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Die Box

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Frank Willmann
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Dezember 2001
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daily satt
- daily willmann -


Dienstag, der 25. Dezember 2001


rosa wolkehe dingsda! las also anette & liess sich in eine traumlandschaft gleiten, wo riesige, sich bewegenden dingsdas ihren gepflegten innenraum ausfüllten. doch die realität verträgt die wirklichkeit nicht! mit diesem wissen machte es sich anette ungemütlich. sie schaltete ihren emil aus & weinte. mein lieblingswein heißt mavrodaphne, meinte marion angesichts ihrer tränchen - anette, die es lieber trocken mochte, meinte es gehe nichts über einen cabernet sauvignon aus chile. den gäbe es bei aldi für 6,98, meinte marion, dann sei ihr schon ein gepflegter tokajer oder portwein lieber. anette fing an zu würgen, weil sie diese zuckerstrotzenden gesöffe kannte (statt wermut hatte sie vor zehn jahren gothano getrunken). ihr war heute noch schlecht, wenn sie daran dachte. marion hingegen fasste den brechreiz als provokation auf und zückte ihre kalshnikov-female (eine kleine miniaturausgabe des legendären maschinengewehrs) und erlegte anette. der zugeeilte polizist, der marion die handfesseln umschnallen wollte, war sprachlos, weil er seine alte
 … … … ….. mutter gestern begraben hatte. er hiess willi-peter & gehörte der oft belächelten sekte der rammaeldubis an. die rammaeldubis glaubten an seelenwanderung, die aber nur eintritt, wenn man den tod eines geliebten menschen beschweigt. so trat er pantomimisch auf und konnte marion kaum klar machen, dass er ihr diese dinger nicht verkaufen wollte. sie hatte schon einen 100-dinar-schein gezückt, um die metallenen ringe redlich zu erwerben.
willi-peter lächelte verlegen und marion zog daraufhin noch zwei dollar-noten aus ihre portefeuille. das überzeugte den deutschen beamten, die ja alle bis zu einem gewissen maße auf keinen fall bestechlich sind. marion nahm die handschellen an sich, der polizeiobermeister die green bucks und dinare. so war er glücklich und hatte ein salär, das er bei regulärer arbeit in drei monaten nicht verdienen würde. heute wird es wurst geben, freute er sich noch, als er mit schrecken in der fleischerei sah, wie ein riesiger, kahlrasierter grizzlybär alle würste im brotrock auf einmal verspeiste. der polizeiobermeister kräuselte die stirn. Er packte seine luger aus & brannte meister petz eine salve in den pelz. mit letzter kraft schählte sich der altbundeskanzler helmut aus seinem kostüm marke american grizzly-rasiert & röchelte dumpf: blüschen ausziehen. das verstand der POM und entledigte sich sämtlicher achselstücke und ehrenzeichen, die er vierzig jahre lang mit stolz auf der brust getragen hatte - auch die schützenschnur warf er mit verdruss zu boden. der altkanzler nahm mit seinen letzten zuckungen zur kenntnis, dass sein wort noch immer respekt bewirkte. POM willy-peter dachte mit schrecken daran, wie umfangreich heute seine berichte werden würden und dass vielleicht auch degradiert werde. doch dazu kam es nicht, weil der fleischer mitleid mit ihm hatte & rief: komm mal nach hinten jung, hier gibts ne schürze, zigaretten schnaps & mädchen. pom willy-peter tat wie ihm befohlen & huschte wie ein eichhörnchen mit postkoitalem kolateralschaden in den gefliesten raum.
