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Die Box





März 2008
Marc Degens
für satt.org

„Ich finde es toll, dass auf
dem Papier alles möglich ist.“

Auf dem zwölften Internationalen Comic-Salon 2006 in Erlangen erwies sich das „Junge Forum“ im Rangfoyer des Kongresszentrums erneut als Fundgrube. Die optische Qualität der vornehmlich von Hochschülern mit Ausbildungsschwerpunkten in den Bereichen Comic, Design, Grafik und Animation präsentierten Arbeiten war durchweg beeindruckend. Unbestreitbar stellt die in den letzten Jahren stattgefundene Öffnung des künstlerisch-akademischen Feldes in Richtung Comic für alle Seiten eine Bereicherung dar: Gestandene Comicmacher können ihr Wissen weitergeben, die Studenten lernen die Vielfalt des Comic-Mediums kennen und angehende Comicmacher profitieren von der professionellen Ausbildung. Wenn Comics nur aus Bildern bestehen würden, dann wäre es um den Comicstandort Deutschland in Zukunft glänzend bestellt, doch leider konnten die meisten gezeigten Comicarbeiten im Rangfoyer in erzählerischer Hinsicht nicht mit ihrer gestalterischen Klasse mithalten. Viele der ausgestellten Comics waren inhaltlich belanglos, andere reine Textbebilderung, auch die x-te originelle Adaption einer Kafka-Parabel mag weder den Comicleser noch den Literaturinteressierten vom Hocker reißen. Zurückzuführen ist dieser Umstand größtenteils auf den Mangel an geeigneten Lehrern und Vorbildern. Gewiss gibt es hierzulande einige Comiczeichner, die auch sehr gute Szenaristen sind, – der Beste ist in meinen Augen Ralf König, – aber das Berufsfeld des Comicautors existiert in Deutschland de facto nicht. Das führt dann zu so kuriosen Entscheidungen wie die, Max Goldt als besten internationalen Comicszenaristen mit dem „Max und Moritz“-Preis 2006 auszuzeichnen – vor Jean Giraud und Manu Larcenet. Pardon, aber das ist Augenwischerei!

Eine Möglichkeit, den Mangel zu beheben, bestünde in der Zusammenführung von jungen Zeichnern mit Nachwuchsschriftstellern, durchaus auch im institutionellen Rahmen, beispielsweise als Kooperation zwischen Kunst- und Schreibhochschulen. Gemeinsam Neuland zu betreten, Stoffe und Ausdrucksformen zu entwickeln, mit der Prämisse, nicht gute Kunst, sondern gute Comics zu schaffen, dürfte für Zeichner und Autoren ein ebenso reizvolles wie auch lehrreiches und überdies Aufmerksamkeit erregendes Betätigungsfeld sein. Für den Comicstandort Deutschland könnten solche Projekte weitreichende Folgen haben, für die Macher wie auch für die Leser. Universitäten und Fachhochschulen sind an dieser Stelle gefordert.

Aber auch ohne solche Initiativen entstehen in jüngster Zeit im akademischen Rahmen zahlreiche Comicwerke, die zu den besten deutschen Comics überhaupt zählen: „Wir können ja Freunde bleiben“ von Mawil (Diplomarbeit im Bereich Kommunikationsdesign, Kunsthochschule Berlin-Weißensee, erschienen 2002), „held“ von Flix (Diplomarbeit im Bereich Kommunikationsdesign, Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken, erschienen 2003), „Leviathan“ von Jens Harder (Diplomarbeit im Bereich Kommunikationsdesign, Kunsthochschule Berlin-Weißensee, erschienen 2003) und „acht, neun, zehn“ von Arne Bellstorf (Diplomarbeit im Bereich Illustration, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, erschienen 2005). Den Umstand, dass die Werke alle in Personalunion von Zeichner und Autor entstanden, sollte man übrigens nicht als Argument gegen die obengenannte Forderung missdeuten: Der Entstehung dieser Arbeiten hätte eine oben beschriebene Initiative nicht entgegengestanden, man weiß aber nicht, welche anderen Schätze möglicherweise entstanden wären.

