläßt das Abteil und sagt zu Frank voller Wut, Hass und Verzweiflung: "Ich schenk Ihnen mal ein graues Handtuch." Frank ist verstört, alle3 ratlos.

18:03
Was? Graues Handtuch, Handbuch, Sandtuch … Worte verschwimmen, Menschen, Frank ist sichtlich nervös. Ist er verrückt, die Frau oder beide?

Wer kennt diese Frau?Wer kennt diese Frau?

18:07
Frank sucht die Frau im Zug auf: "Ich möchte mit Ihnen reden." Sie aber nicht. Es gelingt auch nicht, sie zu fotografieren. Sie ist unscharf, jede Aufnahme verwackelt und mißlingt, es gelingt einfach nicht, richtig an sie heranzukommen. alle3 wird einen internationalen Aufruf starten.

18:28
Torsten versucht Frank zu überzeugen, sich Pfefferspray anzuschaffen.

18:29
Frank ruft Anja an.

18:53
Zeit vergeht wie im Zug. Blößenwahn. Die ersten werden die längsten sein. Gespräche über Computer, Apple, die DVD-Technologie.

19:26
Gespräch über Gerhard Förster: "Zu viele Knollennasen".

19:28
Dem Vollrausch ein Denkmal setzen.

alle3

19:40
Berlin Wannsee: Torsten ab. Die geheimnisvolle Frau steigt ebenfalls in die S-Bahn, steigt dann aber in Zehlendorf aus.

20:08
Berlin Alexanderplatz: Marc ab.

20:17
Berlin Ostbahnhof: Frank ab.

(Vorhang, Licht aus, Nacht.)