dort traute er seinen augen nicht. es gab nicht nur eine schürze, ganz viele dieser weißes verschmierten gummiumhänge waren an fleischerhaken nach größen sortiert an der wand. mit einer schnapsflasche & rauchend kam ein modell, nur mit einer dieser blutigen schürzen bekleidet über den laufsteg auf ihn zu. Pom willy-peter ahnte was ihm blühen würde und griff auf einen uralten trick zurück. kurzentschlossen furzte er einmal trocken & vernehmlich: abra kadabra! Ziuente inskermü! mene mene tekel urfasin! pergiff! pergiff! heiserte er im anschluss in die blutgeschwängerte luft der fleischerkemenate. allen lesern, die nun annehmen es würde sogleich willi-peter dem model erst die scheide & dann das arschloch ordentlich besamen, muss ich zur enttäuschung verkünden, dass alle nun auf geheiss des fleischers, der übrigens einst ein prominenter boxer gewesen war, stoppten und die szene drei- bis viermal wiederholten, so dass pom will-peter mit rechte dachte, er sei beim film. tatsächlich aber handelte es sich um eine choreografie des herrn kresnick, der irgendwo im hintergrund herumfuchtelte bis er hunger hatte. auf dem weg in das italienische restaurants (mittlerweile war der krieg ja aus, weil der kriegstreiber nr. 1 im wahrsten sinne des wortes gefallen war) - nun gab es wieder mozarella aus echten sizialinischen büffeln. Ja und herr kresnick traf, als er die resto-tür öffnete & die neger-naddel dummfick ihm gegenüberstehend deren gekrümmte linke, die sie im allgemeinen nur zum wichsen gebrauchte & somit auch sofort in kresnicks hose gleiten liess. ahhhhhhh!!!!, schrie er auf & hing noch ein gesäuseltes iiiiih!!! an. neger-naddel dummfick schaute zur ihren linken & entgeisterte: "wir haben heute chianti im angebot und dazu auch caprese." kresnick mochte es aber nicht vegetarisch und bestellt eine flasche grappa vom feinsten, obwohl seine kreditkarte in der hosentasche zerbrochen war, der magnetstreifen hing schlapp im papiertaschentuch und die "karte der freiheit" bestand aus puzzlegleichen teilen. er wurde ungeduldig und setzte sich hin, am einzigen freien platz saß nach wenigen sekunden natürlich neger- naddel dummfick & liess ihre linke in den hosenschlitz von kresnick gleiten. weischd du, setzte sie zu plappern an & vergasss dabei nicht ihm ordentlich zu wichsen, dass im gorahn de fraue middem kopptuch zeshe sinn? - kresnick - von ihrer stimme angetan und auch von ihrer eigentümlichen vokalfärbung, verstand als wiener natürlich nichts und antwortete höflich, dass er ihre mundart schätzen würde. dies fasste die junge frau natürlich Völlig falsch auf, weil sie mit sexistischen und sächsischem gehabe mit mundart orale praktiken verstand. daraufhin schwenkte unser kameramann weg von kresnicks verdrehten augen auf den den kamin, des restaurants, vor dem gerade habermas auf einer bahre hineingetragen, abgeladen wurde. was machst du denn hier, ich denke du liegst schon in der kiste, naseweistete kresnick drauflos. habermas fuchtelte wütend mit der krücke & spuckte nach kresnick. da rauschte es im kamin & jürgen drews erschien, nur mit einem slip bekleidet. strippen strippen! brüllte drews sofort los, worauf sich negernaddel sofort aus ihren kleidern schälte. aber, aber, sagte habermas, wer wird denn da hinter der schwarzen schuhkreme zum vorschein kommen. Wenn der geneigte leser nur denkt, es sei sloterdijk, derjenige, der dem habermas schon aus zeiten der gemeinsamen frankfurter schulzeit auf der spur ist, der hatte sich getäuscht. Als nämlich negernaddel ihres latexdresses entledigt war, erkannte man statt der ballons, die alle tittenblätter der welt wöchentlich präsentierten, zwei ziemlich schlaffe fettwülste, die sich nach unten ringelten. & da, was war das! Negernaddel, du kleiner schmutzfink! Wer hätte das von dir erwartet! Du hast lauter literaturnobelpreisurkunden als unterwäsche verknotet. ist das der recht text am rechten ort?


 
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