»dicke Luft« von Kristina Künzel

Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
Lupe


Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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Auszug aus »dicke Luft« von Kristina Künzel
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In einem Atemzug mit dem soeben aufgezählten Werken muss man künftig auch den Comicband „dicke Luft“ von Kristina Künzel nennen, welchen es im „Jungen Forum“ in Erlangen zu entdecken und zu bewundern galt. „dicke Luft“ ist im Selbstverlag in geringer Auflage erschienen und nicht käuflich zu erwerben. Das ist bedauerlich, denn der Comic ist in vielfacher Hinsicht bemerkenswert – und noch nicht einmal deshalb, weil sein Schöpfer eine Frau ist. Schon der weibliche Anteil an den Comicpionieren der neunziger Jahre in Deutschland war außergewöhnlich hoch, zu denken sei hier an Anke Feuchtenberger, Isabel Kreitz, Lillian Mousli und Minou Zaribaf.

Kristina Künzel wurde 1979 in Preetz in Schleswig-Holstein geboren, studierte von 1999 bis 2005 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig Kommunikationsdesign und arbeitet seit ihrem Studienabschluss als freie Illustratorin und Grafikerin. Der Comic „dicke Luft“, Künzels Diplomarbeit, umfasst 104 größtenteils farbige Seiten und ist verhältnismäßig textarm. Man kann den Band rasch durchlesen, gleichwohl aber viel Zeit mit dem Betrachten der Seiten verbringen.

Künzel erzählt in „dicke Luft“ vom Alltag der vier jungen WG-Bewohner Jenny, Kai, Merle und des Schauspielers. Die kurzen Episoden thematisieren versiffte Klos, verschwundenen Schmuck, angebrannte Tiefkühlpizzas und philosophische Küchengespräche ... Jeder WG-erfahrene Leser wird sich in den unspektakulären Geschichten leicht wieder finden.

Ohne viel Worte, durch einen kunstvollen Seitenaufbau und die spielerische Anordnung der meist randlosen Panels erzielt Künzel eine erzählerische Dynamik, die dem Band Leichtigkeit und Fahrt verleiht. Formal ist „dicke Luft“ meisterhaft. Künzel arbeitet mit vielen verschiedenen Techniken und Materialien (Collage, Fotomontage, Tusche, Buntstifte, Aquarell- und Acrylfarbe) und es gelingt ihr, dieses Vielerlei zu einem einzigen eigenen Stil zu verdichten, mal expressiv und schreiend bunt, mal schlicht und sachlich. Ebenso geschickt setzt Künzel Farben ein, sparsam als Akzentpunkte oder wild-krakelig als Ausdruck heftiger Emotionen. Ihr Strich ist reduziert, karikaturhaft, fast schon kinderbuchartig – und der Comic trotz aller Experimentierfreude äußerst gefällig. „dicke Luft“ ist das ideale Geschenk für jeden WG-Einzug, ein Buch, das man sich eher in einem großen Publikumsverlag statt in einem spezialisierten Comicverlag verlegt vorstellen kann. Ich sprach mit der Autorin über ihre Arbeit, die Entstehungsgeschichte von „dicke Luft“, ihre Vorbilder und ihre Erfahrung bei der Verlagssuche.

Was fasziniert Dich am Comicmedium?

Kristina Künzel: Ich bin absolut bildfixiert. Darum sind mir beim Comic auch die Bilder am Wichtigsten. Ich finde es toll, dass auf dem Papier alles möglich ist. Es ist egal, wie unrealistisch die Geschichte auch ist, wenn die Zeichnung überzeugt.

Was waren Deine ersten und welche Deine wichtigsten Comiceinflüsse?

