Der Blogger Airen hat zwei Jahre Berlin mitgeschrieben. Eine Zeit, in der sein Leben zwischen Wirtschaftsstudium und Gefängnis, zwischen Beratungsfirma und Darkroom nur zwei Konstanten kennt: Techno und Drogen. Wie lebt es sich im Techno-Fieber? Wie sieht das Leben eines Menschen aus, der nach zwei Tagen Party am Montag wieder zur Arbeit geht?
Airen ist 100 Prozent Authentizität.
Frankfurter Rundschau
Es ist der Rhythmus der Sprache, die Härte der Wahrnehmung und die Unerbittlichkeit zu sich selbst, die Airen als Autor auszeichnet.
Sat. 1
Airens Buch „Strobo“ schildert die Roaring Twenties der Spätpubertät in der Techno-Szene Berlins, im härtesten Club Deutschlands: dem Berghain. [...] Ein Buch, das mitnimmt, sprachlich sehr gekonnt, authentisch erzählt und ohne Gejammer, Entschuldigung oder Interpretationen.
literaturkritik.de
So exakt wie Airen hat seit Rainald Goetz kein deutscher Autor über Technoparties, Absturzwochenenden, Studenteneuphorie und Drogensucht geschrieben. Klar, Airens Beobachtungen sind kaltschnäuzig, hart, verdrogt, wahnsinnig – aber jeder, der auch nur eine Nacht im Berliner Berghain-Club verbracht hat, weiß, dass sein Roman nichts anderes ist als das einfache, wahre Abschreiben der (Szene-)Welt.
buecher-magazin.de
Ein Buch, das die Berliner Szene nicht beschreibt, sondern aus ihr kommt. Nah,
nackt und mitfühlend.
www.mysmag.de
Airen erzählt aus seinem Alltag, der geprägt ist von Techno und Drogenverwirrung, allerdings dankbarerweise mal nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern richtig in die Vollen, was in dieser Phase des Grenzerfahrungstrips bei einem vorgehen kann. Irgendwie dachte ich mir beim Lesen immer das das die dunkle, schmutzige Seite der Kombination von Liebestänze und Berlin Calling in bisexuell sein könnte, ohne Blümchensex und Happy End. Das auch mal diese Perspektive beschrieben wird, dafür bin ich recht dankbar, diese Facette fehlte noch unter den ganzen Technodarstellungen der neueren Zeit.
tanith.org
Ein Druffi-Buch. Euphorie und Exzess. Bumbumbum. Es gibt keine Gruppe, die sich die Wochenenden
sehnlicher herbeiwünscht, als die Feiergemeinde. Die Partysucht. Stets auf der
Suche nach der noch härteren Abfahrt. Und genau für diese ist STROBO das
reinste Vergnügen, Seite für Seite. Stellenweise höchst amüsant beschriebene
Situationen lassen einen vor Lachen nicht mehr los. Ein Buch, das die
Parallelwelten unserer Generation aufzeigt, zwischen Berghain und dem Rest.
popmat.net
GEHEIMTIPP: Airen, der gnadenloseste deutschsprachige
Blogger, hat ein wildes irritierendes Buch
geschrieben, polytoxikoman und multisexuell. Seine
Trumpfkarte: der unerhörte Exzeß. Es ist der
Technosound, der diesem Buch zugrunde liegt, das Stroboskoplicht, die Poppers-Fläschchen, das mit cooler Fresse in der Ecke
stehen und Ärsche abchequen, die nächste Nase Speed auf dem Klo, BANG!
500beine.myblog.de
Das Buch ist eine Ode an die Berliner Feierszene, wie sie perfekter nicht sein
könnte – mit all ihren Höhen und Tiefen. Airen
beschreibt jedes noch so heftige Gefühl aufs genaueste
und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Auch all jene, die bisher noch nichts
mit der Materie zu tun gehabt haben, bekommen so einen ungemilderten Eindruck
von dem was Techno ist und Techno
sein kann. Eingefleischte Feierleute hingegen kommen an so mancher Stelle aus
dem Lachen nicht mehr heraus, zu gut sind Airens
Zustände nachvollziehbar. Und auch Airens letzter
Ausweg nach Mexico ist schließlich doch irgendwie verständlich - ob
eingefleischt oder eben nicht.
www.virtualnights.com
Airen hat es drauf, den Leser mit in seine Welt zu
nehmen, die stets zwischen Gegensätzen, die krasser kaum sein könnten,
oszilliert. Einerseits die Arbeit in einer Unternehmensberatung und
andererseits die allwöchentlichen Exzesse in Clubs, zu Hause oder sonst
irgendwo in Berlin. Ein ständiges Auf und Ab zwischen Drogen, Euphorie, Party
und tiefer Hin- und Her-, wenn nicht Zerrissenheit. Dahingerotzt, wie es gerade
aus ihm heraus kommt oder wunderschön umschrieben. Er schreibt so gekonnt, dass
es einen ganz leicht von Seite zu Seite trägt, ohne dass man dabei Tiefe
vermissen muss, und man fast ein wenig enttäuscht davon ist, dass man so
schnell vorankommt.
www.neunzehnhundert.org
Airen berichtet regelmäßig über sein umtriebiges
Leben in den Berliner Feiertempeln, allen voran dem legendären Berghain. Bei
seinen Einträgen handelt es sich um eine tief melancholische Prosa, die die zu
häufig ungestillten Sehnsüchte und Ängste, die uns allwochenendlich
(oder noch häufiger) auf den Tanzflächen und den Chillout-Areas
dieser Welt heimsuchen, in den Vordergrund rückt.
www.electronicbeats.de
stieß dann auf airen, ein blog
so unterhaltsam wie irvine welsh,
ficken auf speed oder afterhour
in der tante renate. nach 2
stunden habe ich alles durchgelesen und muß sagen: rawkt! wird dann wohl mein neuer favorite.
sitzraver.blogsport.de
Wenn ich heute einen Preis verleihen könnte, dann ginge der an ihn. Er schreibt
so, wie es sich Romanautoren oder aufmerksamkeitssüchtige Bloggerzirkel
ersehnen, die sich eine Figur erfinden und, ganz originell, sie als fiktive
Blogfigur ins Netz stellen. Da wird dann ausgelebt und erlebt, was man sich
sonst nicht so traut und noch einer drauf gesetzt. Aber über gerade die wollte
ich ja NICHT schreiben. Sondern: Airen. Der ist
nämlich echt. Und das merkt man in jedem Komma. Sogar wenn der hustet spürt man
Seele. Und wenn der kotzt dann weint ein Engel.
glamourdick.twoday.net
Also man kann ja zu den Drogeneskapaden stehen wie man will, eines ist aber
unbestritten, Airen ist einer der talentiertesten
Schreiber, die ich kenn - und dabei spricht er mir mit seinem aktuellen Eintrag
so aus dem Herzen! Wahnsinnig gut, hat mich tief gerührt!
www.gaya.de
will ich lesen!
beim sitzraver gab es damals einen link zu einem blogger, der regelmässig von
seinen exzessen im berghain
berichtete. seine einträge liessen sich immer prima
lesen, kamen sie dem ein oder anderen doch nur zu bekannt vor. jetzt hat der herr ein buch geschrieben, welches strobo“ heisst.
ich werd mir das sofort besorgen!
torsun.blogsport.de