Kristina Künzel: Als Kind habe ich „Micky Maus“-Comics und die Lustigen Taschenbücher geliebt. Ja, eigentlich haben mich Comics schon als Kind sehr fasziniert. Ich erinnere mich an einen Frankreich-Urlaub, wo wir bei französischen Bekannten zum Essen waren. Da habe ich einen Comic entdeckt, der mir sehr brutal erschien. Ich glaube, es ging um Sklaverei auf einem Schiff. Ich habe zwar kein Wort Französich verstanden, aber das Heft trotzdem „gelesen“. Vorher kannte ich ja nur Micky Maus, Fix & Foxi, Asterix und ähnliches. Ich habe zwar auch später immer gern Comics gelesen, vor allem Spirou und Fantasio, aber besonders vorangetrieben habe ich dieses Interesse nicht. Erst später, im Studium, habe ich andere Comics kennen gelernt. Moebius. Und natürlich Mawil. "Wir können ja Freunde bleiben" fand ich absolut toll. Die Idee, einen Comic mit alltäglichem, teilweise autobiografischem Inhalt zu entwickeln, ist davon nicht ganz unbeeinflusst.

Hast Du auch Kontakt zu anderen deutschen Comiczeichnern? Liest Du auch Magazine wie Strapazin oder Panik Elektro?

Kristina Künzel: Ich habe keinen Kontakt zu anderen Comiczeichnern, habe ich auch noch nicht ernsthaft gesucht. Na ja, ich habe natürlich Kontakt zu anderen Grafikern und Illustratoren, die auch manchmal in die Comicrichtung gehen. Ich sehe mich selber in erster Linie auch nicht als Comiczeichnerin, sondern als Illustratorin, die auch mal einen Comic machen wollte. Und solche Comicmagazine lese ich eigentlich nur dann, wenn sie mir mal irgendwo in die Hände fallen. Ich kaufe sie eigentlich nicht. Das hat aber keinen bestimmten Grund. Ich bin wohl nicht so versessen drauf. Könnt ich mir eigentlich mal wieder kaufen.

Durch wen kamst Du im Studium mit dem Comicmedium in Berührung?

Kristina Künzel: Hauptsächlich durch meine Illu-Professorin Ute Helmbold, sie brachte mich beispielsweise auf Dave McKean. Und durch Kommilitonen. Allgemein spielte das Medium Comic im Studium keine große Rolle. Eher privat.

Wann hattest Du die Idee, einen Comic als Abschlußarbeit zu produzieren?

Kristina Künzel: Ich hab schon länger mit dem Gedanken gespielt. Aber 2004 habe ich mit ein paar Kommilitonen den HBK-Messestand für den Comic Salon in Erlangen organisiert. Durch all die tollen Comics, die ich da gesehen habe, wurde ich erst so richtig motiviert und habe mich entschlossen, selbst einen Comic zu machen. Da kurz darauf das Diplom anstand, passte das gut.

Standen am Anfang von "dicke Luft" Bilder oder Geschichten? Inwieweit ist "dicke Luft" eigentlich autobiographisch?

Kristina Künzel: Die Geschichten standen am Anfang. Ich habe mich zuerst dafür entschieden, dass die Handlung aus kleinen Episoden, Alltagsgeschichten bestehen sollte. Diese sollten aber nicht ganz unabhängig, sondern miteinander verwoben sein. Ich habe also zuerst Geschichten aus meiner eigenen WG-Vergangenheit und von Freunden gesammelt. Darüber hinaus habe ich typische Eigenschaften von WG-Mitbewohnern, eigenen oder von Freunden, zusammengetragen. Die Charakterzüge habe ich dann den vier Personen zugeordnet und übersteigert, damit deutliche Unterschiede zwischen den Charakteren entstehen. Die Geschichten habe ich dann wieder den passenden Personen zugeordnet. Um alles zu sortieren, habe ich mir ein Karteikartensystem gemacht. Damit habe ich dann gepuzzelt, hinzugefügt, weggelassen und zusammengesetzt, bis ich mit der Abfolge der Episoden grundsätzlich zufrieden war. Aber auch während der Gestaltungsarbeit hat sich die Geschichte noch verändert. Handlung und Personen basieren also auf realen Vorbildern, sind aber nicht eins zu eins übernommen. Manche mehr, manche weniger.

Könntest Du Dir auch vorstellen, mit einem Autor zusammenzuarbeiten, das heißt, ein fertiges Skript in Bilder umzusetzen?

Kristina Künzel: Ja, das könnte ich mir sehr gut vorstellen, denn wenn ich eine konkrete Aufgabe oder Vorgabe habe, fällt es mir relativ leicht, Bilder dazu zu finden. Im Diplom habe ich mich bewusst dafür entschieden, keine fertige Geschichte zu bearbeiten. Ich hätte ja auch eine Romanvorlage oder ähnliches als Comic umsetzen können oder mir jemanden suchen, der Geschichten schreibt. Ich wollte aber, dass von Anfang bis Ende alles von mir ist. Das war eine echte Herausforderung. Ich halte mich auch nicht für eine Super-Texterin. Unter anderem deswegen gibt es sehr wenig Text in meinem Comic.

Wie lange hast du an "dicke Luft" gearbeitet?

Kristina Künzel: Der offizielle Bearbeitungszeitraum für die Diplomarbeit waren 6 Monate. Ich habe aber schon vorher angefangen, Material zu sammeln, Ideen für die Figuren und die Geschichte zu entwickeln. Am Ende hat es auch etwas länger gedauert. Die theoretische, planerische Arbeit am Anfang hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Bis die Figuren charakterisiert und die Abfolge der einzelnen Episoden, also die Handlung, standen, war schon viel Zeit vergangen. Bei der eigentlichen Gestaltung hatte ich dann einen sehr engen Zeitplan, denn das Diplom musste ja rechtzeitig abgegeben werden.

Du hast auch mit einem Computer gearbeitet?

Kristina Künzel: Ja, ich habe natürlich die Druckvorlage am Computer zusammengestellt. Hauptsächlich habe ich aber analog gearbeitet, also die Seiten komplett direkt gezeichnet und gemalt. Aber alles habe ich zumindest nachbearbeitet. Bei einigen Seiten habe ich auch einzelne Zeichnungen am Computer zu der Gesamtseite zusammengesetzt. Das ist ja doch einfacher, man kann alles schön hin und her schieben und die Größen der Elemente verändern. Grundsätzlich zeichne ich am liebsten per Hand und benutze den Computer dann als Werkzeug zur weiteren Bearbeitung der Bilder.

Der Seitenaufbau von "dicke Luft" ist sehr frei. Du arbeitest nicht mit Sprechblasen und selten mit Panels. Warum?

Kristina Künzel: Ich finde es zu einfach, jede Seite in ein Panelraster zu quetschen. Und welchen Sinn haben Sprechblasen? Das sind klassische Stilmittel des Mediums Comic, klar, aber ich wollte diese hinterfragen und mich nicht von ihnen einengen lassen. Ich wollte, dass die Bilder die Geschichte erzählen, ohne zusätzlichen Erzähltext. Lediglich Gesprochenes sollte als Text erscheinen. Und ich wollte die Stilmittel benutzen, die ich für sinnvoll oder notwendig hielt. Sprechblasen waren mir viel zu starr, der Text sollte zu den Bildern dazugehören. Genauso waren mir Panelrahmen zu starr. Sie engen häufig die Bilder ein. Bei den meisten Comics sind die Raster dazu noch auf jeder Seite gleich, darunter leidet meistens die Bildsprache. Bei meiner Recherche im Vorfeld habe ich einige tolle Beispiele für Comics gefunden, die diese klassischen Raster aufbrechen und trotzdem sehr gut funktionieren. Und da ich mich bei meiner Diplomarbeit in jeder Hinsicht austoben und experimentieren wollte, habe ich mich eben auch bei der Gestaltung ausgetobt.

Haben andere Kommilitonen auch einen Comic als Abschlussarbeit gewählt?

Kristina Künzel: Gleichzeitig mit meiner Diplomarbeit nicht. Aber aus meinem Jahrgang hat Eva Jaeger von der Gruppe Tatendrang-Design vor kurzem ihr Diplom mit einem Comic gemacht, der stilistisch aber ganz anders aussieht, inhaltlich natürlich auch.

Du hast Dich um eine Veröffentlichung Deines Werks bemüht. Wie waren Deine Verlagserfahrungen?

Kristina Künzel: 2006 bin ich zur Leipziger Buchmesse gefahren, um mich als Illustratorin umzusehen und unter anderem auch meinen Comic zu bewerben. Vorher habe ich einige Verlage angeschrieben und Bildbeispiele beigelegt und um einen Termin auf der Messe gebeten. Von einigen Verlagen bekam ich gar keine Antwort, von anderen solche à la „passt nicht ins Programm". Auf der Messe habe ich mich dann ausführlicher mit Christian Maiwald von Reprodukt unterhalten. Das Gespräch war sehr nett. Er nannte mir zwei Gründe für seine Absage. Erstens: Ein bunter Comicband sei zu teuer. Wobei ich mir allerdings auch vorstellen könnte, dass eine Schwarz-Weiss-Version von "dicke Luft" funktionieren würde. Zweitens: „dicke Luft“ sei visuell zu unruhig, da jede Seite anders aufgebaut ist. Das war bei der Gestaltung des Comics allerdings meine Intention, ich wollte mich nicht an Panelraster halten, sondern ganz frei an das Layout herangehen. Ich hatte lediglich eine Art Satzspiegel, an dem ich mich orientiert habe. Es ist sicher sinnvoll, wenn man ein Comic-Projekt plant und das auch veröffentlichen will, vorher mit einem Verlag zu sprechen. Ich habe mich aber von vornherein dafür entschieden, mich bei meiner Diplomarbeit an keine Vorgaben zu halten, sondern komplett mein eigenes Ding zu machen. Ich wollte mich zum Ende des Studiums noch einmal so richtig austoben.

Wirst Du demnächst ein weiteres Comicprojekt realisieren?

Kristina Künzel: Da ist zurzeit nichts konkret in Planung.

Warum nicht?

Kristina Künzel: Es gibt zurzeit keine Geschichte, die mir unter den Nägeln brennt. Vielleicht wäre das anders, wenn ich einen tollen Autoren kennen oder mit jemandem zusammen arbeiten würde, so dass man sich gegenseitig motivieren kann. Außerdem ist ein Comicprojekt so dermaßen zeitaufwendig; und ich versuche gerade, meine Selbstständigkeit anzuschieben, was ja auch viel Zeit und Denken in Anspruch nimmt. Aber ich habe schon Lust, noch einmal so etwas zu machen. Vielleicht gibt es ja demnächst auch neue Geschichten von Jenny und Konsorten?

Wo und wie kann man "dicke Luft" bestellen?

Kristina Künzel: dicke Luft ist ja komplett in Eigenregie entstanden, also auch der Druck und die Bindung. Das war natürlich nicht ganz billig, zumal ich ja auch ein mit bedrucktem Textil bezogenes Hardcover gemacht habe. Darum gibt es nur 15 Exemplare, die alle vorbestellt waren. Es sind also keine mehr übrig. Ich habe aber schon daran gedacht, wenn es eine entsprechende Nachfrage gibt, noch einmal welche nachdrucken zu lassen. Dann aber billiger mit Softcover und Klebebindung oder so. Da müsste ich mich aber erst einmal informieren, wie man das am günstigsten hinkriegen würde. Bei der Diplomausgabe lagen die Produktionskosten pro Exemplar bei etwa 35 Euro. Und das auch nur, weil ich bis auf Druck- und Materialkosten nichts zahlen musste. Die Bindung habe ich ja auch selbst gemacht.



Kristina Künzel: dicke Luft
Informationen und Kontakt: www.krikel.de